Archive for the 'Studium' Category

Neudeutsch

Dienstag, Januar 20th, 2009

… Kerngeschäftsfelder von blabla liegen in den Bereichen Wundmanagement, Inkontinenzmanagement und OP-Management …

Äh? So nennt man das heute.

Entscheidungen

Dienstag, Januar 20th, 2009

So, ein paar Entscheidungen sind getroffen.

Ich spare mir den Semesterbeitrag und melde mich somit nicht zum nächsten Semester zurück. Ein Semester Masterstudium Management & Entrepreneurship, Major Engineering und Minor Automatisierungstechnik haben gezeigt, das passt nicht. Das Studium ist mir zu BWL-lastig. Okay, der Name sagt es bereits, Management und Unternehmensführung. Da ist nicht viel mit Technik und so.

Ach, ist mir auch ganz recht, wenn ich ehrlich bin. Zur Zeit bin ich am liebsten nur Mama. Also fast, denn unseren eigenen Projekte gibt es ja auch noch. Täglich bin ich neben Kinderbespaßung noch mit administrativen Aufgaben bei stall-frei.de beschäftigt.

Des Weiteren werden ich erstmal keinen neuen Job außerhalb unserer vier Wände suchen. Ab Sommer, wenn ImLa in die Krippe geht, werde ich zu den administrativen Aufgaben auch wieder in die Programmierung einsteigen und wir hoffen, so unsere weiteren Projekte anschieben und unseren laufenden verbessern zu können. Nicht, dass wir keine Ideen hätten.

Wohnungs- bzw. Haussuche haben wir durch Jobsuche ersetzt. Hagen ist für Neues offen und wir wären auch bereit umzuziehen, auch weiter weg.

So, ich glaube, genug Entscheidungen erstmal.

Wem gehört das Büro?

Dienstag, November 25th, 2008

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Abgeschlossen

Sonntag, November 2nd, 2008

So, das Kapitel Diplomstudium ist jetzt so richtig offiziell abgeschlossen. Gestern abend war die Abschlussfeier, für alle, die im letzten Jahr ihr Diplom bzw. Bachelor gemacht haben. Hagen und ich waren auch dabei, sowie weitere 100 Absolventen. ImLa und LeLa und unsere Mütter war auch mit. Da die Feier in den späten Nachmittagstunden angefangen hat, war LeLa dann nach dem Empfang so aufgedreht, dass er mit Hagens Mama nach Hause gefahren ist. ImLa war ein Vorzeigebaby und hat die ganze Zeit bei mir im Tuch geschlafen.

Hagen und ich haben unser Diplom nach einander erhalten (wer hätte das gedacht). Es wurden erst zwei Menschen gleichzeitig aufgerufen (ImLa und ich). Danach meinte der Redner zu Hagen, dass er doch gleich drei hätte aufrufen können. Okay, spätenstens da waren wir dann wohl jedem aufgefallen.

Traditionsgemäß werden nach der Urkundenvergabe die besten drei des Jahrganges mit einem Studienpreis der Walter Kronenberg Stiftung für herausragende studentische Leistungen geehrt. Da Frauen und Kinder immer zuerst kommen. War ich sehr stolz, als Aline La. aufgerufen wurde 😀

Nach der Feier waren wir (nur ImLa) dann mit einem Kommilitonen (Tobias Gaebel auch ein Stiftungspreisträger 😉 ) und einem Professor noch Essen. Der Abend war sehr nett.

Studium vorbei, mit einer sehr guten Bilanz, wie ich meine:

  • Mama unter den besten drei des Jahrganges
  • wir haben beide eine Eins vor dem Komma
  • Hagen hat in 7 von 8 Semestern studiert
  • ich habe in 9 Semestern mal eben zwei Kinder bekommen
  • ich habe mich als Tutorin engagiert (5 x Mathe 1 für Ingenieure, 1 x Mathe 2 für BWLer, 2 x Prozessmesstechnik und 1 x Betreuung Laborübungen Prozessmesstechnik, ach und ich war ein Semester lang als Zweitbesetzung des studentischen Vertreters im Prüfungsausschuss

Wir sind stolz.

Studentenleben

Dienstag, Oktober 7th, 2008

Liebes Tagebuch,

der erste Tag gestern hat mich ganz schön geschafft. Irgendwie bin ich gar nicht richtig tagsüber zum Schlafen gekommen. Dafür habe ich fast die ganze Nacht durchgeschlafen, obwohl ich schon zur gleichen Zeit wie mein Bruder ins Bett gehe. Ich glaube, meiner Mama hat es gefallen, auch wenn ich sie etwas von wegen voller Milchbar murmeln gehört habe.

Heute habe ich dann an meiner ersten Vorlesung, Photonic Systems, teilgenommen und nichts mitbekommen. Die Innenseite meiner Augelider fand ich interessanter. Jetzt tanke ich gerade Energie, um in der heute später stattfindenten Vorlesung fit zu sein. Mama ist, glaube ich, ein bißchen nervös. Denn die Vorlesung findet 2 Stunden später als sonst statt und geht somit bis fast 18 Uhr. Und am späten Nachmittag will ich aber beschäftigt werden. und so rechnet sie wohl nicht damit, dass ich schlafen werde. Mal sehen.

Deine ImLa

Arbeitswelt

Mittwoch, September 24th, 2008

Die Arbeitswelt hat mich seit Montag wieder. Zum Glück habe ich noch Stunden zum Abbummeln, sodass ich erst mit Vorlesungsbeginn auch mit Arbeiten anfange. Vorher sind ja eh keine Stunden da. So alleine vor den leeren Stühlen zu stehen, wäre ja auch ziemlich blöd.

Fertig

Dienstag, Juni 10th, 2008

Diplom Informatikerin (FH)

Der Aufwand hat sich gelohnt. Für die Diplomarbeit habe ich eine 1.0 bekommen, das macht dann für die Gesamtdiplomnote eine 1.3 😀

Unikrams und so

Samstag, Mai 31st, 2008

Ich halte mich ja, seit ich mit dem Praxissemester fertig bin, mit Betreuung eines Praktikums und das Halten von Tutorien über Wasser. Ach, nein, das Geld verdiene ich ja selbstständigerweise über eLoonas. Denn es hat immerhin 6 Wochen gedauert, bis mein Vertrag mit der Uni endlich so ist, wie er sein soll. Ohne, Korrekturen, Hinzufügungen o.ä. von irgendwelchen Leuten. Hat mich nur wochenlange Nerven, mehrere Besuche einschlägiger Büros und mehrere Stunden auf dem Sofa (um mich wieder zu entnerven und zu entspannen) gekostet. Mit den Studenten können Sie es ja machen. Es fehlen in Summe ca 85 Stunden, die ich nicht bezahlt komme. Toll! Was denken sich da die Verantwortlichen? Ach, kann sie halt nicht arbeiten. Soll ich die Studenten nach Hause schicken? Auf nächstes Jahr vertrösten bis das Praktikum wieder angeboten wird? Hallo, die zahlen Studiengebühren. Egal ab Juni läuft der Vertrag. Jetzt ist wenigstens mein Mutterschaftsgeld gesichert.

Ach übrigens nach Hause werden nur die jenigen geschickt, die unvorbereitet ins Praktikum kommen. Und, was passiert? Da hat man gleich den Ruf, sehr schnell böse zu werden. Ach, upps. Schön. Wer zu blöd ist und nicht mal eine Vorbereitung kopieren kann, muss gehen. Ganz einfach. Und ein bißchen Grundwissen kann ich schon im vierten Bachelorsemester Automatisierungstechnik verlangen.

Und noch eins, im Zusammenhang mit dem Praktikum. Das läuft montags so bis 14 Uhr. Sollte doch danach mein Kolloquium stattfinden. Hallo?
Folgendes Szenario: Schnallen Sie sich einen (vielleicht aus dem Theaterbedarf) 12 kg schweren Körperanzug an. Der muss aber bereits ein paar Tage (nur zum Duschen ablegen) vorher ständig getragen werden. Laufen Sie 4 Stunden hin und her, bleiben ne Weile stehen, kritzeln was eine Tafel und quatschen die ganze Zeit die Leute zu. Ach, um es wirklich realistisch zu gestalten, trinken Sie eine Stunde vor Beginn 1 l Apfelsaft und füllen Sie dann ständig nach.
Jetzt kann man ungefähr nachvollziehen, wie ich mich (oder auch jede andere, 7 Wochen vor der Geburt stehende, Schwangere) fühle. Und dann soll ich meine Präsentation im Rahmen des Kolloquiums halten? In einem Südbüro mit Außentemperaturen von ca 30 Grad. Ne. Das kann sich nur ein Mann ausdenken.
Naja, eine Zustimmung fehlt noch und dann findet das Kolloquium an einem (für mich freien) Tag morgens statt. Endlich.

Papierstapel

Freitag, Mai 23rd, 2008

Hier neben mir auf dem Tisch steht ein Karton.

In dem Karton sind 390 Seiten Papier.

Das Papier ist bedruckt.

Den Karton gebe ich bei staples ab.

Die binden mir meine 5 Exemplare.

Die Exemplare gebe ich dann im Prüfungsamt ab.

Wenn ich vor meinem indischen Mittagessen sitze, ist mir ein Stein vom Herzen gefallen.

Heute nachmittag beschäftige ich mich dann mit Keynote.

Ja.

LaTeX

Donnerstag, Mai 8th, 2008

Mircosoft Office habe ich schon lange abgeschworen. Ich glaube, dass war bei der Umstellung von Windows auf Linux. Dann habe ich OpenOffice verwendet. Nicht, dass ich nicht mit den Officeprodukten umgehen könnte, ich habe das mal ein bißchen gelernt, wie man mit den Paketen so umgeht (auch egal). OpenOffice und mit dem Mac dann NeoOffice haben mich während des Studiums begleitet und vorallem bei etwas umfangreicheren Dokumenten ziemlich genervt.

An die Diplomarbeit hatte ich ein paar Äußerlichkeiten geknüpft, arabische Ziffern für den eigentlichen Text, der Rest (Vorwort, Danksagung, Inhalts-, Abbildungs- und Tabellenverzeichnis, Literaturangaben, Anhänge) bekommen römische Ziffern, fortlaufend. Okay, kann man auch irgendwie mit Office hinbekommen. Die ganzen Verzeichnisse automatisch erstellen, Kapitelüberschrift in der Kopfzeile, Glossar und so weiter, ich glaube, geht wohl auch mit Office. Aber unter welchen Bedingungen? Nervenstärke und Geduld. Nein, das war mir zu nervig. LaTeX musste her.

Also habe ich TexShop installiert und mir eine gute Vorlage gesucht und auch gefunden. Der Quellcode schon aufgeräumt, gekapselt und in Verzeichnissen untergebracht. Okay, ein paar Tage muss man schon investieren, um so alles hinzubekommen. Quellen habe ich unabhängig vom Dokument mit BibDesk gesammelt. Dort sind alle Bücher drin, die ich gewälzt habe, auch wenn ich sie nicht als Referenz verwendet habe. Sehr praktisch, finde ich. Im Literaturverzeichnis tauchen nur die auf, die auch verwende bzw. auf die ich im Text verweise. Aber wie alles bei LaTeX kann man auch dies einstellen. Glossar ging auch, aber immer mit dem Terminal, irgendwie hatte ich keine Muse TexShop die Parameter für die Glossarerstellung beizubringen. Egal.

Es geht, sieht super aus. Ich bin zufrieden. Kann ich nur empfehlen. Praktisch finde ich auch, dass man einfach Text auskommentieren kann. Bleibt halt im Dokument, ist aber in der Ausgabedatei, also z. B. PDF, nicht zusehen. Sehr, sehr praktisch, wenn man gerade noch den Text umbaut.