Archive for the 'Essen' Category

Tschüss 2015, hallo 2016

Donnerstag, Dezember 31st, 2015

Traditionell gibt es an Silvester selbst gemachte Berliner, auch bekannt als Pfannkuchen. Wie man will, frittiertes Hefegebäck gefüllt mit Erdbeermarmelade, gibt es zum Nachtisch nach dem Silvester-Abendbrot. Dann noch einmal um Mitternacht, um das neue Jahr zu begrüßen.

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Berliner (ca 12 – 16 Stück)

  • 100 ml Milch
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 500 g Mehl (Typ 550)
  • 2 Eier
  • 3 Eigelb
  • 60 g Rohrohrzucker
  • 60 g weiche Butter
  • abgeriebene Zitronenschale
  • 1 Vanilleschote
  • ca 1,5 l Öl zum Frittieren (z.B. Erdnussöl)
  • 1 Glas Erdbeermarmelade

Die Milch leicht erwärmen und den Würfel Hefe darin auflösen. Dann mit 150 g Mehl verrühren und den Vorteig ca 20 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Die Eier mit dem Zucker, dem Abrieb der Zitrone und dem Mark einer Vanilleschoten und einer Prise Salz verrühren. Dann zum Teig geben, ebenfalls das restliche Mehl. Dann ca 8 Minuten kneten. Die weiche Butter in kleinen Stücken beim Kneten dazugeben und weitere 5 Minuten auf Stufe 1 kneten. Dann den Teig ca 15 Minuten ruhen lassen. Dann weitere 8 Minuten kneten und wieder 15 Minuten warm ruhen lassen.

Jetzt den Teig auf einer bemehlten Unterlage ca 2 cm dick ausrollen und mit einem Glas, Becher o. ä. kreisrund (ca 7 cm Durchmesser) ausstechen und auf einem mit Backpapier oder Bäckertuch ausgelegtem Tablett ca 1,5 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen. Das Öl in einen breiten, hohen Topf erhitzen. 2 cm tief sollte das Öl eingefüllt sein. Wenn das Fett heiß genug ist (Holzlöffel rein halten, Blasen bilden sich), dann die Pfannkuchen vorsichtig ins Öl geben und ca 1 Minute (dürfen nicht zu braun werden) frittieren. Kurz abtropfen lassen, mit Marmelade füllen und mit Zucker bestreuen. Alternativ Puderzucker mit ein paar Tropfen kaltem Wasser verrühren und die Berliner statt mit Zucker mit der Puderzuckermischung bestreichen.

Butternutkürbissuppe

Samstag, Dezember 12th, 2015

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Butternutkürbissuppe mit Curry

  • 1 Butternutküris
  • 2 große Zwiebeln
  • 4 Knoblauchzehen
  • 600 – 800 ml Gemüsebrühe
  • 2 TL Curry
  • 1 Bund Koriander
  • Chilipulver
  • Salz

Backofen auf 200 Grad vorheizen. Butternutkürbis halbieren und die Kerne entfernen. Die Butternuthälften mit der Schnittfläche auf ein Backpapier ausgelegtes Blech setzen. Die geschälten und geviertelten Zwiebeln dazu legen. Dann in den Backofen schieben und ca 45 Minuten weich garen. Nach ungefähr der Hälfte der Zeit die geschälten Knoblauchzehen dazulegen. Den Kürbis etwas abkühlen lassen und das Fruchtfleisch aus der Schale lösen. Ungefähr die Hälfte des Fruchtfleisch mit den Zwiebeln, dem Knoblauch und etwas Gemüsebrühe zusammen fein pürieren. Dann die Masse mit noch mehr Gemüsebrühe zum Kochen bringen. Wer mag kann mehr oder weniger Kürbis pürieren bzw. Brühe angießen, je nachdem, welche Konsistenz die Suppe am Ende haben soll. Mit Curry und etwas Salz und Curry abschmecken. Aufkochen. Den Koriander waschen und fein hacken, zur Suppe dazugeben. Und etwas ziehen lassen.

Uromas Apfelkuchen

Montag, November 30th, 2015

Apfelkuchen steht hier hoch im Kurs. LeLa liebt Apfelkuchen. Ich kenne ihn hauptsächlich als Blechkuchen mit Sulf. Und genauso, wie in meiner Kindheit, so will ich ihn haben. Also habe ich irgendwann mal meine Mama angerufen und mir das Rezept geben lassen. Praktisch, dass ich im Keller eine große Kiste voll Boskop hatte. Also ran und Äpfel schälen.

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Blechapfelkuchen mit Sulf

  • 500 g Mehl
  • 1 Würfel Hefe
  • 250 ml warme Milch
  • 100 g weiche Butter
  • 100 g Rohrohrzucker
  • ca. 8 große Boskop-Äpfel
  • für den Sulf

  • 500 ml Milch
  • 2 EL Mehl (Typ 550)
  • 5 EL Rohrohrzucker
  • 125 g weiche Butter
  • 4 Eier

Für den Teig den Würfel Hefe in der warmen Milch auflösen. Die Butter, den Zucker und das Mehl dazugeben und einen Teig rühren. Den Teig an einem warmen Ort ca 45 Minuten gehen lassen. Die Äpfel schälen und in feine Scheiben schneiden.

Für den Sulf 500 ml Milch aufkochen. Den Zucker und das Mehl hinzugeben, gründlich rühren. Die Konsistenz sollte wie bei einem Pudding sein. Dann vom Herd nehmen, etwas abkühlen lassen. Die Eier trennen. Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Die Eigelbe und die Butter in die Milch-Mehl-Masse rühren. Anschließend das Eiweiß unterheben.

Die Hefeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Die Teig öfter mit einer Gabel einstechen. Die Apfelscheiben darauf verteilen und den Sulf über die Äpfel geben. Im vorgeheiztem Backofen bei 170 Grad die Kuchen auf der zweiten Schiene von unten ca 45 Minuten backen. Herausnehmen und abkühlen lassen. Zum Apfelkuchen passt perfekt frisch geschlagene Sahne.

Pfannkuchen aka Eierkuchen

Sonntag, November 22nd, 2015

Ich sage Eierkuchen und meine eine Eier-Mehl-Zuckermischung, die in der Pfanne gebraten wird. Daher Eierkuchen. Der Ehemann sagt Pfannkuchen und meint die in einer Pfanne gebackene Eier-Mehl-Zuckermischung. Aber Pfannkuchen sind doch eigentlich Eierkuchen. Egel. Sagen wir doch Pancakes. Wir lieben sie. Immer schon fluffig, mit leichter Vanillenote mit frischen Apfelmus, einfach nur Zucker oder einer Joghurt-Quarkmischung darüber mit dünnen Bananenscheiben mit Ahornsirup darüber oder mit frischen Früchten. Lecker.

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Eierkuchen (ca 12 Stück) mit Apfelmus

  • 500 ml Milch
  • 4 Eier
  • 75 g Rohrohrzucker
  • 1 Vanilleschote
  • 300 g Mehl (Typ 550, gerne auch ein Teil Buchweizenmehl
  • Pr. Salz
  • Rapskernöl zum Braten
  • 6 große Äpfel
  • 1/2 Glas Apfelsaft
  • 2 EL Rohrohrzucker

Eier trennen. Eigelb mit dem Zucker und dem Mark der Vanilleschote verrrühen und die Milch unterrühren. Langsam das Mehl ein rieseln lassen. Gut verrühren. 10 Minuten ruhen lassen. Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und unter die Mehlmasse geben. Öl in einer kleinen Pfanne erhitzen und eine Kelle Mischung hineingeben. Solange auf fast höchster Stufe braten bis der Teig Blasen schlägt, dann wenden.

Parallel die Äpfel schälen, entkernen und klein schneiden. Mit dem Apfelsaft und dem Zucker in einen Topf geben und ca 20 Minuten weich kochen. Wer mag püriert das Apfelmus, wir stampfen nur.

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Scones – meine neue Liebe

Mittwoch, November 18th, 2015

Wie konnten sich die Scones eigentlich so lange vor mir verbergen? Als ich vor über 20 Jahren zum ersten Mal in England war, haben sie sich gut versteckt. Und auch bei meinen darauf folgenden Besuchen. Bis zu unserem diesjährigem Londonurlaub. Da habe ich endlich mal welche probiert und gleich einen Glücksgriff gemacht. Die waren so lecker. Bis jetzt konnte keine weiterer Scone diese übertreffen. Ich bin verliebt.

So musste ein Rezept her. Ich habe mich für ein kleines Büchlein, mit unzähligen Scones-Rezepten, entschieden. In englisch, mit englischen Maßeinheiten. Egal. Mittlerweile haben auch Cup-Abmessbecher in meine Küche Einzug gehalten. Ich habe zuerst ein Grundrezept ausprobiert. Waren gut. Aber noch nicht perfekt. Die Scones waren etwas zu trocken. Aber Versuch macht klug und ich werde weitere Rezept probieren.

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Scones (ca 12-14 Stück)

  • 450 g Weizenmehl (Typ 550)
  • 175 g Butter, kalt
  • 75 g feiner Zucker
  • 2 Pr. Salz
  • 1 TL Vanillepuddingpulver
  • 2 Eier (Gr. L)
  • 6 TL Buttermilch

Backofen auf 190 Grad vorheizen. Das Mehl und die klein geschnittene, kalte Butter mit dem Salz in eine Schüssel geben und mit den Händen bröslig zusammenfügen. Darauf achten, dass die Butter komplett mit dem Mehl verbunden ist. Dann den Zucker und das Vanillepuddingpulver dazu geben. Alles fein verrühren.

In einer weiteren Schüssel die Eier und die Buttermilch (Milch geht auch) verrühren. Es soll eine homogene Masse entstehen. Diese dann zum Mehlmix geben und gut verkneten. Hier kann weiterhin mit den Händen gearbeitet werden. Sollte der Teig zu trocken sein, dann etwas Buttermilch hinzugeben. Bzw. wenn er zu feucht ist, Mehl hinzufügen. Weiterhin gut kneten, bis eine schöner, angenehmer Teig entsteht.

Dann den Teig auf einer leicht bemehlten Unterlage ausbreiten. Dafür den Teig kneten oder noch besser einfach nur flachdrücken, wenden und wieder mit den Händen flachdrücken. Das Ganze ca 3 – 5 mal wiederholen. Mit einem bemehltem Nudelholz den Teig ca 3 cm dick ausrollen und die Scones ausstecken. Ich habe ein Glas als Maß genommen. Die Scones gehen noch ein wenig beim Backen auf, so mit kann man gut seine gewünschte Größe variieren. Die Scones auf ein Backpapier ausgelegtes Blech legen und etwas mit Buttermilch bestreichen.

Die Scones auf mittlerer Schiene mindestens 20 Minuten backen. Den Backofen nicht öffnen, bis die Scones leicht hellbraun geworden sind. Dann auf einem Gitter abkühlen lassen und innerhalb von zwei Tage aufessen. Und wenn nötig den Rest einfrieren. Die halten sich dann ungefähr einen Monat.

Dazu passt entweder clotted cream, also eine Mischung aus Mascarpone und Puderzucker kommt dem schon sehr nahe oder einfach nur Butter und vielleicht Marmelade oder einfach nur so. Auf jeden Fall zum Tee.

Heißes Minzgetränk

Freitag, November 13th, 2015

Gegen den Novemberblues hilft, wenn man sich mal etwas gönnt. Wie wär es mit einem leckeren Heißgetränk. Da kann man sich auf das Sofa kuscheln und ein Buch lesen. Ganz einfach zubereitet, vielleicht hat der eine oder andere noch Minze im Garten. Noch gab es (hier zu mindest) noch keine längeren Nachtfröste.

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Minzgetränk (4 Gläser)

  • 1 kleine Orange
  • 1 Zitrone oder Limette
  • 20 Minzblätter
  • Ahronsirup

Die Orange und die Zitrone gründlich waschen. Wer nicht, so wie wir eh immer Bioprodukte kauft, sollte hier auf jeden Fall auf die Biovariante der Früchte zurückgreifen. Die Orange und Zitrone viertel bzw. achteln. Die Minzblätter auch gründlich waschen. Die Orange, Zitrone und Minze gleichmäßig auf vier Gläser verteilen. In jedes Glas 1 – 2 TL Ahornsirup geben und mit heißem Wasser auffüllen. Einige Minuten ziehen lassen. Genießen. Ggf. eine zweiten Aufguss machen.

Zwiebelkuchen

Mittwoch, November 11th, 2015

Morgen keine Zeit um lange am Mittagessen rumzubasteln? Noch einige Zwiebeln auf Vorrat im Keller? Perfekt. Dann wird es Zeit für einen Zwiebelkuchen. Der Teig muss eh über Nacht in den Kühlschrank. Die Zwiebelmasse lässt sich auch gut am Tag vorher zubereiten. Dann einfach am nächsten Tag nur noch alles zusammenfügen und ab in den Ofen.

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Zwiebelkuchen

  • 30 g Hefe
  • 1 TL Zucker
  • Sonnenblumenöl
  • 350 g Mehl (Typ 550)
  • 800 g Zwiebeln
  • 1 TL Kümmel
  • Pfeffer
  • 200 ml Apfelsaft
  • 2 Eier
  • 100 g Bergkäse oder anderer Geschmacks intensiver Käse
  • 200 g saure Sahne
  • 1 EL Kartoffelmehl
  • 2 – 3 TL Majoranblätter

Am Tag vorher den Teig vorbereiten. In 200 ml lauwarmen Wasser die Hefe und Zucker verrühren. Bis die Hefe aufgelöst ist. Dann das Mehl, 2 EL Sonnenblumenöl und 1 TL Salz hinzugeben. Den Teig auf niedrigster Stufe ca 5 Minuten kneten. Abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Die Zwiebeln schälen und in Scheiben schneiden. 3 EL Sonnenblumenöl in einer Pfanne erhitzen. Die Zwiebeln und die Kümmelsaat (einfach Kümmel geht auch) hineingeben. Alles mit Salz, Pfeffer und etwas Zucker würzen und alles ca 15 Minuten bei mittlerer Temperatur schmoren. Dann mit Apfelsaft ablöschen und kurz kochen bis die Flüssigkeit verdampft ist. Abkühlen lassen.

Die Eier mit der Sahne und etwas Kartoffelmehl glatt rühren. Die Masse mit den Zwiebeln und dem geriebenen Käse vermischen. Majoranblätter untermischen.

Den Teig auf einer bemehlten Unterlage zu einem Rechteck ausrollen, so dass er auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech passt. Rundherum einen kleinen Rand formen. Die Zwiebelmasse gleichmäßig darauf verteilen. Den Backofen auf 220 Grad vorheizen. Den Zwiebelkuchen auf der untersten Schiene ca 25 – 30 Minuten backen. Etwas abkühlen lassen und genießen. Dazu ein Glas Apfelsaft.

Wirsing-Kartoffeln

Donnerstag, November 5th, 2015

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Wirsing-Kartoffeln

  • 600 g festkochende Kartoffeln
  • 500 g Wirsing
  • 150 g kleine, runde Tomaten (Cherry, Kirsch)
  • 150 g Roquefort Käse oder anderer, romatischer zum Überbacken
  • 650 ml Milch
  • 1 Zwiebel
  • 50 g Butter
  • 2 – 3 EL Mehl
  • Salz, Pfeffer,
  • Chili, Kümmel, Muskat

Kartoffeln waschen und kochen. Zwiebel schälen und in feine Streifen schneiden. Wirsing vom Strunk und äußeren Blättern befreien und dann in Streifen schneiden. Die Hälfte der Butter bei mittlerer Hitze in einer Pfanne schmelzen und die Zwiebeln darin farblos andünsten. Wirsingstreifen dazugeben und mit Salz, Pfeffer, Chili und Kümmel würzen.

Kartoffeln pellen und würfeln. Kartoffeln mit dem Wirsing in eine Auflaufform schichten. Den Backofen auf 170 Grad vorheizen.

Die restliche Butter in einem Topf zerlassen und das Mehl zugeben und anschwitzen. Die Milch langsam zugießen und unter Rühren aufkochen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Die Sauce ca 5 – 8 Minuten köcheln lassen.

Die gewaschenen Tomaten mit der Sauce und dem Käse über dem Gemüse verteilen. Den Auflauf auf der mittleren Schiene ca 20 – 25 Minuten backen.

Mangold-Tarte

Montag, November 2nd, 2015

Im Spätsommer, wenn es Mangold gibt, kommt mindestens ein Mangold-Gericht in der Woche auf den Tisch. Diesmal eine Mangold-Tarte. Das erste Mal, dass ich eine Tarte gemacht habe, aber nicht das letzte Mal. Übung macht ja bekanntlich den Meister. Und Mangold ist quasi immer köstlich.

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Ricottatarte mit Mangoldblättern

  • 250 g Weizenmehl Typ 550
  • 125 g kalte Butter
  • 75 ml kalte Milch
  • 1 Mangold
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 große Zwiebel
  • 1 TL getrockneter Thymian
  • 1 Knoblauchzehe
  • 100 g Ricotta
  • 4 Eier
  • 200 ml Creme fraiche
  • 200 ml Vollmilch

Kalte, gewürfelte Butter in gesiebtes Mehl und einer Prise Salz mit der Kitchen Aid einarbeiten. Die kalte Milch langsam dazugeben, bis ein Teig entsteht. Das Ganze zu einer Kugel kneten und ca 30 Minuten in den Kühlschrank stellen und ruhen lassen. Dann den Teig ausrollen und in einer Tarteform legen, einen Rand formen. Mit Backpapier belegen und bei 180 Grad ca 15 Minuten mit Bohnen blindbacken. Dann die Bohnen entfernen, Teig mit einer Gabel einstechen und noch weitere 10 – 15 Minuten backen.

Den Mangold waschen. Die Stängel hacken und die Blätter klein schneiden. Die Zwiebel in feine Scheiben schneiden und in einer Pfanne mit Öl zusammen mit den Thymian ca 10 Minuten dünsten. Den Knoblauch und die Stängel hinzugeben und unter häufigen Rühren ca 10 garen, bis die Stängel weich sind. Dann die Blätter zugeben und garen. Das Ganze mit Salz und Pfeffer würzen.

Das Gemüse auf dem Tarteboden verteilen. Den Ricotta darüber krümmeln. 2 Eier und 2 Eigelb mit Creme fraiche und Milch verrühren. Gut mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Mischung über den Mangold gießen. Die Tarte bei 180 Grad ca 35 Minuten backen. Die Tarte schmeckt warm und kalt.

Gebackene Auberginen

Donnerstag, Oktober 29th, 2015

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Auberginen aus dem Backofen

  • 3 große Auberginen
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 kleine Chilischote
  • 4 – 5 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • Koriandercreme

Gleich mal den Backofen auf 190 Grad vorheizen. Die Auberginen waschen und halbieren. Dann die Hälften mit einen spitzen Messer mehrfach schräg ca 1-2 cm tief einschneiden. Den Knoblauch und die Chilischote (ggf. nur die Hälfte) fein hacken und mit 3 EL Olivenöl mischen. Dann die Einschnitte der Auberginenhälfte öffen, dazu die Hälften quer zusammendrücken, dann die Ölmischung in die Einschnitte füllen. Die Auberginen in eine gefettete Auflaufform setzen und mit dem restlichen Öl beträufeln, salzen und pfeffern und ca 50 Minuten im Ofen backen.

Die Auberginen etwas abkühlen lassen. Dann etwas Koriandercreme darauf verteilen. Alternativ einfach Joghurt und ein paar frische Petersilienblätter daraufgeben.