Kindernähmaschine oder Einsteigermodell

Für die Näh-AG in der Grundschule haben wir fünf Nähmaschinen gekauft. Mit dem Nähpark habe ich bereits gute Erfahrungen gemacht und deshalb hatte ich mir dort ein Einsteigermodell ausgesucht und mich bewußt gegen ein sogenannte Kindernähmaschine entschieden. Nach einen konstruktiven Telefongespräch mit einem netten Mitarbeiter, habe ich mich schlußendlich für die Nähmaschine von Brother Innov-is 10 A entschieden. Und das sind sie, die Schätzchen:

teaching Kids to sew - Kindern nähen beibringen - nähen lernen

Ich habe bereits alle Maschinen eingenäht und ich bin begeistert. Hier einige Features, die die zugegeben nicht ganz billige Nähmaschine für Einsteiger, Nähanfänger und Kinder bietet. Ich finde wichtig, dass die Nähmaschine einige Funktionen vorweist, die dazu beitragen, viel Spaß beim ersten Nähen zu haben und nicht von der Technik gefrustet zu sein.

Edit 11/2016: Die Nähmaschinen sind jetzt drei Jahre im Einsatz und werden wöchentlich 2-3 drei Mal von Grundschülern oder Flüchtlingen zum Nähen genutzt. Ich hatte bis jetzt noch keinen Wartungsfall oder Ausfall einer Maschine. Einige abgebrochene Nadeln und viele Flusen, aber das ist normal. Wenn mich jemand fragt, empfehle ich diese Maschine. Ich bin weiterhin begeistert. Folgende Punkte finde ich weiterhin vom Vorteil, wenn diese eine Nähmaschne erfüllt, vorallem wenn es ein Geschenk und somit vielleicht die Nähmaschine für die nächsten Jahrzehnte sein soll. Grundsätzlich tut es auch eine alte gebrauchte oder die billige aus dem Discounter. Leider erlebe ich immer wieder Kinder, die dann frustiriert sind, da die Technik nicht so mitspielt.

  • Geschwindigkeitsregelung über einen Schieberegler und nicht nur über den Fußanlasser. – Für Nähanfänger sehr wichtig, auch vorallem Kinder, die erst das Gefühl über ein Pedal die Geschwindigkeit zu regeln, erlernen müssen. Können ja auch noch kein Auto fahren.
  • Sicheres Nähen. Nähen geht nur, wenn der Nähfuß unten ist. – Unerlässlich. Bis jetzt hat sich noch niemand in den Finger genäht.
  • Einfaches Einsetzen der Unterfadenspule. – Und zwar von oben, ohne Spulenkapsel. Die beste Erfindung überhaupt. Mit Kapsel und Einsetzen von vorn immer ein Problemfall, weil exakt gearbeitet werden muss. Ich habe noch keine Nähmaschine erlebt, bei der mit Unterfadenkapsel alles super lief.
  • Taste für Nadelposition oben/unten, vorallem für richtiges Einfädeln und Ecken nähen wichtig. – Hier steckt oft bei älteren oder bei Nähmaschinen, die mit Unterspulenkapsel von vorn arbeiten, der Teufel im Detail.
  • Nadeleinfädler. – Okay, für mich persönlich unwichtig, geht irgendwann mit Pinzette schneller. Die Kinder lernen ohne Nadeleinfädler zu arbeiten
  • Einfache Stichauswahl inkl. Stichlänge und -breite.
  • Fadenspannung einfach veränderbar.
  • Ausreichend Nutzstiche – Es reichen Einfachstich, Zickzack und Knopfloch aus. Wir arbeiten ausschließlich mit Einfachstich, Dreifachstich, Zickzack und der Automatik für das Knopfloch. Wunderbar, es wird fast alles abgedeckt und funktioniert einfach, vorallem das Knopfloch.
  • Automatisches Vernähen am Anfang und Ende, einmal eingestellt dann per Knopfdruck ausführbar, bzw. Rückwärtsnähen auf Knopfdruck – super Erleichterung für Nähanfänger, die sich auf sehr viel konzentrieren müssen. Aber nicht zwingend erfolderlich. Hier lernen die Kinder, wie es auch ohne geht. Aber nice to have.

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Und zu jeder Nähmaschine gehört eine Box mit Nähwerkzeug. Einmal einige Garne, so die üblichen Farben, mit ausreichend Unterfadenspulen, eine sehr gute Stoffschere, Handmaß (also Lineal), Kreidestift, Nahttrenner und Stecknadeln.

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