Archive for the 'Mutter' Category

Halloween – Lebkuchenfledermäuse

Montag, Oktober 26th, 2015

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Den einen oder anderen stört es bereits im Oktober im Supermarkt Weihnachtsgebäck und Co kaufen zu können. Ich ignoriere es einfach. Ist auch nicht so schwer, da ich nur im Biomarkt einkaufen gehen und gibt es lediglich ein winziges Regal mit Weihnachtskram. Egal. ImLa liebt Lebkuchen und da habe ich mich dazu überreden lassen schon im Oktober Lebkuchen zu backen. Okay, da Halloween vor der Tür steht, habe ich Fledermaus und Totenkopf als Ausstechform ausgesucht.

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Lebkuchen (für ca 4 Bleche)

  • 250 g Honig
  • 250 g Rohrohrzucker
  • 150 g Butter
  • 500 g Mehl
  • 1 EL Lebkuchengewürz
  • 1/2 Zitrone
  • 1 EL Kakao
  • 1 Ei
  • 1 TL Pottasche

Achtung! Teig einen Tag vorher ansetzen. Dafür den Honig (ich nehme cremigen), den Zucker und die Butter in einen Topf schmelzen, bis der Zucker gelöst ist. In die Rührschüssel umfüllen und etwas abkühlen lassen. Das Mehl, das Gewürz, den Schalenabrieb einer halben Zitrone, den Kakao und ein Ei unterrühren. In 2 EL Wasser die Pottasche auflösen, zum Teig geben und gut verkneten. Den Teig mit Frischhaltefolie abdecken. Am besten in Frischhaltefolie wickeln (erleichert das spätere weich kneten) und über Nacht in den Kühlschrank legen.

Mindestens eine Stunde vor dem Backen den Teig aus dem Kühlschrank nehmen. Er muss wieder wärmer werden, damit er geknetet bzw. ausgerollt werden kann. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen und den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca 0,5 cm dick ausrollen und ausstechen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech in der mittleren Schiene ca 15 Minuten backen. Auskühlen lassen und auf Wunsch mit einer Puderzucker-Wasser-Mischung bestreichen.

London – Essen in Soho

Sonntag, Oktober 25th, 2015

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Heute noch ein Restaurant-Tipp. Wer in Soho in London unterwegs ist, sollte unbedingt dem Jackson and Rye in der Wardour Street W1 besuchen. Als wir dort waren hat sich die Fassade hinter einem Baugerüst versteckt. Egal. Überzeugt haben die draußen aushängenden Menülisten. Auch wenn es ein Restaurant, Cafe und Bar ist, haben mich die vegetarischen Angebote überzeugt.

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Das Ambiente war toll. Der Service ausgezeichnet. Das Essen war das leckerste in der ganzen Zeit in London. Vorallem so einen geilen Salat habe ich schon ewig nicht gegessen. Glasierter Pfirsich und Blaukäse mit Spinat, Mangold, Radieschen und kandierten Pecannüssen. Anschließend hatte ich eine Wein-Tomatensuppe mit gebackenen Ricotta. Den Nachtisch war lecker. Am Tisch wurde die Eis-Irgendwaskugel auf Fudge und Nüssen mit heißer Schokolade übergossen. Wie das Eis war das Dessert zum Dahinschmelzen. Dazu hatte ich einen Ingwer-Karotten-Orangen-Drink. Das Essen vom Ehemann war auch lecker. Unbedingt hin gehen.

London – Traditionell frühstücken

Mittwoch, Oktober 21st, 2015

Mindestens einmal wollte ich ein englisches Frühstück. Dafür haben wir uns den Sonntag ausgesucht. Ich habe eine Weile in Internet gesucht auf einschlägigen London-Restaurantseiten. Das Inn the park hat mich mit der vegetarischen Variante des englischen Frühstücks überzeugt. Ich habe für frühen Vormittag einen Tisch reserviert. Am Sonntag 10 Uhr waren wir dann im St. James Park im Restaurant. Es fand gerade die Horse Guards Parade statt. Wer das also auch sehen möchte, sollte den Tisch etwas später bestellen. Der Paradeplatz ist quasi nur ein Katzensprung vom Restaurant entfernt.

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Der Bereich für die reservierten Tische ist vom Rest des Restaurants abgegrenzt. Aber der Rest ist auch toll. Auf dem Weg zur Toilette (mit voll coolem, mit farbigen Licht beleuchteten, super langen, schmalen Waschbecken und hochwertig ausgestattet) bin ich am Selbstbedienungsbereich vorbei gekommen. Wenn ich nicht schon satt gewesen wäre, hätte ich einen der so lecker aussehenden Cupcakes und ein riesen Stück Torte probiert. Das nächste Mal.

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Wir waren ja zum frühstücken da und zwar traditionell englisch. Der Ehemann eine vegatarische Variante mit Austernpilzen, Süßkarotoffel- und Quinoaswürstchen, Bohnen, Rührei und Avocado und getoastetem Brot. Ich habe mich für baked beans auf Toast und Rührei entschieden. Da wir die Portionsgröße nicht kannten, haben wir noch einen zweiten Gang gleich am Anfang bestellt. Einmal Pancaks mit Schokolade und Joghurt mit Granola, Honig und geröstetem Kokos. Köstlich. Dazu natürlich Earl Grey und English breakfast Tee und frisch gepresster Orangensaft. Zum Glück sind danach zu Fuß bis zum Yoga gelaufen und waren knapp eine Stunde unterwegs. War nötig nach dem üppigen Mahl.

London – Primrose Hill

Montag, Oktober 19th, 2015

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Nach unserem Yoga-Workshop in der Nähe der Marylebone-Station in London wollten wir lecker essen gehen. Natürlich vegetarisch. Am Tag vorher habe ich mich ein bißchen auf maps um gesehen, was so in der Nähe ist. Auf jeden Fall wollte ich den Regent’s Park und den Aussichtspunkt Primrose Hill noch aufsuchen. Ich habe dann das Manna gefunden. Gleich über das Internet einen Tisch für Samstag Abend reserviert und nach dem Yoga ging es dann zu Fuß durch den Park, am Londoner Zoo entlang über einen Kanal mit super schmalen Kanalbooten zum Primrose Hill. Mit dem Wetter hatten wir nicht so Glück. Aber wir hatten trotzdem einen guten Blick auf London.

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Die Bilder, die man auf der Seite vom Manna vom Essen sehen konnte, hatten mich überzeugt. Da wollte ich essen. Wir hatten beide ein 3-Gänge Menü inkl. einem weiteren Heißgetränk. Am Ende waren wir papp satt und (vorallem für mich wichtig) zufrieden. Meine Nachspeise war göttlich. Das Ambiente ist toll, der Service super, das Essen lecker, die Preise für den Service, London und allem drumherum angemessen. Wir waren an diesem Abend mit 95 £ dabei.

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Die Zeit bis zu unserer Reservierung im vegetarischen Restaurant haben wir uns mit ein bißchen Rumlaufen und Gucken in Camden Town und den umliegenden, u.a. auch mal sehr schönen Reihenhaus-Straßen vertrieben. Auf jeden Fall einen Besuch wert. Auch außerhalb der üblichen Marktzeiten, die sonst so die Touristen nach Camden Town ziehen.

London – Kensington Gardens

Montag, Oktober 12th, 2015

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Joggen in der Großstadt

Unsere dritte Joggingstrecke in London führte uns vom Marple Arch, direkt gegenüber der Speakerscorner, durch den Hyde Park bis zu den Kensington Gardens. Wie immer waren wir früh morgens, sieben Uhr, unterwegs. Und mal wieder keine Touristen. Einige Jogger waren unterwegs. Der Park aber weitesgehend leer. Wunderbar. An jedem interessanten Punkt stehen bleiben, in Ruhe gucken, die Pflanzen- und Tiervielfalt genießen, Fotos machen. Einziger Wermutstropfen der Diana Memorial Playground war noch geschlossen. Egal. Wir waren ja ohne Kinder unterwegs.

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Marple Arch

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Riesenrad am Marple Arch

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Hyde Park

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Performer’s Tree

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Zwei Vögel

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The Albert Memorial

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Queen Victoria Statue, Kensington Palace

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Garten, Kensington Palace

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The Orangery, Kensington Palace

London – Ausflug nach Windsor

Sonntag, Oktober 4th, 2015

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Windsor – Eagle-Pose vor dem Ansturm der Touristen

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Mind the cap – Fahrradtour Windsor

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Windsor, Dorney, Eton mit dem Fahrrad erkunden

In Windsor war bereits schon einmal, vor 20 Jahren und das Schloss hatte ich damals nicht besichtigt. Das wollte ich diesmal nachholen. Aber nur im Schloss rumlaufen. Nee. Bereits zuhause haben wir uns für eine Fahrradtour entschieden. Wir haben Bike Windsor Castle von Mind the Cap Tours über das Internet gebucht. Der Treffpunkt war leicht gefunden, das Wetter perfekt und die Fahrräder gewöhnungsbedürftig. Okay, ich bin eh nicht so der Fahrrad-Fahr-Typ, deshalb auch kein Maßstab. Nach einer Weile hatte ich mich daran gewöhnt. Auf der drei Stunden Tour sind wir längs der Themse zum Dorf Dorney, inkl. Dorney Court, dort haben wir einen Teepause (Dorney court kitchen garden) eingelegt und sind Dorney See (Eton Ruder See) vorbei wieder zurück nach Windsor inkl. Eton College. Wir haben viel erfahren, war sehr schön und informativ. Und mal was anderes England auf dem Fahrrad erkunden.

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Windsor Castle

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Yoga überall – Spagat

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Yoga überall – friedlicher Krieger

Windsor ist mit dem Zug nur ein Katzensprung von London entfernt. Wenn nicht den Bummelzug, der an jeder Ministation hält, nimmt. Also perfekt für einen Tagesausflug, wenn man in London ist. Wir haben für nachmittags bereits von zuhause aus die conquer the tower Tour entschieden. Zeitweise ist möglich den großen Turm des Schlosses zu erklimmen und die herrliche Aussicht zu genießen. Wir hatten Glück, das Wetter war super, die Sicht genial. Man konnte sogar die Skyline von London sehen. Die Dame, die uns alles mögliche auf der 45 Minuten Tour erzählt hat, meinte so einen Ausblick hat sie selten. Und sie war der Meinung sogar London Eye erkennen zu können. Leider durfte man in diese Richtung nicht wirklich Fotos machen, da dort die Räume der Queen in Sichtweite liegen.

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Schloss Windsor

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Conquer the Tower – Weitblick bis London

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Union Jack

Noch einige Tipps:

  • Die verfügbaren Touren vor der Anreise auf der Seite vom Windsor Castle checken und bereits Tickets bestellen. Wir konnten quasi gleich durch den Eingang laufen. Ohne Anstehen für die Tickets und wir konnten auch die leere Warteschlange für die Tour-Tickets-Besitzer für den Security-Check nutzen.
  • Bereits zeitig anreisen, die Touristen kommen am Mittag. Davor ist es eher leer. Wir waren mittwochs unterwegs und es war gut gefüllt, aber okay.
  • Mit dem Zug hinfahren. Auf der Hinfahrt sind wir ab London Waterloo bis Windsor Eton Central gefahren. Einmal umsteigen, kurze Fahrt. Auf der Rückfahrt haben wir uns entschieden, den Zug zunehmen, der bereits im Eton Riverside Bahnhof stand. Das war der Bummelzug. Der jeden, noch so kleinen Bahnhof angefahren. U.a. dann mit der Ansage, Ausstieg nur von den ersten fünf Wagen aus (da der Bahnsteig so kurz war).
  • Windsor und Umgebung mit dem Fahrrad erkunden.

London – Ausflug nach Arundel

Mittwoch, September 30th, 2015

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Rosengarten

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Türme mit Brücke

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The Collector Earl’s Garden

Nach dem wir einen ganzen Tag London pur hatten, mit ausgiebigen, morgendlichen Joggen, also Sightseeing und Shoppen am Nachmittag, haben wir einen Tag außerhalb Londons eingelegt. Ich habe Arundel, West Sussex ausgesucht. Warum nach Arundel? Keine Ahnung. Ich bin auf der Suche nach einem nicht zu weit entfernten Schloss oder Burg darauf gestoßen. Und fand die Bilder auf der Seite des Arundel Castle sehr ansprechend. Und vorallem nicht so überlaufen, wie andere bekanntere Schlösser. Ich hatte ich bereits zuhause Zugtickets für die Fahrt nach Arundel gekauft. Ich liebe das Internet. Online den Fahrplan ansehen, Fahrkarten kaufen, Nummer merken und am Bahnhof der Wahl (bei der Bestellung wird der ausgewählt) am Ticketautomaten einfach ausdrucken. Perfekt.

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Brunnen im Schlossgarten

Nach ein einhalb Stunden Zugfahrt, mit endlich mal Blick auf England, wenn auch nur vom Zugfenster aus, sind wir in Arundel angekommen. Der Ehemann war etwas skeptisch, ein kleiner Bahnhof, keine Leute und bis zum Ort auch noch fast einen Kilomenter laufen. Egal. Wir waren mal wieder, wie üblich, sehr zeitig da. An der Kasse mussten wir nicht warten. Wir haben ein Eintrittsticket für alle Bereiche gekauft. Zu erst haben wir uns den Rosengarten, den Garten u.a. mit Obst- und Gemüsegarten, sowie Kräutergarten und Gewächshaus angeguckt. Und waren sehr begeistert. Eine wahre Quelle der Inspiration. Leider würden nicht alle Pflanzen auch bei uns wachsen. Denn das Klima war schon auffällig. Teilweise regnerisch, leicht windig, aber warm. Angenehmer warmer Wind.

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Blick in den Garten

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Panoramablick in den Garten

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Tunnel mit Spalierobst

Die Besichtigung des Schlosses lohnt sich auf jeden Fall. Wir waren sehr lange drin, hätten aber noch länger bleiben können, wenn man alle interessanten Dinge nachliest. Aber wer nicht gerne im Museum liest, so wie ich, kann auch eine der vielen Museumsführer befragen. Die Erklärungen waren ausführlich und vorallem auch verständlich. Sehr schön. Die Räume sind einfach nur toll. Was die Schlossbewohner u.a. einen Aufwand getrieben haben (Jahre lang), weil Queen Victoria für drei Tage dort geblieben ist. Wahnsinn. Aber toll. Wer Schlösser liebt, kommt auf seine Kosten. Vorallem, da die Zimmer noch bewohnt werden. Leider darf man im Schloss keine Fotos machen.

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Tudor Rose – Restaurant and Tearoom

In Arundel wollte ich endlich mal einen Tearoom besuchen. Wir haben uns für das Tudor Rose entschieden. Perfekte Entscheidung. Wir hatten beide eine wunderbare, vegetarische Hauptspeise. Für mich eine Quiche, Kartoffelsalat mit roten Zwiebeln und Salat. So lecker. Zum Nachtisch habe ich mir einen Stück Lemon cake, ebenfalls lecker und meinen ersten Scone. Ich hatte kurz nach einer Erklärung gefragt, ob mit oder ohne Rosinen, was es mit der clotted cream und der Marmelade auf sich hat. Brauch man alles nicht. Der Scone, irgendwas drin und drauf, war ein Traum. Butter. Die ging. Das andere Zeug braucht er nicht. Der Ehemann hatte einen Schokobrownie, sehr mächtig, sehr viel, sehr lecker. Wir waren ne Weile im Restaurant. Voll nach meinem Geschmack. Sehr zu empfehlen. Danach sind wir gemütlich mit dem Zug wieder nach London gefahren.

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Bahnhof, Arundel

London – Science Museum und Soho

Donnerstag, September 24th, 2015

Nachdem wir morgens eine Rund joggen waren und mit dem Wetter super Glück hatten, passte meine Planung für den Mittag. Science Museum, Eintritt frei und mit freiwilliger (empfohlene 5 Pfund/Person) Spende. Wir haben unsere monbento Boxen mit Obst und Eiweiß- und Nussriegeln bestückt, Flaschen mit Wasser gefüllt und sind ins Museum. Für mich reicht es einfach an den Exponaten vorbei zu laufen und zu gucken. Der Ehemann liest auch. Mmh. Naja, irgendwann hatte auch er keine Lust mehr. Nach einem Snack sind wir, aufgrund des Regens, mit der U-Bahn bis Piccadilly Circus gefahren.

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Zuhause hatte ich mir bereits einige Läden raus gesucht, wo ich hinwollte. Zuerst Hamleys. Der Spielzeugladen. Als ich vor 13 Jahren, also mit Anfang 20 dort war, war ich faziniert. Und habe dem Ehemann davon erzählt. Er wollte dann auch mal dort hin. Okay. Wir waren da. Punkt. Muss ich nicht haben. Furchtbar. Zum Glück waren die Kinder nicht mit. Voller Spielzeug, Chinascheiß, voll nutzlose Dinge, ein Haufen junger Mitarbeiter, die alle möglichen Dinge vorstellen. Viele Menschen, Kinder. Ein muffliges Kellergeschoss. Ich bin gleich wieder auf der anderen Seite mit der Rolltreppe nach oben gefahren. Einfach nur raus. Überhaupt nicht (mehr) mein Ding.

Essen muss man ja auch mal was, da hatte ich das vegetarische Restaurant Tibits ausgesucht. Leider war mir vorher nicht bewußt, dass ein Schnellrestaurant mit Selbstbedien-Bar ist. Darauf hatte ich keine Lust. Also weiter.

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Sweaty betty, ein Laden für Sportklamotten, hatte ich über instagram gefunden. Die haben einige Yogachallenges gesponsort. Auf dem Weg von der Oxford Street zur Carnaby Street kommt man dort vorbei. Ja, ich habe auch was anprobiert, aber nichts gekauft.

Dann sind wir auf der Suche nach der Hummingbird Bakery durch Soho getingelt. Dabei sind wir mehrfach an DEM vegetarischen Restaurant, Mildreds, vorbei gekommen, es aber nicht beachtet. Sonntags wollte ich dann da doch rein, leider ist dann Ruhetag. Egal. Habe jetzt das Kochbuch gekauft.

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Wir sind ziemlich durch Soho’s Straßen immer wieder bis zur Carnaby Street geirrt. Waren zwischendurch im Dr Martens Laden und ich habe mir bequemere Schuhe gekauft. Nee, war ein Scherz. Habe meine spitzen, mit schmalen, höheren Absatz gegen Highheel Dr Martens (und die waren noch ein Schnapper, erstaunlich) getauscht. Ein Restaurant, dass uns spontan aufgrund der außen einsehbaren Speisekarte zugesagt hat, haben wir nicht gefunden. Es muss ja vegetarisch sein. So sind wir weiter in Richtung Piccadilly Circus und sind dabei an snogs vorbei gekommen und haben die tolle Deckendekoration bewundert und hatten super leckeres Eis.

Den Tag haben wir mit einem Burger-Essen, nicht weit von unserer Unterkunft beendet. Sehr lecker. Ich bin zeitig schlafen gegangen. So fast 5 km joggen in der Früh, rumlaufen im Museum und Pfützen-Hopping beim Shopping schlaucht ganz schön.

London – was man wissen sollte

Dienstag, September 22nd, 2015

Planung ist die halbe Miete. Oder so gar mehr. Deshalb muss ich (für mich) immer alles voraus planen. So auch unseren Aufenthalt in London. Ich suche alles im Internet heraus, möchte aber nicht Tage lang mit z.B. eine Unterkunft suchen etc. verbringen. Deshalb gibt es hier keine Auflistung von guten Portalen für Hotels, Hostels, Bed & Breakfast Unterkünften und Appartments in London. Ich habe zwei Seiten aufgesucht. Sparfüchse, die gerne und ausdauernd im Internet rumsuchen, hätten bestimmt nicht so viel bezahlt. Aber ich hatte mehr Zeit für andere Dinge, ggf. unbezahlbar. Das gleiche gilt auch für die Flüge. Egal.

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Die Unterkunft ist gefunden, Flug auch. Als nächstes muss man ja in London von A nach B kommen, auch wenn man zentral wohnt. Wir sind bis/ab Flughafen Heathrow geflogen. Also mit den öffentlichen Verkehrsmittel gut erreichbar. Ich habe mich für die Travelcard entschieden und zwar eine für alle Zonen und alle Zeiten. Da meine Planung bereits früh morgens joggen vorgesehen hat. Wer erst mal gemütlich frühstückt und dann unterwegs ist, reicht auch eine Off-Peak-Karte. Oyster-Karte habe ich nicht richtig verstanden, wollte ich auch nicht, war mir zu kompliziert. Vorrangig wollten wir mit der U-Bahn fahren und wenn es sein muss auch Bus. Die Karten habe ich vor der Reise online bestellt.

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Für uns als Selbstständige besonders wichtig, auch im Urlaub Internetzugang zu haben. Das Appartment hatte WLAN, eigentlich ausreichend. Da ich aber von unterwegs auf instagram und co posten wollte. Die Google-Maps und auch die Underground-App benutzen, war ein ausreichend, günstiges Datenvolumen angebracht. Am besten vorort kaufen, z.B. pay as you go SIM-Karten.

Wir hatten welche von vodafone mit 2 GB Datenvolumen. Ich habe sogar 50 GB kostenlos dazubekommen. Nach 30 Tagen müsste man dann neuaufladen. Perfekt. Okay, man hat dann eine UK-Telefonnummer, aber da kann man ja eine Rufumleitung einstellen. Wir haben hier Schnarchinternet. In London und überall wo wir sonst waren (außer auf einer kleinen Strecke im Zug) hatte ich immer 4G (LTE). Was will man mehr? Kostenpunkt für den ständigen Draht zum Internet ca 30 Euro.

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Ach, um zu bezahlen reicht die EC-Karte. Wir haben unsere, da wir sonst nie im Ausland unterwegs sind, noch für den Auslandseinsatz freischalten lassen. Praktisch, dass der Service im Restaurant immer gleich im Endbetrag mit einberechnet war. Brauchte man kein Bargeld. Wenn doch, einfach mit der EC-Karte Geld abheben. Bei der Bank zuhause fragen, bei welchem englischen Kreditinstitut man kostenlos Geld bekommt. Sollte dann doch mal die EC-Karte(n) nicht gehen, wie in Harrods am Flughafen, dann hilft die Kreditkarte. Die ist eh praktisch u.a. bei Onlinebestellungen.

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Eins sollte klar sein, man ist nicht alleine in London. Tausende Touristen sind auch unterwegs. Ich war bereits einige Male in London und wusste was man sehen sollte, gerade für den ersten Besuch. Und ich wollte joggen. Also, habe ich drei Jogging-Routen mit einigen Sehenswürdigkeiten geplant. Wir waren immer ab 6:30 Uhr unterwegs. Keine Touristen. Irgendwann war dann Rushhour, also Berufsverkehr. Aber sehr wenig, bis gar keine Touristen. Dann duschen, gemütlich frühstücken und wieder los.

Es lohnt sich für alle Harry Potter Fans morgens gleich am Gleis 9 3/4 zu sein. Denn später am Tag stehen die Touristen in Schlangen, um dort fotografiert zu werden. Gegen Bezahlung versteht sich. Okay, ist man früh da, ist Hedwig nicht im Käfig und keiner hält den Schal flatternd in den Wind. Geht auch ohne.

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Auf jeden Fall früh morgens mit dem Thames Clipper Boat, also einem Katamaran, der als Linienbus, nur auf dem Wasser fungiert, fahren und das fast leere Boot mit einem Hammerblick von der Themse auf London genießen.

Um Geld zu sparen, vorrangig Museen mit freien Eintritt (bzw. Spende) aussuchen. Wenn dann doch ein Eintritt fällig ist, bereits von zuhause die Preise checken und Tickets (vor-)bestellen. Und nicht vergessen die Öffnungszeiten des Museums prüfen, die meisten schließen um fünf. Am letzten Freitag im Monat z.B. haben einige Museen noch einmal von 19 bis 22 Uhr geöffnet.

London – Die Unterkunft

Dienstag, September 15th, 2015

Nach unserem Familienurlaub mit Yoga an der Nordsee waren wir nur zu zweit, der Ehemann und ich, für acht Tage in London. Die Kinder waren in der Zeit bei den Großeltern. Okay, da habe ich dann die bereits ein halbes Jahr vorher gebuchten Flüge für die Kinder storniert. Bei der Unterkunft kein Problem. Aufgrund der Hotelpreise, der eher weit weg gelegenen Bed & Breakfast Angeboten hatte ich mich für ein Apartment entschieden. Wir haben ein kleines Apartment gebucht. Direkt an einer drei spurigen Straße, gerade mal zwei Minuten zu Fuß vom King’s Cross St. Pancras (Underground Station, Bahnhof) gelegen. Einfach nur über die Straße gehen und dort ist der Eingang zur Victoria Line der King’s Cross Underground Station. Super zentral. Zone 1, überall, wo wir waren (innerhalb Londons und Heathrow Airport ausgenommen) sind wir nicht länger als 30 Minuten unterwegs gewesen.

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Das Apartment haben wir über booking.com gebucht. Die Bezahlung per Kreditkarte war etwas verwirrend, da der Apartmentanbieter die Kartendaten nicht innerhalb der ersten zehn Tage nach der Buchung abgerufen hatte. Egal. Ein Telefonat und zwei E-Mails später war dann am Ende alles geklärt.

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Eigentlich für vier Personen gebucht, waren wir am Ende froh doch ohne Kinder unterwegs gewesen zu sein. Die Kinder hätten auf einem Ausziehsofa schlafen müssen. Grundsätzlich kein Problem, aber der Wohnbereich wäre damit voll gewesen. Noch ein oder zwei weitere Koffer hätten auf jeden Fall das Schlafzimmer gesprengt. Das Bad war eh nur mit einer Person zu belegen. Aber für mich am Wichtigsten: es war sauber und ich habe mich wohl gefühlt.

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Die Wohnung war groß genug für uns beide, Küche ausreichend ausgestattet, der Blick nach hinten auf den die Dächer von London. War mir klar, dass wir kein Meerblick haben. Und bei der zentralen Lage hört man auch kein Vogelgezwitscher. Nachts hört man die U-Bahn. Bevor wir aus der Haustür getreten sind, habe ich immer einmal tief durchgeatmet und bin in die laute und volle Weltmetropole eingetaucht.