Archive for August, 2008

Lagerkoller

Monday, August 18th, 2008

Eigentlich hatte ich gedacht, es dauert länger, bis der Lagerkoller sich einstellt. Aber nach fast vier Wochen ist es soweit.

Mir ist irgendwie langweilig. Ja, ich weiß, gerade frisch gebackene Mutter und mir ist langweilig. ImLa sollte doch den ganzen Tag ausfüllen, vorallem das MamaMamaGefühl. Nö. Ich liebe meine Tochter. Ich liebe LeLa. Aber in den Stunden, in denen es ruhig ist. Die Kinder schlafen oder in der Krippe sind oder was auch immer, langweile ich mich.

Ob Langeweile das richtige Wort ist, ich bin mir nicht sicher. Ich denke nicht. Ständig in diesen Schlabberklamotten (ja, 10 kg sind irgendwie noch zu viel da) und der Tag besteht aus Windeln wechseln, stillen, Wäsche in die Waschmaschine aus derselbigen wieder raus, rauf auf die Leine, wieder runter, zusammenlegen. Gleiche Spiel von vorne. Abends Unmengen von Brot schmieren. In den freien Minuten, wenn ImLa schläft und LeLa spielt (ob nun zuhause oder nicht, egal) surfe ich im Internet. Ziellos. Bestelle ständig irgendwelche Sachen. Ersatz? Ach, ich weiß nicht.

Nicht, das ich ImLa nicht stillen will. Ich mag es, sie beim Trinken zu beobachten, oder einfach mal ein paar Minuten an nichts zu denken. Am liebsten sitze ich dabei auf dem Bett, manchmal auch mit Buch. Okay, wer das Windelwechseln liebt, ist verrückt. Aber verbunden mit Waschen/Baden und Einölen ist es schon sehr schön. Nur wir beide. Oder, wenn wir zusammen Mittagschlaf auf dem Sofa halten. Ach, ich liebe ihre Nähe, so wie sie unsere liebt. Das Tragetuch ist unser bester Freund. Aber den Anblick von mir, in der Schlabberhose mit den Speckrollen, die das Tuch und der kleine Wurm darin nicht überdecken, ätzend.

Das Problem bin ich. Ich bin völlig unzufrieden mit mir. Ich kann nicht mal raus hier. ImLa mag kein Wagenfahren. Das brechen wir immer wieder wegen Extrem-Quaking ab. Im Tuch spazieren gehen? Ich wollte mit dem Wagen ums Dorf schieben, angeben mit ImLa und nicht nur ein kleines Köpfchen aus dem Tuch gucken lassen. Mmh. Mal in die Stadt? Ne. Das muss geplant werden. Nichts spontan. Das Auto muss ich dann morgens wieder nach Hause fahren, um um die Mittagszeit (während ImLa immer länger schläft) mal shoppen oder Sushi essen zu gehen können, dann am späten Nachmittag wieder los, um Hagen und LeLa abzuholen. Okay, das ist nur eine Frage der Organisation. Aber morgens mit den beiden Männern so früh aufstehen? Da habe ich keine Lust. Wir schlafen da noch. Mist, da steht mir die eigene Faulheit im Weg.

Fazit: Ich leide an mangelnden Selbstwertgefühl und akuter Faulheit.

Mist.

Danke

Monday, August 18th, 2008

Mikroline stand auf der Karte, die im Päckchen war. Der Giftzwerg hat ein Päckchen für ImLa zusammengestellt. Vielen lieben Dank.

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2 und 3 macht 4

Monday, August 18th, 2008

Sie und er über LeLa, der gerade wieder in Richtung Schlafzimmer/Kinderzimmer abgedüst ist.
Er: Er spielt ja schon echt schön.
Sie: Mmh.
Er geht ins Schlafzimmer. Sie hört ihn sagen: Lass mal Mamas Ordner da stehen.
Er, wieder in der Küche: Die eLoonas Ordner konnte ich ihm wieder abnehmen, jetzt liest er deine Mathebücher. Jetzt müssen wir ihm wohl das Rechnen beibringen.
Sie: Mmh.

Geduld

Thursday, August 14th, 2008

Demnächst muss ich mich ein bißchen (oder auch mehr) in Geduld üben. Heute war die Hebamme, nach einer Woche Pause, das letzte Mal hier. ImLa hat stolze 280 g zulegt. Auf meine Schilderungen hin, wie das hier so mit dem Stillen läuft, hat mir die Hebamme geraten doch nicht ganz so oft anzulegen.

In den letzten Tagen war es so, dass ImLa um die Mittagszeit so 3 Stunden schläft, meistens am späten Nachmittag auch noch mal so 2 Stunden. Nachts sind auch mal 5 Stunden am Stück Ruhe. Alles bestens. Doch dazwischen sind die Stillabstände mal eben nur 2 Stunden (davon wird aber mindestens 45 Minuten gestillt) Pause. Einschlafen funktioniert meistens nur mit Schnullern an der Brust und schlafen im Laufgitter oder eigenem Bett ist eh doof. Nachts schläft zwischen mir und dem Beistellbett, dass ist einfach “zu weit” weg. Da wird dann gequakt.

So nun der Rat von der Hebamme, dass Schnullern zum Einschlafen ist nicht so gut. Das weiß ich auch, ist eigentlich auch nicht so mein Weg. Denn eigentlich bin ich sehr gerade aus, aber irgendwie funktioniert das gerade nicht so. Egal. Ich soll es mal mit Einwickeln in ein Tuch und ablegen ins warme Bett versuchen, ohne Einschlafschnullern an der Brust. Wir haben es vorhin versucht. Es endete darin, dass ImLa sich quasi heiser geschrieen hat. Und? Sie ist seit dem im Tragtuch und schläft. Hat nicht mal eine Minute gedauert und es war Ruhe. Wäre ich alleine gewesen hätte, ich bestimmt den Mamaschnuller benutzt. Aber nein, eigentlich will ich das ja nicht. Nähe ist gut, Klammern nicht. ImLa ist auf jeden Fall ein Tragling, Mamas Nähe muss sein, was auch das Einschlafverhalten abends zeigt (Ehebett ja, Beistellbett nein).

In Zukunft werde ich versuchen doch eher mindestens 3 Stunden Stillabstand zubekommen, durch Beruhigen auf andere Weise oder auch mal einen Schluck Tee nach dem Stillen. Zu Essen bekommt sie auf jeden Fall genug, was ja die Gewichtszunahme zeigt. Ich muss mir also deswegen keine Sorgen mehr machen. Die Milch reicht wohl. Schön. Jetzt wäre ein kleines bißchen mehr Freizeit zwischen dem Stillen nett. Also, die Nerven ölen und auch mal etwas länger versuchen das Quaken (kein wirkliches Schreien) zu ertragen.

Familienfreundlich

Wednesday, August 13th, 2008

Hagen hat sich für sein Praxissemester/Diplom eine ziemlich familienfreundliche Firma ausgesucht. Zur Geburt gibt es zwei Tage Urlaub extra, einen dicken Blumenstrauß (ich denke, der war für die Mama), eine Karte und eine (nicht ganz so kleine) Prämie. Die sehen wir dann auf der nächsten Gehaltsabrechnung. Von den netten Kollegen gab es auch Geschenke, sogar für LeLa war was dabei. Sehr schön.

Geschwister

Wednesday, August 13th, 2008

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Minibloggertreffen

Wednesday, August 13th, 2008

oder Im Doppelpack

Nächste Woche gibt es hier ein Minibloggertreffen. Leander kommt uns mit samt Familie besuchen. LeLa wird es freuen, endlich mal wieder zuhause einen Spielkameraden zu haben. Wir freuen uns auf nette Gespräche. Praktisch, man muss nur einmal rufen und beide Kinder sind/fühlen sich angesprochen.

Wochenende

Sunday, August 10th, 2008

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Lied

Saturday, August 9th, 2008

Nach Schlaf Kindchen schlaf, Der Mond ist aufgegangen und Alle meine Kleider nehme ich jetzt ein neues Lied in mein Repertoire auf: Pippi Langstrumpf

Für mich

Tuesday, August 5th, 2008

Da Mikroline nachmittags relativ pflegeleicht ist, hatte ich heute einen Friseurtermin. Wenn dann 2 cm bei einer Kurzhaarfrisur abgeschnitten werden, war es auch mal wieder Zeit. Ich habe die eine Stunde genossen. Erst Kopfmassage und dann einen nette Unterhaltung und am Ende eine wieder erträgliche Frisur. Hagen war in der Zeit mit ImLa (im Tragetuch) in der Spielzeugabteilung eines größeren Kaufhauses. Dann haben wir getauscht und der Papa ist jetzt auch wieder vorzeigbar.