Ausstellungen – immer was zu gucken
*Ein Highlight unserer Londonreise war die Wallace Collection. Ich habe endlich Les hasards heureux de l’escarpolette (Die Schaukel) von Jean-Honoré Fragonard im Original gesehen und mich wie ein kleines Kind gefreut. Zum Glück, da schon kurz vor Feierabend, waren keinen weiteren Leute im Raum (2. Stock). Die Wallace Collection, übrigens freier Eintritt, kann ich nur empfehlen. So schön, so viele wundervolle Räume und ein neues wundervolles Bild habe ich auch entdeckt: The Strawberry Gild von Joshua Reynolds.








In Amsterdam waren K2 und ich bereits im Sexmuseum, in London haben wir das Vagina Musuem besucht. Klein aber fein. Muss ich jetzt nicht noch ein zweites Mal hin. Cats in Art Austellung im The Cartoon Museum war okay, wir sind eben auch nicht so die Ausstellungs-Anguck-Typen. Auf jeden Fall sind beide Museen eine Unterstützung wert, sei es per Spende oder Einkauf im Muesumshop. Letzteres gehört zu unseren Hobbys. In der Tim Burton Ausstellung des Design Musuems war es ähnlich, schönes Exponate, wir sind aber schnell durch, da wir jetzt auch nicht so die riesen Fans sind.



The Royal Mews war toll, wir waren früh da, also noch nicht so viele andere. Auch hier waren wir eher schnell, aber wir haben alles gesehen und ausprobiert. K2 hat die Kinderchallenge der Royal Mews gemacht. Anschließend, gerade mal weniger Meter weiter, hatte ich Tickets für die Ausstellung The Edwardians: Age of Elegance at King’s Gallery. Der erste Tag der Ausstellung war nicht so eine gute Idee. Das war uns einfach zu voll. Tolle Exponate, vorallem die Kleider und Accessoires, hätte ich mir gerne viel länger angeschaut. Viele Menschen stressen mich und ich kann dann gefühlt nicht mehr denken und wir haben das dann abgekürzt.






Sightseeing mal anders
Neben der Wallace Collection, The Edwardians Austellung wollte ich unbedingt einen der magnificent seven cementeries besuchen. Deshalb habe ich die Highlighttour auf dem Highgate Cementery gebucht. Die 75-minütige Tour geht über die Westseite des Friedhofs inkl. Egyptian Avenue, the Circle of Lebanon and the Terrace Catacombs. In die Katakomben kommt man nur mit der Tour. Die Tour war toll, viele Infos, ich konnte es auch verstehen (ja, mein Englisch ist nur so mittel). Die Ostseite haben wir uns auch noch angesehen, dort aber gezielt nach dem Grab von Karl Marx und Douglas Adams gesucht. Natürlich hatte ich einen Kugelschreiber dabei, den ich auch da gelassen habe.










Am ersten Nachmittag haben wir einen kleinen Rundweg vom Hotel, vorbei am Buckingham Palace, durch den St. James’s Park bis Parliament Square (super Blick auf Big Ben und Co), dann Westminster Abbey und zurück bis Buckingham Palace Road. An unserem letzten Tag, einem Freitag, waren wir dann auch in Westerminster Abbey drin. Schön. Aber nix für uns, zu voll. Die Tower Bridge und den Tower von außen sowie die HMS Belfast haben wir auch bei einem Rundweg am Fluss längs auf dem Weg zum Restaurant gesehen. In London’s East End waren wir zum Shoppen und Schauen. Da hat uns vor allem die Street art interessiert.





Tower Bridge – Tower of London
Im Londoner East End haben wir sightseeing mit shopping verbunden. Wir haben uns die Graffitis, Murals und Statuen in der Umgebung der Brick Lane und Spitalfields angesehen. Ein Fußweg zur an der Liverpool U-Bahnstation vorbei lohnt sich auch, einfach ganz anderer Vibe, vor allem, wenn gerade die ganzen Businesspeople unterwegs sind.




Nachdem wir am ersten Tag bei einem Rundweg an Westminster Abbey vorbei gekommen waren, haben wir uns dazu entschieden, an unserem letzten Tag, einem Freitag noch einmal wieder zu kommen und die Westminster Abbey dann auch von innen anzusehen. Wir hatten noch einen Zeitslot, bevor wir unser Gepäck wieder abholen wollten. Es war uns definitiv zu voll. Aber der Museumshop ist schön.



Wir waren zum Essen und zum shoppen in London
Zuerste wollte ich unbedingt in Camden Town einkaufen. Da war ich zuletzt vor über zwanzig Jahren. Im Black Widow waren wir sehr lange, haben auch was gekauft. K2 hat eine Kleid gefunden. Für die ganzen kleinen Läden braucht man wahrscheinlich Tage, um in allen gewesen zu sein. Unsere Aufmerksamkeitspanne ist ähnlich lang, daher war es für uns okay nur einige, ausgewählte Läden besucht zu haben. Essen kann man dort auch Unmengen. Warum sind die Portionne immer so groß? Wer, so wie wir, immer auf der Suche nach einer Toilette ist, kein Problem, die Box-Food-Dinger haben immer welche. Wir waren in den Vintageläden in der Nähe der Brick Lane (East End), da sind wir vor allem im Atika und im Vintage Market fündig geworden. Die Läden und Stände von Spitalfields und Old Spitalfield sind okay, nicht so unser Style. Essen gibt es einiges. Und am Ende haben wir uns doch auf die Oxfordstreet gewagt. Viele Menschen, sehr wuselig, sehr anstrengend. Die U-Bahnstation hatten wir wieder verlassen, um zu Fuß zu gehen, anstelle mehrere Bahnen abzuwarten, bis wir auch mit reingepasst hätten. Auch sind die Läden an der Oxfordstreeet nicht mein Style und von K2 nur bedingt, aber wir haben trotzdem Dinge gekauft, also im Disneystore.




Würde ich wieder machen Machen wir wieder
Alles in Allem war es eine tolle Zeit. Mutter-Tochter-Urlaub geht, da wir beide wissen wie der andere tickt und uns dann entsprechend auch einfach in Ruhe lassen. Praktischerweise haben wir ähnliche Bedürfnisse: nicht zu lange im Museum aufhalten, aber auf jeden Fall in den Museumsshop. Ausreichend trinken, dafür immer die Toilette im Blick. Viel Wert auf gutes Essen legen, fancy Drinks müssen auch sein. Am Liebsten wenig bis gar keine anderen Menschen. Manchmal nicht so viel reden. Und ja, ich bin die Mutti. Und der Teenager sitzt an besseren Platz am Tisch, also keine Leute im Rücken und darf auch das Essen tauschen, wenn das von Mutti doch irgendwie geiler ist. Und Mutti kann auch schlecht nein sagen, wenn K2 fragt, ob wir das denn brauchen, was auch immer. Steht wahrscheinlich jetzt bei uns hier zuhause.
Hier geht es zu Teil 1 unserer Londonreise
*enthält Links zu Dienstleistern/Produkten etc. alles selbst bezahlt, möchte ich gerne mit dir teilen