Archive for the 'Hausfrau' Category

Vegetarischer Schaschlik

Montag, November 13th, 2017

Schaschlik erinnert mich an meine Kindheit. Da wurden am Küchentisch Fleisch, Leber, Speck, Zwiebeln in schmale Rechtecke geschnitten und auf Schaschlikspieße aufgespießt, dann auf dem Backblech ziemlich lange im Backofen gegart. Dann gab es Schaschlik mit Brot und leckerer Soße. Okay, das ist ewig her. Tote Tiere esse ich nicht mehr. Also muss eine vegetarische Variante her, der Tofu-Paprika-Spieß, scharf.

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Tofu-Paprika-Spieß mit extra viel Barbecuesoße (ca 15 Spieße)

  • 400 g Räuchertofu
  • 200 ml helle Sojasoße
  • 1 EL Sambal Oelek
  • 160 ml Aceto Balsamico
  • 8 EL Agavendicksaft
  • 4 TL Räucherpaprika
  • 2 rote Paprika
  • 4 kleine Zwiebeln
  • 15 – 17 mittelgroße Champignons
  • 3 – 4 Frühlingszwiebeln
  • Rapsöl
  • Salz, Pfeffer

Die Sojasoße, Sambal Oelek, Essig, Agavendicksaft und Räucherpaprika kurz aufkochen und über den in Würfel geschnittenen Räuchertofu geben. Die Paprika und das Grün der Frühlingszwiebeln in gleich große Stücke und die Champignons und Zwiebel in dicke Scheiben schneiden. Den Rest der Frühlingszwiebeln klein schneiden. Holzspieße mit Öl einreiben und das Gemüse und den Tofu gleichmäßig auf die Spieße verteilen.

Die Spieße in einer heißen Pfanne mit Öl anbraten, herausnehmen und das restliche Gemüse und Tofu scharf anbraten. Große Stücke herausnehmen und mit der Marinade ablöschen. Die Tomatenpassata dazugeben, mit Salz und Pfeffer (ggf. auch Cayennepfeffer) abschmecken und 5 Minuten offen kochen lassen.

Die Spieße mit der Soße anrichten, das restliche Gemüse dazu reichen. Es passt perfekt Baguette oder Olivenbrot dazu. Die übrige Soße noch warm in Schraubgläser verteilen und im Kühlschrank aufbewahren.

Gefüllter Spaghettikürbis

Mittwoch, November 1st, 2017

Ab und an kann ich mal einen Spaghettikürbis im Bioladen ergattern, dann gibt es Kürbisspaghetti, manchmal direkt aus dem Kürbis.

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Gefüllter Spaghettikürbis

  • 1 mittelgroßer Spaghettikürbis
  • 1 Avocado
  • 2 Eier
  • 2 TL Sambal Oelek
  • 2 EL Roter Paprika (Brotaufstrich von Sanchon)
  • 4 – 6 EL Sahne
  • Paprikapulver
  • Salz

Spaghettikürbis längs halbbieren und mit der Schnittseite nach unten auf ein mit Backpapier belegtem Backblech im vorgeheiztem Ofen bei 200 Grad ca 30 – 40 Minuten garen. Das Kürbisfleisch sollte sich gut lösen lassen, aber die Schale noch komplett bleiben. Etwas auskühlen lassen. Das Kürbisfleisch mit einer Gabel zerfurchen. Die Sahne mit den scharfen Sachen mischen und unter das Kürbisfleisch rühren. Die Avocado halbieren, aushöhlen, schneiden und auf dem Fruchfleisch verteilen. Eine kleine Mulde bilden und das Ei hinein geben. Etwas salzen. Dann bei 210 Grad ca 20 – 25 weiter backen. Etwas abkühlen lassen und genießen.

Butternut-Reis-Burger mit Salzzwiebeln

Montag, Oktober 16th, 2017

Einmal in der Woche ist Fast Food Tag und da steht auch manchmal ein Burger auf dem Speiseplan. Nachdem ich lange eine Rezeptur für eine perfekte vegetarische Frikadelle gesucht, haben wir bisher unsere Patties aus Kichererbsen gemacht, also eigentlich eine Falaffel. Doch der Butternut-Reis-Burger war auch sehr gut in Konsistenz und Geschmack. Auf jeden Fall wird er in der Kürbiszeit öfter auf dem Speiseplan stehen. Da man Kürbisse im Keller lange haltbar sind, kann die ja auch etwas ausdehnen. Hier eine Burgervariante, die nach Barbecuesoße schreit.

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Butternut-Reis-Burger (ca 7-8 Stück)

  • 200 g Langkorn Naturreis
  • 500 g Butternusskürbis
  • 100 g Haferflocken
  • Paprika, Pfeffer, Salz
  • 2 große rote Zwiebeln
  • 8 Gewürzgurken
  • 4 – 6 EL Ketchup (noch besser Barbecuesoße)
  • 4 – 6 EL (vegane) Mayonnaise
  • frischer Thymian

Burgerbrötchen nach diesem Rezept in doppelter Menge mit Sesam bestreut und ca 12 – 15 cm groß ausgestochen backen. Die Patty-Masse reicht für 8 große Patties plus einige kleine, die schmecken kalt auch sehr gut. Für den Reis 450 ml gesalzenes Wasser aufkochen, den Reis zugeben und abgedeckt ca 45 Minuten leise köcheln lassen. Danach Deckel auf und abkühlen lassen. Den Kürbis schälen, würfeln und in Salzwasser gar kochen. Abgießen und auch abkühlen lassen. Die Haferflocken in einem Mixer zu Mehl mahlen und mit dem Reis, Kürbis, Paprikapulver, Pfeffer und Salz zur Burgermasse verkneten. Und mindestens 15 Minuten stehen lassen. Dann acht gleich große Pattys formen und in heißem Sonnenblumenöl von jeder Seite einige Minuten goldbraun anbraten.

Den Thymian waschen, trocknen und abzupfen, dann mit der Mayonnaise vermischen. Die Zwiebeln schälen und in acht dicke Scheiben schneiden, in Salz wälzen und in heißem Sonnenblumenöl bei hoher Hitze (fast) frittieren. Die Schnittseite der Brötchenhälften in der Pfanne anbräunen, die untere mit Mayonnaise bestreichen, Patty drauf, dann die Zwiebel, die in schmale lange Scheiben geschnitte Gewürzgurke oben drauf und dann ein Klecks Ketchup, Brötchendeckel drauf. Fertig.

Dazu, vorallem zur Mayonnaise, passen selbst gemachte Pommes. 2 kg mehligkochende Kartoffeln schälen und in Streifen schneiden und mindestens zwei Stunden in kaltem Wasser wässern. Anschließend abtropfen lassen und trocken tupfen. In zwei Durchgängen gar frittieren, dann salzen.

Kartoffel-Kürbis-Eintopf

Mittwoch, Oktober 11th, 2017

Ich liebe Suppe. Kürbis gegenüber bin ich aber weiterhin skeptisch. Denn als Kind möchte ich Kürbis überhaupt nicht. Doch jetzt, da ich auf saisonale Produkte Wert lege, ist jetzt Kürbis dran. Und? Ich mag ja auch Kürbis, als ich finde sie schön. Naja, ich kaufe gerne Hokkaido, Butternut, Spaghettikürbis oder einen der andern, kleineren, dunkelgrünen oder so. Mittlerweile mag ich sie auch. Perfekt, wenn ich ein Rezept Kürbis und Suppenliebe vereint. Der Eintopf ist super vorzubereiten, auch das Brot, da es am Ende ja eh wieder in den Backofen kommt. Also, rauf auf’s Fahrrad, rein in die herbstlichen Wald und dann eine schöner heißer Eintopf.

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Kartoffel-Kürbis-Eintopf

  • 300 g Kokkaidokürbisfleisch
  • 800 g vorwiegend festkochende Kartoffeln
  • 1/2 Knollensellerie
  • 200 g Karotten
  • 2 mittlere Zwiebeln
  • 150 g Champignons
  • frischer Rosmarin
  • 1 l Gemüsefond
  • 2 EL Tomatenmark

Buttermilchbrot mit Käse

  • 500 g Dinkelmehl Typ 1050
  • 25 g frische Hefe
  • 250 ml Buttermilch
  • 1 TL Salz
  • 150 g Ziegengouda
  • Thymian

Ungefähr drei Stunden vor dem Essen das Brot vorbereiten. Dazu in der Buttermilch und 50 ml warmen Wasser das Salz und die Hefe auflösen. Das Mehl dazugeben und zu einem Teig verkneten. Dann abgedeckt ca eine Stunde gehen lassen. Den Teig in eine Kastenform geben und weitere 30 Minuten gehen lassen. Den Ofen auf Ober- und Unterhitze auf 200 Grad vorheizen und das Brot ca 40 Minuten backen. Das Buttermilchbrot aus der Form stürtzen und abkühlen lassen.

Wenn das Brot im Ofen ist, kann der Eintopf zubereitet werden. Dazu den Kürbis schälen, entkernen und in Würfel schneiden. Karoffeln, den Sellerie, die Möhren und die Zwiebeln schälen und in kleine Stücke schneiden. Die Champignons je nach Größe vierteln oder noch etwas kleiner schneiden. In einem Topf etwas Öl erhitzen und das Gemüse mit zwei Lorbeerblätter und einem Zweig (oder auch zwei, yummy) Rosmarin anbraten. Danach das Tomatenmark und den Gemüsefond (am besten selbst gemacht auch mit Lorbeer und Rosmarin) unterrühren und mit Deckel ca 25 Minuten köcheln lassen. Am Ende mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Wenn der Eintopf köchelt dann das Buttermilchbrot in Scheiben schneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtem Backblech legen. Den Käse reiben, mit abgezupften Thymian vermenge und auf den Schreiben verteilen. Ofen auf Grill vorheizen und den Käse auf dem Brot zerlaufen lassen. Noch warm zum Eintopf genießen.

Banh-Mi Sandwich

Dienstag, August 22nd, 2017

Bisher haben wir Sandwiches aus Toast zubereitet. Jetzt backe ich auch extra mal Baguettes. Das eingelegte Gemüse ist auch super als Beilage für Falaffel bei einer Party. Die Mayonnaise ist auch super Toastsandwiches. Wer es scharf mag, kann auch noch mit Jalapeños nachlegen.

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Sandwich mal anders (für 4 Personen)

Eingelegtes Gemüse:

  • 2 große Karotten
  • 1 Salatgurke
  • 1 Rettich (länglich)
  • 1 große Küchenzwiebel
  • 50 ml Reisessig, dunkel
  • 50 ml Reiswürzsauce, hell
  • 100 ml Wasser
  • 4 EL Rohrohrzucker
  • 2 TL Salz

Marinierter Tofu:

  • 400 g Tofu
  • 1 Lauchzwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 cm Stück Ingwer
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 TL Abrieb einer Zitrone
  • 2 EL Sojasauce
  • 1 TL Rohrohrzucker

Mayonnaise:

  • 120 g Mayonnaise
  • 1 EL Sriracha-Sauce
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 TL Sojasauce
  • 2 Baguettestangen
  • 1 Bund frischer Koriander

Am Tag vorher bereite ich die Baguettes mit dem Vorteig vor. Die Baguettes backe ich nach einen Rezept aus dem Buch von Lutz Geißler, in seinem Blog ist hier ein ähnliches zu finden. Morgens das Gemüse waschen, die Karotten, die Zwiebel und den Rettich schälen. Mit dem Sparschäler von der Gurke, Karotten und Rettich mit dem Schäler schmale, dünne Streifen schneiden. Bei der Gurke das Innere mit den Kernen aussparen. Die Zwiebel halbieren und in feine Scheiben schneiden. Es wird ausreichend Gemüse ergeben. Ich mag es, wenn etwas überbleibt und ich noch abend etwas davon essen kann. Die restlichen Zutaten für das eingelegte Gemüse in einem Topf einmal aufkochen und über das Gemüse geben. Ich nutze diese Reis-Würzsuace Mindestens eine halbe Stunde durchziehen lassen, besser länger. Das Gemüse wird immer besser.

Für den Tofu diesen etwas ausdrücken und in schmale Scheiben schneiden. Die Lauchzwiebel und die Knoblauchzehen in kleine Stück schneiden, den Ingwer reiben. Mit allen anderen Zutaten in einen Mixbecher geben und pürieren. Dann den Tofu damit bestreichen und in eine Schüssel geben. Ab und zu die Schüssel etwas schütteln.

Die Zutaten für die Mayonnaise mischen.

Die Baguette aufschneiden, ggf. die Innenseite etwas anbraten (wer grillt, dann auch angrillen). Den Tofu entweder scharf anbraten oder auch auf den Grill leben. Die Hälften des Baguettes mit der Mayonnaise bestreichen, Tofo hinein legen, Gemüse dazu und mit grob geschnittenen Koriander garnieren. Guten Hunger.

Rhabarberkuchen

Donnerstag, April 6th, 2017

Rhabarberkuchen
Für den Boden (kleines Blech):

  • 190 g Butter
  • 190 g Zucker
  • 190 g Mehl
  • 75 g Stärke
  • 1,5 TL Backpulver
  • 2 Eier (Größe S)
  • 3 Eigelb

Für den Belag

  • 900 – 1000 g Rhabarber
  • 190 g Zucker
  • 4 Eiweiß

Den Rhabarber schälen und in kleine Stücke schneiden. Mit 3 – 4 El Zucker ca 5 Minuten kochen lassen. Dann zum Abkühlen zur Seite stellen. Den Backofen auf 175 Grad vorheizen. Die Zutaten für den Boden verrühren und auf einem kleinen Blech verteilen. Dann den lauwarmen Rharbarber zu geben und ca 30 Minuten backen.

Das Eiweiß steif schlagen, den Zucker nach und nach einrieseln lassen. Ich mache besonders viel Eischnee, da wir es besonders lieben. Die Baisermasse auf den Kuchen verteilen und weitere 20 Minuten backen bis die Baiserhaube fest ist.

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Vegetarischer Wrap

Montag, April 25th, 2016

Wrapteig (ca 10 Stück)

  • 400 g Weizenmehl (Typ 550)
  • 200 ml Wasser
  • 8 EL Sonnenblumenöl
  • 2 TL Salz

Alle Zutaten verkneten und 30 Minuten abgedeckt ruhen lassen. Dann in einer heißen Pfanne ohne Öl braten. Ich habe meine Pfanne auf 8 von 9 benutzt und jede Seite des Wraps ca 1 Minute gebraten. Wenn sich von unten Blasen bilden, ist der richte Zeitpunkt um den Wrap zu wenden. Wraps im 50 Grad warmen Backofen warm halten. Ein feuchtes Käseleinentuch im Backofen erleichtert das geschmeidig halten der Wraps.

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Wrapfüllung – Rohkostrotkohl, Tzatziki, Bohnen-Soja, Paprika

  • 1 kleiner Rotkohl
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 4 EL Apfelessig
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 1 EL Zucker
  • 2 TL Salz
  • 200 g Joghurt
  • 200 g Quark
  • 6 EL Milch
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Salatgurke
  • 1 Knoblauchzehe
  • Pfeffer, Salz
  • 1 Packung Sojageschnetzeltes, kleine Körnung
  • 1 Glas Kidneybohnen
  • 6 EL Tomatenmark
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • Paprika, Chillipulver, Salz, Pfeffer
  • 2 rote Paprika
  • 3 EL Öl
  • Salz

Zuerst den Rohkostsalat zubereiten. Dafür den Rotkohl entweder klein hobeln (z.B. mit dem mittleren Hobelaufsatz der KitchenAid) oder sehr klein schneiden. Etwas salzen und einige Minuten lang durchkneten, bis sich Flüssigkeit bildet. Dann die Zwiebel schälen und klein schneiden. Dann etwas Zucker zugeben und durchkneten. Danach die Zwiebeln mit dem Apfelessig und dem Öl darübergeben, vermischen und mit Pfeffer abschmecken. Mindestens eine halbe Stunde ziehen lassen, je länger, desto besser.

Für das Tzatziki eine Salatgurke schälen und auf ein Küchentuch raspeln. Dann das Tuch auswringen. Und so viel Wasser wie möglich aus der Gurke herauspressen. Die Gurkenschnipsel mit dem Joghurt und Quark verrühren. Die Milch, das Olivenöl und eine gepresse Knoblauchzehe dazugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ziehen lassen.

Jetzt das Sojageschnetzelte in Gemüsefond aufkochen und mindestens eine halbe Stunde quellen lassen, dann ausdrücken. In einem kleinen Topf etwas Öl erhitzen, die Zwiebel und das Sojageschnetzelte darin abraten. Mit Paprika , Chilipulver, Salz und Pfeffer kräftig würzen. Das Tomatenmark mit etwas Gemüsefond verrühren und zum Geschnetzelten geben. Kurz aufkochen. Dann die abgewaschenen und abgetropfen Kidneybohnen dazugeben.

Die Paprika entkernen und in kleine Stücke schneiden. Die Paprikastücke im heißen Öl auf hoher Stufe anbraten, salzen.

Den Wrap erst mit Tzatziki bestreichen, mit Rotkohl, Bohnen-Soja-Mischung und Paprika und einer Scheibe Zwiebel belegen, einrollen. Fertig.

Ostern 2016

Mittwoch, März 30th, 2016

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Unsere Osterdeko mit altem Vogelnest aus dem Nistkasten.

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Kaffeetafel am Ostermontag mit Osterkeksen und Rüblikuchen

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Ein erster Frühlingsgruß mit Ranunkeln und Fresien.

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Ostertafel mit Apfeltorte und gefärbten Eiern

Glutenfreier Mohngugl

Sonntag, Januar 24th, 2016

Wenn man nicht richtig aufpasst, vergisst man schon mal eine Zutat. Glück, wenn am Ende doch was Leckeres herauskommt.

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Mohn-Marzipan-Gugl (ca 11 – 12 Stück)

  • 100 g Marzipanrohmasse
  • 100 g weiche Butter
  • 2 Eier
  • 1/2 Vanilleschote
  • 70 ml Milch
  • 80 g Rohrohrzucker
  • 50 g gemahlener Mohn für den Teig
  • 50 g Mohn zum Bestreuen
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Orangenschalenabrieb
  • 1 Pr. Salz
  • 100 g Aprikosenkonfitüre
  • 1/2 TL Agar Agar
  • [140 g Mehl Typ 550]*

Das weiche Marzipan in kleine Stück schneiden oder mit den Fingern in die Rührschüssel bröseln. Die Butter, den Orangenabrieb, das Mark der halben Vanilleschote und eine Prise Salz hinzugeben. Das Ganze schaumig schlagen. Eier, Milch, Zucker und 50 g Mohn nach und nach hinzugegeben und unterrühren. An dieser Stelle das Mehl mit dem Backpulver mischen und zugeben. Oder einfach nur das Backpulver.

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen und den Teig in die Guglhupfförmchen füllen. Diese dann in der mittleren Schiene für ca 15 – 20 Minuten backen. Herausnehmen, etwas abkühlen lassen, aus den Förmchen stürtzen und auf einem Gitter abkühlen lassen.

Aprikosenkonfitüre mit einem halben TL Agar Agar aufkochen und wieder abkühlen lassen. Soweit, dass die Konfitüre noch nicht fest wird. Die Gugl damit bestreichen und mit Mohn bestreuen.

* im Original mit Mehl, ich lasse es weg, sonst wird der Gugl eher trocken. Vielleicht einfach nur die Hälfte nehmen, wenn er nicht unbedingt glutenfrei seien soll

Aubergineneierkuchen

Mittwoch, Januar 20th, 2016

Ich mag ja die orientalische Küche und da liegt es nahe, dass ich immer auf der Suche nach neuen Dingen bin. Vorallem wenn es darum geht eine Party vorzubereiten. Einige Bedingungen muss die Speise erfüllen. Vegetarisch, gut vorzubereiten bzw. mit wenig Aufwand vor/bei der Party fertigstellbar, gut teilbar und natürlich lecker. Da bin ich über ein Auberginenomlett gestolpert. Ein Rezept aus dem Iran. Eine vegetarische Vorspeise, aber auch als Beilage zum Hauptgericht und für ein Partybuffet als Fingerfood gut einsetzbar. Es gibt verschiedene Varianten, ich mag diese hier. Super lecker. Schon alle die Auberginenmasse reicht. Da muss ich mir noch eine Form überlegen, wie diese anbieten kann. Der Eierkuchen selbst kann warm oder kalt genossen werden.

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Kuku-E Bademdjan
(ca 6 Hauptspeisenportionen bzw. 25 – 30 kleine Stücke für ein Buffett)

  • 1 kg Auberginen
  • 150 g Ghee (alternativ geht auch Öl)
  • 4 Frühlingszwiebeln
  • 12 Eier

Die Auberginen mit einem Sparschäler schälen. Achtung, Aubergine färbt. Vielleicht lieber an der Hand mit dem Sparschäler einen Handschuh tragen. Die Auberginen in große Würfel schneiden. Den Ghee in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen und die Auberginenwürfel darin bei gelegentlichen Umrühren garen und bräunen. Das dauert eine Weile. Die Auberginenwürfel bekommen irgendwann braune Stellen und wenn sie mit der Gabel zerdrückbar sind, sind sie gar. Ggf. während des Bratens noch etwas Ghee zugeben.

In der Zwischenzeit die Frühlingszwiebeln waschen und fein hacken bzw. in sehr dünne Scheiben schneiden. Die Auberginenwürfel in eine Schüssel geben entweder mit einer Gabel zerdrücken oder kurz mit dem Pürierer eine Masse herstellen. Die Frühlingszwiebeln untermischen. Mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken. Die Auberginen-Masse abkühlen lassen.

Die Eier etwas verrühren, etwas Salz und Pfeffer dazugeben und mit der Auberginen-Masse vermischen. Eine flache Auflaufform mit Ghee ausstreichen oder mit Öl ausschwenken und die Eierkuchenmasse in die Form geben. Im vorgeheiztem Backofen bei 180 Grad ca 40 Minuten backen. Entweder warm genießen oder abkühlen lassen und in kleine Stücke geschnitten servieren. Dazu passt Joghurt oder ein anderer Dip und Fladenbrot oder auch einfach Baguette.