Archive for the 'Essen' Category

Randbemerkung

Monday, November 13th, 2006

Mal am Rande: Fleisch hat keine Poren sondern Fasern.

Verlangen

Saturday, October 28th, 2006

Zur Zeit könnte ich jeden Tag Surimi essen. Am besten geht das wenn kein Dip dabei ist, denn dann muss ich nicht teilen. Mit dem Dip wird die Geschmacksfreiheit übertönt und mein Gatte hätte auch gern ein paar Sticks davon. Aha, dem Ding erst Geschmack geben müssen und dann alles wegfuttern.

Zwei Finger breit

Sunday, October 8th, 2006

Hui, der Met säuselt ganz schön in meinem Kopf.

Lala

Sunday, October 8th, 2006

Endlich mal wieder laut Musik in der Küche hören (April skies von Deine Lakaien) und Essen kochen. Schon praktisch, wenn man mal alleine zuhause ist und auch ungestört mitsingen kann, nur das Geräusch des Mixers war störend und der Geruch des selbigen nach minutenlangen Einsatz in der Babybreiherstellung ist auch ätzend. Aber sonst, wars cool.

Bioeinkauf

Monday, September 25th, 2006

Die letzten beide Male haben wir Möhren, Kartoffeln und Hühnerfleisch im Biosupermarkt eingekauft. Heute hat mich Hagen mal auf den kg-Preis des Fleisches aufmerksam gemacht. Hühnerfleisch für 27,90 Euro das kg ist schon viel, richtig viel wie ich finde und zu viel, auch für Bio. Da werde ich wohl in heimischen Supermärkten das Biofleisch kaufen, wenn ich welches finde. Denn ich wolllte schon für Leander Bioessen kaufen/kochen.

Hier unser Einkauf für sage und schreibe 41 Euro!

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Vielleicht wird es beim Klicken mehr ;)

Erdnussbutter

Monday, September 25th, 2006

ist ziemlich schwer zu essen. *immernochkauend*

Angebrannter Orangenbrei

Wednesday, August 30th, 2006

Eigentlich sollte Leander morgen seinen ersten Brei bekommen. Karottenbrei wollte ich selbst kochen und habe mich an einen Rezeptzettel aus der Arztpraxis erinnert. Da ist folgendes Rezept zu finden:

  • 20-30 g Mageres Fleisch (Schwein, Gefügel) in wenig Wasser weichkochen, klein schneiden, püriren
  • r90-100 g Gemüse (Karotten, Fenchel, Kohlrabi, Zucchini, Blumenkohl, Spinat oder Pastinake) waschen, klein schneiden zusammen mit den Kartoffeln in wenig Wasser oder der Brühe des zuvor gekochten Fleisches weichdünsten
  • 40-60 g Kartoffeln schälen, klein schneiden, mit dem Gemüse dünsten, das pürierte Fleisch zugeben und aufkochenlassen
  • 30-45 g Orangensaft (Vitamin C reich) zugeben und nochmals pürieren
  • 8-10 g Pflanzenöl (Rapsöl) unterrühren

Von dem Orangensaft und dem Öl habe ich mich leiten lassen. Gleich mal die Menge auf 1 kg Bio-Möhren hochgerechnet, die Karotten geschnitten und im Topf auf den Herd gestellt, kleine Flamme und dann waren wir mit dem Hund spazieren. Leider waren wir zu lange unterwegs und die Möhren sind teilweise angebrannt gewesen. Also bin ich nochmal schnell los neue Karotten kaufen. Diesmal hat es mit dem Kochen geklappt. Nach dem Pürieren habe ich den Orangensaft und das Öl dran gekippt. Perfekt, schmeckt sogar.

Jetzt habe ich aber über dem Rezept gelesen, dass erst mit einer reinen Gemüsezubereitung angefangen werden soll. Dann nach einer Woche, wenn das mit dem Löffel klappt, auf Gemüse-Kartoffel umgestiegen werden kann und noch eine Woche später der Gemüse-Kartoffel-Brei mit Fettzusatz kommt. Toll. Wer lesen kann (und es anwendet) ist klar im Vorteil. Mmh, da werde ich wohl morgen nochmal kochen.

Pelzig

Wednesday, June 28th, 2006

Da wollte ich mir doch gerade ein Griess Töpfli, vor 3 Stunden gekauft, gönnen. Also so während ich Blogs lese den Deckel abgerissen. Wow mal alles im einem Schwung abgekommen. Löffel in den Becher und mit der Zunge den Deckel abgelegt. Bäh, was ist das denn? Mein Blick fiel auf die leicht beige farbene Masse und ich habe dann auch gleich die weißen bis grauen Häarchen entdeckt. Dann habe ich es auch gerochen. Super. Das Ding war noch bis Juli haltbar. Kann mal passieren, zum Glück hatte ich zwei davon gekauft. Guten Appetit.

[paar Minuten später]
@Hagen
Vergiss bitte was du gerade hier gelesen hast ;) Da war überhaupt keine Kaloriebombe *jetztbitteeinbilden* Ich habe auch keine Schokolade gekauft, ich schwör!

Mit Biss

Friday, June 23rd, 2006

Jedesmal, wenn ich Nudeln koche, mache ich den gleichen Fehler. Das Wasser zum Kochen bringen, Salz rein (erst jetzt, sonst dauert es länger eh es kocht) und dann ein wenig Öl. Knoblauch verkneife ich mir wegen Leander. Dann kommen die Nudeln, doch die Tüte bekomme ich nie an dem kleinen Plastikverschluß auf, denn meine Finger sind ölig. Toll. Da bleibt mir nur übrig die Zähne zu benutzen. Da fällt mir meine Oma ein, die sagte immer: Nicht mit den Zähnen, Kind, nicht mit den Zähnen.

Stint satt

Monday, March 20th, 2006

Am Wochenende gab es Stint. Inspiriert von dem Schild vor dem Fischladen mit der Aufschrift Frischer Stint, habe ich mutig 1 kg frischen Binnenstint gekauft. Eine kurze Nachfrage und kurze Antwort, wie man den denn zubereitet, hat mich fröhlich gestimmt. Es hieß: schuppen, ausnehmen, säuern, salz, in Mehl wenden und braten.

Ich habe dann mal schnell schuppen und ausnehmen nachgegoogelt. Hört sich ja nicht so schwierig und eklig an, ich meine, das Ausnehmen. Flossen mit der Küchenschere abschneiden, Unterbauch vorsichtig mit einem Messer aufschneiden, Galle nicht verletzten, Innereien in Richtung der Schwanzflosse mit dem Finger herausstreichen. Die Leber unter fließenden Wasser noch entfernen. Ich habe frohen Mutes alles bereitgelegt. Okay, das ist das Fischpaket, Messer und Gummihandschuhe, gegen den Fischgeruch an den Händen.

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Mein aufmerksamer Beobachter hatte sich dann auch schon eingefunden, nachdem sie schon das Zeitungspaket im Einkaufskorb ausgiebig beäugt hatte.

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Voller Elan habe ich mir die Gummihandschuhe übergestreift und beim ersten Fisch die Flossen abgeschnitten und mit einem Messer die Schuppen gegen die Schupprichtung bearbeitet. Beim Bauchaufschneiden wurde mir klar, dass dies eine sehr klitschige Angelegenheit ist. Und dann quoll auch noch das Innere nach draußen. Voll eklig. Ich konnte mich noch genau zweimal überwinden. Dann war es vorbei. Was tun? Einfach alles in den Mülleimer schieben und behaupten: Stint satt im Restaurant ist eh entspannder. Ne, auch blöd. Ah? Da hatte ich den Geistesblitz, einfach mal den Schwiegerpapa fragen. Und siehe da, Mut zur Lücke hat sich gelohnt. Ne viertel Stunde später hatte ich die geschuppten, ausgenommenen und gewaschenen Stinte vor mir. Okay, wie kann das gehen? Ich hatte doch schon für die drei 10 Minuten gebraucht. Da hat wohl Erfahrung und ein scharfes Messer gegen Anfängerglück gesiegt.

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Der Rest ging ganz einfach, Stint mit Zitronensaft beträufeln und salzen. Dabei nicht zu sparsam sein, der Geschmack ist dann besser. Wirklich. Dann den Fisch in Mehl wälzen. Ich habe Vollkorndinkelmehl genommen. Ich weiß nicht, ob Weizenmehl auch geht, laut Rezept soll man Roggenmehl verwenden. Hatte ich aber nicht. Dann ab in die Pfanne mit heißem Fett oder Öl. Die Bratkartoffeln nicht vergessen, schön mit Speck und Zwiebeln. Salzkartoffeln mit Petersilie passt auch sehr gut.

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Die Fische von beiden Seiten gut anbräunen und servieren. Noch etwas grüner Salat und eine Scheibe Zitrone dazu. Fertig. Guten Appetit.

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