London – Städtetrip 1/2

*Nachdem wir im Vorjahr im Sommer zusammen in Amsterdam waren, hatte ich mir mit K2 überlegt, wir möchten nach London fahren. In England war ich schon 10 Jahre nicht mehr, es wurde also wieder Zeit. Außerdem wollte ich unbedingt das Original von einem meiner Lieblingsgemälde sehen: Die Schaukel von Jean Honoré Fragonard, das hängt in der Wallace Collection. K2 war bereits im Rahmen einer Sprachreise in London gewesen, hatte aber nicht so viel gesehen. Also unser neues Ziel: London. In den Osterferien waren wir fünf Tage in London, von Montag (Hinflug ging 11 Uhr) bis Freitag (Rückflug ging 19 Uhr). Das Wochenende wollten wir aussparen, wegen der vielen Menschen und der teureren Flüge und Übernachtungskosten. Bisher bin ich immer bis Heathrow geflogen, bleibt auch so. Super Anbindung zur Innenstadt und wenn man die Flüge mit Vorlauf bucht, sind auch Flüge mit British Airways günstig. Außerdem möchten wir Gepäck mitnehmen, viel, jede maximal 23 kg. Nicht hin, aber zurück.

Übernachten in London
Wir haben im The Clermont Hotel, direkt an der Victoria Station gelegen, also super central, übernachtet. Das Classic-Zimmer mit einem King-Bett klein, aber fein. Alles sauber, Waschbecken lief nicht ab, aber nachdem ich an der Rezeption Bescheid gesagt hatte, wurde es, während wir unterwegs waren, behoben. Anfangs war es super laut im Zimmer. Es stellt sich heraus, die eigentlich nicht zu öffnenden Fenster, waren nicht komplett geschlossen. Durch einen schmalen Spalt pfiff der Wind und das war krass laut. Das Fenster konnte noch weiter geschlossen werden. Problem behoben. Der Ausblick war auf das Glasdach der Victoria Station. War aber auch egal. Wir waren hauptsächlich zum Schlafen dort. Gegessen haben immer außerhaus. Ein Auswahlkriterium für das Hotel war die Gepäckaufbewahrung, da auch der Abreisetag noch mit Aktivitäten verplant war.

5 Tage in London
Und überhaupt hatte ich unseren Städtetrip komplett durch geplant. Wenn möglich, wurden alle Tickets im Voraus gekauft und Tische bereits im Restaurant reserviert. Die Oyster Card, um mit der U-Bahn und den Bussen zufahren, habe ich gekauft und mir zuschicken lassen. Ist nicht unbedingt notwendig, jedoch wollte ich mich nicht jedesmal mit meinem Handy oder meiner Kreditkarte ein- und austappen. Gerade in diesen Bereichen mit vielen Menschen möchte ich nicht mit meinem Handy rumfummeln. Das hatte ich an einer Handykette um den Hals und immer in der zu mir gewandten, äußeren Tasche, die immer quer über die Schulter trage. Die Oyster Card war in einem Fach gleich oben auf dem Taschendeckel, schnell zugänglich. Perfekt. Wer die Oyster Card noch nutzen will, die kann auch bequem am Automaten an der U-Bahnstation am Flughafen gekauft werden und dann ab in die Piccadilly Line und nach London reinfahren.

Unser Plan für die 5 Tage.
Im Vorfeld habe ich lange getüffelt was wir machen, wann und wie wir dahin kommen, wo wir essen. Ich habe alles vorher online auf Maps angesehen, Bewertungen gelesen, Bilder angeguckt, Verfügbarkeit von Toiletten gecheckt, Speisekarten studiert. Schlussendlich haben wir es auch so umgesetzt, manchmal hatten wir sogar Zeit noch einmal ins Hotel zugehen, kurz frisch machen etc. Da ist die zentrale Lage schon ein Vorteil. Ich hatte auch versucht die Aktivitäten und Restaurantbesuche so zu legen, dass die Wege dazwischen nicht zu lange sind. Manchmal waren wir auch zu Fuß unterwegs.
Montag: Flug – einchecken – Sightseeing zu Fuß Buckingham Palace, St. James’s Park, Big Ben, Westminster Abbey – Essen im Mildreds Victora
Dienstag: Frühstück im Katzencafe Whiskers & Cream – Highlighttour Highgate Cementery – Shopping Camden Town – Sightseeing zu Fuß am Fluß Tower Bridge und Tower, HMS Belfast – Essen im Mallow
Mittwoch: Früchstück im Maple – Vagina Museum – Shopping und Sightseeing (old) Spitalfield, brick lane – Wallace Collection – shopping Oxford Street – Essen im Bills, Soho
Donnerstag: Tim Burton Ausstellung im Design Museum – Frühstück im Megan’s (das war spontan) – Kensington Park – Afternoon Tea in The Orangery im Kensington Palace – Cats in Art Ausstellung im Cartoon Museum – Essen im Bubala, Soho
Freitag: check out – Frühstück im Bills, Victoria – The Royal Mews – The Edwardians Ausstellung in King’s Gallery – Westminster Abbey – Gepäck holen – Rückflug

Vegetarisch/vegan essen in London
Vor 10 Jahren war das Mamma eins der wenigen rein veganen Restaurants in London, das ist längst nicht mehr so. Einige der Restaurants, in denen wir waren sind vegan (Bubala, Mildreds), die anderen haben immer ausreichend mind. vegetarische Alternativen geboten. Da hatte ich die Speisekarten vorab online gecheckt. Ins Mildreds wollte ich schon damals, hatte jedoch als walk-in in Soho keinen Tisch bekommen. In der Filiale in Victoria habe ich für K2 und mich reserviert. War okay, hatte mehr Erwartungen. Wir hatten verschiedene Fingerfoodsachen. Reservierung wäre nicht notwendig gewesen, wir haben unseren Tisch sogar schon eine Stunde vorher bekommen. Ich hatte mich in der Zeit geirrt. Dagegen ist im Bubala eine Reservierung dringend erforderlich. Das Restaurant in Soho war so krass voll, warm und laut. K2 wäre lieber gleich wieder gegangen. Wir sind geblieben, hatten das Bubala Knows Best Menu. War geil. Viel, aber sehr lecker. Im Bill’s waren wir in Soho und Victoria, wo bei uns die letztere Location besser gefallen hat, nicht so voll und das Klo sauber. Im Bill’s Soho hatte ich reserviert. Ebenso im Mallow. Es war voll und das Essen war gut, aber nix besonderes. Spontan waren wir im Megan’s frühstücken als wir nach dem Besuch im Design Museum in High Kensington unterwegs waren. Da hatte ich ein sehr leckeres Shakshouka.

Essen, aber typisch britisch
Ich wollte auf jeden Fall ein typisch britisches Frühstück, natürlich in der vegetarischen/veganen Variante. Das Hotel war ohne Frühstück gebucht, mit Absicht. Denn wir wollten außerhaus frühstücken, so das es besser in unseren Tagesplan passt. Ich habe dann Restaurants in der Nähe der Museen gesucht. So waren wir vor dem Besuch im Vagina-Museum im Maple. Dort hatte ich dann ein vegetarisches, britisches Frühstück. War lecker. Am Tag darauf hatte ich einen Tisch in The Orangery at Kensington Palace reserviert für einen Afternoon Tea. Auch hier gab es für uns die vegetarische Variante. Ich liebe es, vor allem Scones. Trotz des riesen Raumes, der doch nicht so wenigen Menschen, war es toll. Wir hatten Spaß.

Afternoon Tea hätten wir auch im Whiskers & Cream haben können, aber noch nicht morgens, da reichen mir Scones. Im Katzencafe muss vor dem Betreten ein Tisch reserviert werden, kann aber auch vor Ort, bevor man durch die Schleuse geht, über die Website gemacht werden. Gleich morgens waren wir dort. Leider waren nicht so viele Katzen in der Nähe unseres Tisches. Ich konnte aber sehen, dass im hinteren Bereich, wo dann irgendwann auch mehr Leute waren, sich auch mehr Katzen aufgehalten haben. War trotzdem ein tolles Erlebnis.

Hier geht es zu Teil 2 unserer Londonreise.

*enthält Links zu Dienstleistern/Produkten etc. alles selbst bezahlt, möchte ich gerne mit dir teilen