Archive for the 'Schönes Heim' Category

Willkommen in den 70ern

Thursday, November 17th, 2011

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Gestern war es endlich soweit. Wir haben den Vertrag für das Haus unterschrieben. Anfang nächsten Jahres wird umgezogen, Mitten in die 70er Jahre. Kleine Zeitreise das Haus, im Haus, die Einrichtung. Krass, aber cool. Ich freu mich. Langsam wollen wir eine Raum nach den anderen neu gestalten, nach Herzenslust Herzensbuget.

Seit Jahren gucken wir immer mal mehr oder weniger intensiv nach Häusern, manchmal nur aus Interesse, manchmal mit mehr Druck. Einige Häuser haben wir über die Jahre angesehen und so bekommt man ein bißchen das Gefühl, für Formulierungs-Realitäts-Abweichungen bei Immobilienanzeigen und vorallem, was man für einen entsprechenden Kaufpreis erwarten kann/muss. Und so habe ich auch gelernt, dass es mein Traumhaus fix und fertig für unser Budget nicht gibt. Selbst wenn das Budget unendlich wäre, würde es das Haus nicht geben. Da leider viele große Häuser auch nicht mehr Räume haben, sondern einfach nur große, mit meist winziger Küche. Und so verschieben sich die Prioritäten und wir haben eins gefunden. Originalzustand, gepflegt, nicht verwohnt, Grundstücksgröße optimal, genügend Räume für uns vier und Eigennaht und Stall-frei, sogar mit separaten Eingang.

Mama passt nicht durchs Fenster

Tuesday, September 6th, 2011

Der Grundriss des Hauses, in dem wir wohnen ist, sagen wir mal, bescheiden. Von der Diele gehen Arbeitszimmer und die beiden Küchen (unsere und die von den Schwiegereltern, die hat sogar fünf Türen) ab. Unsere Küche ist der Beginn unserer Durchgangswohnung. Erst Küche, dann Wohnzimmer, dann Vorflur vom Bad (damit dies nicht auch noch ein Durchgangszimmer ist), dann Schlafzimmer, dann Kinderzimmer. Ende. Ende, weil wir dir zweite Tür des Kinderszimmers nicht nutzen. Auf der anderen Seite steht das Küchenregal meiner Schwiegereltern davor.

Gut. Kann oder muss man mit leben.

Heute haben die Kinder von der Diele aus an der Küchentür gespielt, genauer gesagt ImLa hat sich an die Türklinke gehängt und siehe da, sie ist kaputt. Kinder in der Diele und Eltern in der Küche. Tür zu und nicht zu öffnen. Großes Theater, weinen und Tränen. Hagen ist aus dem Küchenfenster geklettert, um von der Diele aus die Tür zu öffnen. Weiterhin großes Theater, da in den Augen der Kinder Mama zu dick ist, um durch das Fenster zu klettern (Holzsprossenfenster in der Mitte geteilt und einzeln aufklappbar). Mmh. Würde passen, aber will ich nicht. Soll ich immer durchs Fenster, um ins Arbeitszimmer zu kommen?

Also, Küchenregal in der Schwiegerelternküche verschoben, Kinderzimmertür wieder in Benutzung. Jetzt kann ich den Durchgangszimmern auch was positives abringen.

Ein bißchen unheimlich

Friday, February 4th, 2011

Irgendwie schlafen schon alle, bis auf mich und … nennen wir sie mal Frau Maus. Frau Maus wohnt auch hier, vielleicht ist sie auch ein Klon und es sind einige mehr. Wahrscheinlich. Nein, ganz gewiss sind es mehr. Oh, ich möchte gar nicht darüber nach denken.

Ich sitze hier am Schreibtisch und beantworte eine Kunden-E-Mail (oh ja, bitte die Vorschläge toll finden, ich würde so gerne die (Mittelalter-)Kleider für die Kinder nähenn) und es knackt und knistert in der Küche, dann im Türrahmen, unterm Sofa. Ja, ich bin mir sicher, unter dem Sofa. Oder doch unter den Dielen? Bitte, unter den Dielen. Die Geschichte von Hagen, was er denn so hört, wenn er abends noch im Bett liest, möchte ich verdrängen.

Wo ist denn die Katze, wenn man sie braucht? Lucy? Mau? Die muss mit ins Bett. Darf auch auf der Bettdecke schlafen. Der Hund bewacht den Fußboden (haha. Ich? Muss ich hier Wache halten? Aber es ist nachts und ich schlafe! Geh du mal gucken.). Ach, ich geh mal die Katze suchen …

Hund, Katze, Maus

Sunday, December 26th, 2010

Unsere Hausmäuse haben wohl gestern zu lange gefeiert und sind heute mächtig träge. Eine, die am Türrahmen (im Türrahmen ist ein Lieblingsplatz) zur Küche lag, habe ich bereits entsorgt. Lag da einfach. Zu viel getrunken? Oder zu viel gefressen und Lucy zum Opfer gefallen? Die andere irrt in der Wohnung umher. Noch Restalkohol? Ach, geht es hier zur Küche? Ach, ich bin ja im Kinderzimmer, da kann ich mal am Spielzeug lang schnüffeln.

LeLa ist enttäuscht, wir konnten sie leider nicht fangen.

Hogwarts im Norden

Wednesday, December 2nd, 2009

Heute morgen hatte ich eine Begegnung mit Hedwig.

Hedwig ist nicht nur die Eule von Harry Potter, sondern auch unsere. Auf dem Dachboden, unter dem Reet wohnt unsere Eule. Heute morgen waren wir beide unvorbereitet aufeinander getroffen. Auf dem Weg zum Winterklamottenschrank schüttelte sich was auf dem Balken über dem Schrank und Hedwig flog zum anderen Ende des Dachbodens. Schon süß, auch wenn sie manchmal unsere Kartonsscheißtkackt.

Die Küche - Teil 3

Friday, August 21st, 2009

Die neue Küche - Es werde Licht


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das haben wir gemacht
So sah es vorher aus

Die Küche - Teil 2

Thursday, July 23rd, 2009

Wie alles so kam, wie es kam

Sie und Er sitzen in der Küche
Sie fragt mit Blick auf das offene Regal, bei dem Rückwand nicht mehr ganz hält.: Können wir nicht mal die Rückwand wieder festmachen?
Er antwortet eher unmotiviert: Mmh, ist aber oben angeschraubt.
Sie, sieht ihre Chance: Na, wenn wir es abschrauben, dann könnten wir es auch gleich ersetzen. Die Einlägeböden sind schon ganz schön abgeschrabbelt. Oder gleich was Neues.
Er nimmt ihr den Wind aus den Segeln : Wenn da etwas anderes steht, dann müssen wir das Loch vom Fixieren des Regals an der Wand zuspachteln und streichen.
Sie, sieht eine weitere Chance: Naja, die rote Wand ist mir schon eine Weile ein Dorn im Auge. Es ist immer so dunkel.
Er: Die rote Wand müssen wir aber tapezieren, denn du hast damals drei Mal die rote Farbe draufgepinselt und an manchen Stellen hatte sich schon Tapete gelöst.
Sie: Okay, dann können wir auch gleich die Küchenzeile steichen, vielleicht in grün.
Er antwortet erstaunlicherweise nicht abweisend: Ja, grün ist eine gute Idee.

Okay, geplant ist: Tapete an zwei (den roten) Wänden ab, neu tapezieren und streichen, erst einmal die Küchenzeile und vielleicht wieder die Wände, aber eher nicht. Wir haben uns gegen Rauhfasertapete entschieden und stattdessen eine Vliestapete mit Wandklebung gekauft.

Sie: Na, wenn wir zwei Wände mit dem Sisalmuster tapezieren und der Rest so bleibt, sieht das blöd aus.
Er ahnt was kommt: Okay, dann eben alle Wände

Er ist gerade dabei die Tapete über dem Fenster abzureißen: Wenn ich hier ziehe, dann geht die Tapete auch an der Decke ab.
Sie: Zieh ab, Schei… egal. Jetzt kommt es auch nicht darauf an.

Fazit: Küche komplett ohne Tapete (Decke und Wände), überall neue Tapete, streichen, Regal anbohren, Schränke aufbauen, anbohren, dekorieren.

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Die Küche - Teil 1

Saturday, July 18th, 2009

Die alte Küche

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Das Wohnzimmer - Teil 3

Friday, July 17th, 2009

Das neue Wohnzimmer - Willkommen im IKEA-Showroom II

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das haben wir gemacht
so sah es vorher aus

Das Wohnzimmer - Teil 2

Friday, July 17th, 2009

Die Renovierung

Die Neugestaltung des Wohnzimmers beschränkte sich auf streichen, Möbel aussuchen, kaufen und aufbauen und aussortieren. Wie auch beim Schlafzimmer, habe ich mich im Wohnzimmer nur auf das Nötigste beschränkt. Ich habe mich von ganz vielen Sachen getrennt, vorallem von meinen Büchern. Nein, ich habe nichts weggeworfen, das würde ich nicht über das Herz bringen. Es stehen jetzt noch ein paar mehr Kartons auf dem Dachboden, die auf ihre Wiederkehr in ein Bücherregal warten.

Zuerst wollten wir etwas Farbe ins Spiel bringen und die Wand mit farbigen, unterschiedlich großen Streifen versehen. Doch wir haben uns dann für die weiße Variante entschieden und mit dem Teppich und anderen Accessoires Farbe ins Spiel gebracht, die kann man bei Bedarf schneller austauschen.

Am meisten Zeit hat das Streichen der Heizung in Anspruch genommen. Aber jetzt sieht sie super aus, wenn auch in diesem Zusammenhang (ca. 2 m Rippenheizung) von super aussehen, sprechen kann.

so sah es vorher aus