Archive for the 'bloggerine.de' Category

Babyquilt – grün grau schwarz

Freitag, Oktober 20th, 2017

Ab und zu nähe ich mal einen Quilt, hauptsächlich um ihn zu verschenken. Manchmal mache ich eine Ausnahme. Hier habe ich für eine Freundin einen Babyquilt genäht, den sie dann in der Familie verschenkt hat. Vorgabe war ein Babyquilt für einen Jungen. Die werdende Mutter steht nicht so auf blau und ein grauer Stoff war schon vorhanden. Ich finde die Kombination schwarz-weiß mit einer Farbe sehr schön, neutral und halte es für ein langlebiges Design. Damit es nicht zu düster wird, haben wir grau ausgesucht in Kombination mit hellgrün. Eine weitere Vorgabe waren die Quadrate und das Freequilting. So ist dieser Quilt entstanden.

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Blythe Love – Margo – Nähen

Mittwoch, Oktober 18th, 2017

Für Margo habe ich nicht nur für jeden Tag ein neues Outfit genäht, ich habe auch eine Tasche genäht, in der man sie und einige Utensilien gut mitnehmen kann. Die Tasche ist dann mit ihr auf die weitere (Welt-) Reise gegangen. Okay, die Tasche ist eher ein Koffer, kann aber als Umhängetasche verwendet werden.

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Mountainbike

Samstag, Oktober 14th, 2017

Als ImLa zum Geburtstag ein Mountainbike bekam und sie dann mit dem Ehemann und LeLa eine Tour durch den Wald machte, habe ich mich schon geärgert nicht auch mitfahren zu können. Es dauerte nicht lange und ich mir nach 17 Jahren mein zweites Fahrrad gekauft. Denn das aus meiner Kindheit war ein abgelegtes von meiner Schwester und mein erstes eigenes habe ich mir erst mit dem Auszug von zuhause zugelegt.

Ich habe jetzt auch ein Mountainbike, eins von Canyon, so wie der Ehemann. Die Kinder haben beide ein Cube. Ich würde ja eins nach Farbe aussuchen, aber nein, der Ehemann hat mich vermessen und dann habe ich das in schwarz gewählt. Es ist die Männervariante, merkt man am Sattel, ist aber egal.

Am Anfang hatte ich voll Angst zu fahren. Warum? Ich kann nicht richtig Fahrrad fahren. Losfahren, langsam fahren, schwierige enge Stellen, anhalten, dann noch der bereitere Lenker, Sattel höher als sonst (aber an der für meine Geometrie richtigen Stelle) und einfach eigentlich fast gar keine Fahrpraxis. Nach einigen Kilometer ging es schon etwas besser. Dafür traten meine tauben Hände wieder auf. Beim ersten Ausflug schon nach einem Kilometer. Jetzt habe ich ergonomisch geformte Auflagen für die Hände, Lenker und Sattel sind richtig eingestellt und ich verkrampfe nicht so stark (meistens jedenfalls).

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Mein Helm und eine gepolsterte Fahrradunterhose waren von Anfang an dabei. Ziemlich schnell sind meine Brille und die Handschuhe dazugekommen. Die Fahrradbrille, weil ich Expertin bin mit meine Augen kleine Insekten zu fangen. Aber ich habe auch Respekt vor den kleinen Steinchen, die ggf. vor einem hochfliegen und Zuluft. Letzteres stört mich besonders beim Laufen, dann tränen mir die Augen. Die Brille setze ich auch beim Joggen auf. Im Laufladen in Lüneburg habe ich den Tipp bekommen mal beim Optiker nach Sporbrillen zu fragen. Dort gab es eine riesen Auswahl und mein vorher im Internet recherchiertes Lieblingsmodel hatten sie auch noch. Jetzt brauch ich nur noch klare Brillengläser. Auch ab der dritten Tour durch den Wald zum See dabei war mein Trinkrucksack. Ich finde es eher komisch ohne zu fahren.

Mittlerweile sind noch einige Fahrradklamotten dazu gekommen, Shirts, Hosen und zwei Regen- bzw. Wind- und Wetterjacken. Denn ich liebe das Fahrrad fahren. Ich mache mir zwar fast in die Hose, wenn es mal etwas mehr den Berg runter geht und da vielleicht noch eine Wurzel zu sehen ist. Oder noch schlimmer, ein schmal, ggf. zugewachsener Pfad, aber hey, ohne Herausforderungen wäre das Leben ja langweilig.

Blythe Love – Margo – Einhorn

Donnerstag, Oktober 12th, 2017

In den ersten Tagen habe ich mit Margo, travelling blythe einige Fotos mit Spielzeug aus ImLa’s Zimmer gemacht. Das Lila des Einhorns passte perfekt zur Augenfarbe und zum Kleid.

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Urlaub im Elbsandsteingebirge – Tag 6

Montag, August 21st, 2017

Unseren letzten Urlaubstag haben wir im einem Besuch im DDR-Museum in Pirna begonnen. Viele Räume vollgepackt mit Kindheitserinnerungen. Die einzelnen Zimmer des Museums sind thematisch eingerichtet. Neben Bad, Wohnzimmer, Küche, Schlafzimmer und Kinderzimmer gab es Räume wie in einer Kinderkrippe oder Kindergarten, ein Klassenzimmer und vieles mehr. Einige Dinge kannte ich nicht, andere habe ich sofort wieder erkannt. Und mich hörte man öfter sagen: Oh, das hatte ich auch. Oder: Cool, ja, genau. Die Männer waren besonders an den Volksarmeedingen interessiert. Ich fand die Campingausrüstung toll, mit Zelt auf dem Trabbantdach und völlig umbaubaren Anhänger. Unbedingt sehenswert und einen kompletten Vormittag dafür einplanen.

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Zum Mittagessen hatte ich einen Tisch im Panoramarestaurant auf der Bastei reserviert. Auch, wenn wir acht Personen waren, wäre die Reservierung nicht notwendig gewesen. Aufgrund des Touristenandrangs dachte ich, das Restaurant wäre rappel voll. Aber nein. Die ganzen Touristen waren draußen. Die Besucherdichte auf der Bastei war unglaublich. Liegt vielleicht auch daran, dass man fast bis zur Aussichtsplattform, mit tollen Blick auf die Elbe und die umliegenden Felsen, mit dem Auto oder Bus vorfahren kann. Mir persönlich war das zu viele Leute. Nach dem Essen sind wir über die Basteibrücke zur Felsenburg Neurathen gelaufen. Und haben uns die Reste der größten Felsenburg der Sächsischen Schweiz angesehen. Wanderwege, wie den Malerweg haben wir nicht genutzt. Dafür war zu wenig Zeit.

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Nachdem wir uns im Brunnhäusl etwas frisch gemacht und gestärkt hatten, sind wir zur Nachtführung auf der Festung Königstein aufgebrochen. Das Parkhaus am Fuße der Festung ist auch spät abends geöffnet. Das Tor fährt hoch, wenn dicht genug heranfährt und ein Ticket zieht. Das Licht geht dann auch an. Irgendwie ne coole Sache. Wir haben auch pünktlich 22 Uhr zum Tor der Festung geschafft. Dort erwartete uns der Schließer der Burg. Nachdem er uns alle mit Laternen ausgestattet hatte, wurden wir wir auf der Festung herumgeführt. Cool. Alles Menschen leer, wo sonst sehr viele Touristen rumlaufen. Toller Blick, auch wenn es stockdunkel war. Denn Königstein ist geleuchtet und so erkannt man auch bei Nacht den Elbelauf. Nach Mitternacht waren wir wieder zuhause und morgens ging es schon auf die Heimreise.

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Urlaub im Elbsandsteingebirge – Tag 5

Dienstag, August 15th, 2017

Nachdem wir zwei Tage lange Städte besichtigt hatten, mussten wir endlich mal wieder raus in die Natur. Wir haben uns den Pfaffenstein ausgesucht. Vom örtlichen Parkplatz ging es gleich morgens 9 Uhr los zum Fuße des Pfaffensteins. Von da aus hat man schon einen super Ausblick u.a. auf die Festung Königstein. Wir hatten uns für den anstrengenden Aufstieg entschieden und sind unzählige Stufen (562), Metallleitern, Felsspalten und durch das Nadelöhr zum Pfaffenstein aufgestiegen. War ganz schön anstrengend.

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Oben angekommen brauchten wir erst einmal eine Trinkpause. Aber man wird mit einer gradniosen Aussicht belohnt. Auf dem Pfaffenstein selbst gibt es noch vieles zu entdecken. Neben dem Opferkessel und der Barbarine kann man durch schmale Felsspalten un in kleine Höhlen gehen. Oder auf einem 4er-Felssessel Platz nehmen. Gut gegessen haben wir im Restaurant gleich neben dem Aussichtsturm. Dort gab es eine Vielzahl an vegetarischen Gerichten. Mir persönlich sind steile Aufstiege ja lieber als Abstiege. Deshalb wählten wir den bequemeren Weg für den Abstieg und schlenderten u.a. den Klammweg entlang. Auf jeden Fall beide Wege beim Besuch des Pfaffensteins einplanen.

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Da das angesagte Nachmittagsgewitter nicht kam, hielten wir an unserer Planung fest und fuhren nach Pillnitz, um dort das Schloss und den Garten zu besichtigen. Ich wurde enttäuscht. Ich hatte ein prunkvolles Schloss erwartet und wollte im schönen Schlossgarten Kaffee und Tee trinken mit einem leckeren Stück Kuchen oder Torte. Okay, Essen gab es an einer SB-Theke am Biergarten im Schlosshotel. Von einem Schlosshotel hatte ich etwas anderes erwartet. Egal. Der Garten ist weitläufig, die vielen kleinen thematisch verschiedenen Gärten sind wunderbar und die riesen Kamelie, für die es fahrbares Glashaus für den Winter gibt, ist einfach nur cool. Aber der Garten ist nicht mit dem Barockgarten Groß Sedlitz zu vergleichen. Die Sichtachsen fehlten hier, war trotzdem schön.

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Auf der Rückfahrt haben wir in der Nähe von Langenhennersdorf einen Stopp am Felsenlabyrinth gemacht. Vom Parkplatz sind es nur wenige Gehminuten zur Ansammlung von kleineren und mitteleren Felsbrocken, vielleicht so 4 Meter hoch. Es ist ein Pfad angezeichnet, 29 verschieden Stationen. Von langer, schmaler Felsspalte, klettern über eine Felsen, durch eine niedrige Höhle sind viele verschiedene natürlich geformte Elemente zu finden. Nicht alles ist für Erwachsene geeignet. Ich hatte schon am ersten Element (eigentlich Nr. 29) Probleme. Eine ca 10 m lange, schmale Felsspalte, ich konnte meine Füße nur hinter einander verdreht aufstellen und musste mich weit auf die Zehenspitze um mit meinen Po an einer geeigneten Stelle durch zu passen. Mit tief und ruhig atmen (damit ich keine Panik bekomme) bin ich dann durch die Spalte gekommen. Die eigentliche Nr. 1 bzw. 2 war eine ähnliche Felsspalte, nur dass im Boden noch eine Spalte war. LeLa ist rein. Keiner hat sich sonst getraut. Der Rest der Stationen war einfacher. Und es hat alles unendlich Spaß gemacht. Am besten ohne Rucksäcke und Taschen ins Labyrinth gehen, die behindern nur.

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Urlaub im Elbsandsteingebirge – Tag 4

Montag, August 14th, 2017

Neben wandern und aktiv sein, wollte ich auch Städte im Urlaub besichtigen. Zur Wahl stand noch Bautzen, aber ich fand das Thema DDR-Gefängnis usw. noch etwas schwierig für die Kinder. Meißner Porzellan schien mir da greifbarer auch für unsere Pflegetochter aus dem Irak. Geschirr kennt ja jeder. Somit fuhren wir am Mittwoch nach Meißen und haben bis zum Mittag die Altstadt von Meißen auf eigene Faust erkundet. Wir schlenderten durch kleine verschlungene Gassen und haben den Kirchturm geklommen. Den Schlüssel bekommt man in der Kirche. Gut gegessen haben wir in einer der zahlreichen Restaurants und Kneipen von Meißen.

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Ich hatte die Führung für Familien Das Geheimnis des weißen Goldes für uns gebucht. Diese startet mit einem ca 1-stündigen Teil in der Albrechtsburg. Die Führung, auf Kinder ausgerichtet, startet im Keller. Dort erfährt etwas zur Geschichte des Porzellans und was die Albrechtsburg damit zutun hat. Dann werden einige Räume besichtigt. Weiter geht es in der Meißner Porzellanmanufaktur. Dort waren wir mit einer Malerin unterwegs, die uns einige Arbeitsplätze gezeigt hat und erklärte wie aus dem Rohmaterial z.B. ein wunderschöner Teller wird. Die Kinder konnten die Führung mit allen Sinnen genießen. Des darf angefasst, gerochen, gehört, gesehen und geschmeckt werden. Wir haben noch einen Besuch des Porzellanmuseums drangehängt mit einer Rätselralley für die Kinder. Ich empfehle die Papier-Variante, denn dort bekommt man eine Porzellanmedaile als Preis. Die Tabletvariante war cool (mit vielen, tollen Details zum Lesen), aber der Preis am Ende war enttäuschend, vorallem, wenn der Bruder eine tolle Medaile bekommt.

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Abends sind wir noch mit einem kleinen Picknick im Rucksack zum 472 m hohen Tafelberg, Kleiner Zschirnstein, aufgebrochen. Die Mädchen sind wieder im Ferienhaus in Kleingießhübel geblieben und haben sich dort im Garten ausgeruht. Der Aufstieg ging diesmal eher über geteerte Straßen und breite Wege, ein Kontrast zum Aufstieg am Tag zuvor. Gleich oben angekommen haben wir unser Abendbrot genossen und sind noch ein wenig auf dem Tafelberg herum gelaufen. Da die Abenddämmerung aber schon anfing, sind wir dann im Halbdunkel wieder im Brunnhäusl angekommen.

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Urlaub im Elbsandsteingebirge – Tag 3

Sonntag, August 13th, 2017

Einen Urlaubstag haben wir uns für den Besuch von Dresden reserviert. Wir hatten Glück mit dem Wetter, es war warm und sonnig. Ich hatte mir eine Route überlegt, die wir ablaufen konnten, um einige Sehenswürdigkeiten von Dresden zu sehen. Einen Tisch, um Mittag zu essen, hatte ich ebenfalls reserviert.

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Wir haben in einem Parkhaus direkt an der Frauenkirche geparkt, so mit war diese auch gleich unserer erstes Ziel. Der Aufstieg in die Kuppel und zur Aussichtsplattform ist die Mühe wert. Ich weiß nicht genau, was ich besser fand, den Weg nach oben, war man immer wieder in den Kirchraum nach unten blicken konnte oder die Aussicht selbst. Wir konnten sehr weit schauen. War interessant. Wieder unten, waren wir kurz in der Kirche. Da waren mir zu viele Touristen, auch wenn in Dresden selbst im Vergleich zu anderen großen Städten an diesem Tag eher wenig Touristen unterwegs waren.

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Weiter ging es am Fürstenzug und Residenzschloss entlang. Das Residenzschloss mit seinen Ausstellunge ist leider dienstags geschlossen, hatte ich bei meiner Urlaubsplanung übersehen. Dann kam die Semperoper. Ich dachte, die wäre imposanter. Leider hatte die Kinder keine Lust an einer Führung teil zunehmen, das Innere hätte ich gerne gesehen. Der Zwinger war schön. Auch hier hatte keiner so richtig Lust eine Ausstellung, z.B. die im mathematisch-physikalischen Salon zu besuchen. Dafür saßen wir eine Weile im außenliegenden Zwingergraben und -teich.

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In der Brennessel hatte ich einen Tisch für fünf reserviert. Die Speisekarte hatte ich mir bereits bei der Urlaubsplanung angesehen und viele, sehr gut klingende, vegetarische Köstlichkeiten entdeckt. Vorallem gefiel mir daran, dass es mehr vegetarische Gericht gab als welche mit Fleisch oder Fisch. Außerdem macht das Restaurant seinem Namen alle Ehre und bietet auch Gerichte aus Brennessel an. Wir haben super gegessen. Sehr lecker.

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Wir haben unseren Dresdenbesuch mit ausgiebigen Eiskonsum beendet und waren relativ früh wieder in unserem Ferienhaus. Die Mädchen wollte sich ausruhen und deshalb haben wir beschlosse zu dritt den Großen Zschirnstein. Es ist der höchste Berg im deutschen Teil des Elbsandsteingebirges mit 560 Metern. Von Kleingießhübel aus sind wir einfach mal los gegangen. Beim Aufstieg mussten wir über umgestürtzte Bäume klettern, Sandsteinstufen erklimmen und schmalen Pfaden folgen. Wir hatten Spaß. Auf halben Weg kamen wir an einer Wildbrethöhle vorbei, in der früher das Wild bei der königlichen Jagd zwischen gelagert wurde. Auf dem Großen Zschirnstein angekommen wurden wir einem unglaublichen Ausblick belohnt. Toll.

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Urlaub im Elbsandsteingebirge – Tag 2

Samstag, August 12th, 2017

Den zweiten Urlaubstag haben wir gleich mit einem Besuch in einem Bergwerk gestartet. Wir haben uns den Marie-Louise Stolln in Berggießhübel angesehen. Gleich Montag 10 Uhr haben wir an der ersten Führung teil genommen. Sehr angenehm, denn wir waren nur neun Teilnehmer. Das war sehr praktisch, da alle irgendwie hinter einander in dem langen Schacht stehen. So konnten wir alle gut hören und sehen, was uns der ehemalige Bergmann im Stolln gezeigt und erzählt hat.

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Danach haben wir uns einen Parkplatz in Bad Schandau gesucht. Leider waren in der Nähe der Haltestelle der Kirnitzschtalbahn keine zu finden. Wir sind dann am Elbufer fündig geworden und sind mit der Kirnitzschtalbahn, der meterspurigen Bahn, bis zur Endhaltestelle – Lichtenhainer Wasserfall – gefahren. Von da aus ging es zum zweitgrößten Felsentor dem Kuhstall hinauf. Von der Bergwirtschaft dort hatte ich mir aufgrund des Internetauftrittes mehr versprochen. Leider möchte ich als Vegetarier nicht auf schnöde Nudel mit Tomatensauce und Linseneintopf reduziert werden. Naja. Vielleicht habe auch nur ich ein Problem damit, da mir Essen schon wichtig ist.

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Vielleicht auch meiner Laune nach dem Essensdebakel zu schulden, fand ich den Kuhstall nicht so spektakulär. Die Aussicht war auch so naja. Interessant war die Himmelsleiter, eine schmale Treppen hinauf zu Resten einer frühen Burganlage. Ich war nicht oben. Einen bequemeren Aufstieg findet man in der Nähe der Bergwirtschaft.

Nach dem Abstieg waren wir pünktlich zur Ziehung am Lichtenhainer Wasserfall. Es wird das Wasser zurück gestaut und halbstündlich wird nach Abspielen einer furchtbaren Musik die Ziehung durchgeführt. Wahrscheinlich kommt das Wort davon, dass das Rückhaltebrett für das Wasser hochgezogen wird. Habe ich mir so zusammen gereimt. Dann fließt eine Weile lang etwas mehr Wasser den Wasserfall herunter. Gut, um ein paar Fotos zu machen. Aber das Ganze drumherum, mit der Musik und so, ich fand es furchtbar. Wo ist da die Ursprünglichkeit? Der natürliche Wasserfall? Egal, nach wenigen Minuten hatten wir alles gesehen und sind mit der Kirnitzschtalbahn wieder bis nach Bad Schandau gefahren.

Urlaub im Elbsandsteingebirge – Tag 1

Freitag, August 11th, 2017

Unseren Urlaub haben wir mit einer gemeinsamen Aktivität im Kletterwald Königstein gestartet. LeLa hat sich gewünscht, dass wir endlich mal klettern und ich dachte, so ein Gemeinschaftsding wäre gut, um den Zusammenhalt in der Familie zu stärken. In den Wochen vor dem Urlaub haben wir eher mit unserer Pflegetochte nebenher als zusammen gelebt. Also die Bedenken (kein Gleichgewichtssinn, eher Angst über einem Meter Höhe und Brücken mit Lochfussboden gehen gar nicht) zur Seite geschoben und wir haben alle die Einweisung in den Klettergurt und die Sicherung erhalten. Los ging es mit dem Parcour 1, den einfachsten. Den fand ich am schlimmsten. Dann wusste ich, was auf mich zu kam und es war okay. LeLa ist vorn weg und musst immer auf uns warten. Unsere Pflegetochter puzzelte eher alleine, bis auch einen Teil, wo sich auf mich wartete und ich zuerst rüber musste (so fiese Schaukeln). Aber wir haben es gemeinsam geschafft. Hagen hat mit ImLa das Schlusslicht gebildet. ImLa musste vorallem an den letzten Stationen (Abfahrt) musste sie fast immer minutenlang überredet werden. Aber am Ende waren alle glücklich die Parcours geschafft zu haben. ImLa und ich sind nach dem dritten ausgestiegen, die anderen drei haben noch vier gemeinsam und dann die beiden Jungs noch fünf, den freien Fall und die sehr lange Bahnabfahrt gemacht.

Am Ende gab es ein Eis für jeden. Am Parkhaus Festung Königstein gegenüber des Kletterwaldes gibt es die 365+ Eissorten Eisdiele. Hier kann man sein Eis selbst zusammenstellen. Zuerst muss das Basisaus ausgewählt werden, Milcheis, Joghurteis oder Eis aus Reismilch. Dananch kann man aus zuzähligen Zutaten von süß über sauer bis bitter oder quasi herzhaft wählen. Wer Lust hat, kann Curry-Zwiebel-Erdbeereis essen. Muss man aber nicht. Veganes Eis war lecker, die beiden anderen Grundsorten auch.

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Nach dem Kletern waren wir ganz schön hungrig. Eigentlich wollten wir von Schmilka aus auf den Großen Winterberg wandern und dort etwas essen. Aber es war schon relativ spät und wir hatten Hunger. Auf dem Weg zum Parkplatz hatten wir das Bio-Restaurant Strandgut entdeckt und spontan dort gegessen. Mit wunderbaren Blick auf die Elbe und die Berge kann man dort entweder direkt am Ufer chillen oder gemütlich im Biergarten speisen. Das vegetarische Essen war lecker und es war für jeden Geschmack etwas dabei.

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Den Nachmittag haben wir im Barockgarten Sedlitz ausklingen lassen. In knapp 40 Minuten Autominuten hatten wir die wundervolle Parkanlage gefunden. Erst wieder einmal den Parkautomaten mit (dem letzten) Kleingeld füttern. Leider haben im ganzen Urlaub keinen bargeldlosen Parktautomaten gefunden. Glück hat man schon, wenn es überhaupt Wechselgeld gibt. Auch der Eintritt musst bar bezahlt werden. Wir haben Kuchen und Tee und Kaffe auf der Terasse der Orangerie gehabt. Und auch dort kann man nur bar bezahlen. Zum Glück war die Bedienung super nett und hat uns unsere fehlenden 70 Cent erlassen. Denn wir hatten nicht genug Bargeld. Ups.

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Der Barockgarten ist wundervoll. Da wir erst nach 16 Uhr dort waren (schließt 18 Uhr), waren nicht mehr viele Besucher dort. Sehr angenehm. Mit den vielen Treppen, Terassen und Sichtachsen eröffnet sich eine Weite und super Landschaftsausblicke. Wunderbar zum Verweilen, schlendern, einfach auf einer Bank sitzen oder ein paar Yogapositionen machen.

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