Nachhaltig leben – Bratpfanne

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Eine Bratpfanne braucht man irgendwie immer. Sehr lange hatte ich zwei Billigmodelle, die waren aber nach Jahre langem Gebrauch völlig zerkratzt. Mit dem neuen Induktionsherd haben sie dann auch nicht mehr funktioniert. Also musste eine neue her. Wir haben spontan zwei Pfanne in einem Topf-, Pfannen-, Dingsbumsladen gekauft. Zwei aus Aluguss mit keramischer Beschichtung. Was für ein Quatsch. Die Spiegeleier würden da nur so heraus gleiten. Ja, das erste. Dann nie wieder. Und bitte keine Butter verwenden und schon gar nicht mit Metall darin kratzen. Okay, wie verquirle ich dann in der Pfanne? Absolutes Scheißding. Ich war immer frustriert. Wenn man an mindestens fünf von sieben Tagen kocht, nicht so toll.

Der Ehemann legte mir nahe eine „richtige“ Pfanne zu kaufen, eine schmiedeeiserne. Hatte er mal einen Podcast darüber gehört. Also begab ich mich auf die Suche und hatte schon zwei verschiedene Modelle in der Auswahl und da traf ich durch Zufall auf die Waidlerpfanne. Aus einem Stück Eisen handgeschmiedet, jede ein Unikat. Unverwüstlich, kratz- und stossfest und auch für Induktion geeignet, perfekt. Ich habe mich für beide Größen und den Pfannenwender entschieden.

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Nach dem Einbrennen war schnell klar, das war eine der besten Anschaffungen für die Küche überhaupt. Ja, sie sind schwer. Ja, man braucht etwas mehr Öl als gewöhnlich. Ja, an die neue Form der Reinigung muss man sich gewöhnen. Und ja, eine große Pfanne reicht für 2-3 Personen. Deshalb haben wir mittlerweile ein zweite große. Hätte ich man gleich noch eine kleine mit bestellt. Die ist perfekt für 1-2 Spiegeleier oder einen Eierkuchen.

Mittlerweile habe ich den Umgang mit den Pfannen gelernt. Nach dem Gebrauch gieße ich ggf. überschüssiges Fett in den Biomüll und stelle die Pfanne neben der Spüle auf einem Korkuntersetzer ab. Ich habe einen extra Pfannenlappen. Mit diesem wische ich die Pfanne aus. Manchmal rubble ich auch einige Anhaftungen ab. Mit dem restlichen Öl wird die Pfanne gleich noch beim Auswischen gepflegt. Der Lappen klemmt mit einer Holzwäscheklammer an einer Pfanne und wandert nach 3-4 Mal Auswischen in die 60-Grad-Wäsche. In den 8 Monaten Gebrauch war noch nie die Notwendigkeit die Pfanne mit Wasser und Spülmittel zu reinigen. Für unhygienisch halte ich es übrigens nicht. Es bleiben ja keine Essensreste in/an der Pfanne. Abgekühlt kommt die Pfanne dann wieder an ihren Hängeplatz gleich neben dem Herd. Praktisch, dass die Tiefe unserer Holzplatte zur Aufhängung ausreicht. Weil die Frage schon einmal kam, das Induktionsfeld (also die Glasoberschicht) leidet nicht. Alles wie vorher.