Archive for Dezember, 2013

Das war 2013

Freitag, Dezember 27th, 2013

Same procedure as every year

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?
8

2. Zugenommen oder abgenommen?
Abgenommen, definitiv. In den letzten 24 Wochen waren es 23 kg, 20 stehen noch an.

3. Haare länger oder kürzer?
So wie zum Ende des letzten Jahres. Endlich eine tolle Frisur gefunden, immer noch türkis.

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Weder noch.

5. Mehr Kohle oder weniger?
Mehr. Und ich habe neue Investitionsquellen gefunden: Kunst und Blythe.

6. Besseren Job oder schlechteren?
Besserer Job. Nur noch Luxusleben. Arbeitszimmer ist abgebaut. Ich beschäftige mich, neben Büroarbeiten für meinen Mann, mit Dingen, die mir Spaß machen.

7. Mehr ausgegeben oder weniger?
Mehr. Sträucher für den Garten. Sandstein für den Vorgarten. Kunst für Mama. Blythe für Mama. Modelleisenbahn für Papa.

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?
Ja, nichts zum Anfassen, aber eine Erkenntnis: Disziplin ist alles.

9. Mehr bewegt oder weniger?
Definitiv mehr. Seit Juni jeden Tag Sport.

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?
Eigentlich keine. Die Schmerzen des Bandscheibenvorfalls sind seit dem Frühjahr weg.

11. Davon war für Dich die Schlimmste?
Zum Glück nichts erwähnenwertes.

12. Der hirnrissigste Plan?
Eine Trockenmauer und Gehweg aus Sandstein selber machen. Aber irgendwie haben wir es hinbekommen.

13. Die gefährlichste Unternehmung?
Gefährlich war eigentlich nichts. Ich bemühe mich, immer mit Rücksicht auf meinen Rücken zu agieren.

14. Die teuerste Anschaffung?
Sandstein, mehrere Tonnen.

15. Das leckerste Essen?
Mulligatawny, Misosuppe und Sushi.

16. Das beeindruckendste Buch?
Dieses Jahr nur Bilderbücher oder auch Kinderbücher (mehr oder weniger). Empfehlenswert:
Oddfellow’s orphanage von Emily Winfield Martin
Dilka Bear Bildband
Demeter von Ana Juan

17. Der ergreifendste Film?
Ergreifend? Vielleicht Der Grüffelo und Das Grüfellokind
Ich muss wohl mal die Frage in – Der beste Film – ändern.
Aber hey, da fällt mir spontan auch keiner ein. Ich mag Ich einfach unverbesserlich, den kann ich auch öfter sehen.

18. Die beste CD?
Keine neue CD. Kaufe nur einzelne Lieder online.

19. Das schönste Konzert?
Depeche Mode. Das einzige dieses Jahr, war auch sehr geil.

20. Die meiste Zeit verbracht mit?
Im Internet surfen, gefühlt aber mit Sport.

21. Die schönste Zeit verbracht mit?
ImLa, LeLa und Hagen

22. 2013 zum ersten Mal getan?
Yoga.

23. 2013 nach langer Zeit wieder getan?
Regelmäßig Sport, Gewicht reduziert und wieder gut gefühlt (und nicht nur eingeredet).

24. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?

  • Schmerzen vom Bandscheibenvorfall
  • Das verschenkte 1. Jahr Grundschule
  • Weniger konstruktive, unendlich lange dauernde Sitzungen (welches Gremium auch immer)

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Mmh, schwierig. Wir sind fast immer der gleichen Meinung, aber meistens ähnlich. Vielleicht musste ich drei Mal öfter nach einer Blythe fragen. Aber sonst.
Ach, vielleicht, dass das Wohnzimmer da bleibt, wo es von Anfang an war. Der Zwischenstand war fürchterlich, fand ich.

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Die Geschenke für die Kinder und Hagen. Wir haben ihre Wünsche erfüllt, die kleinen, ohne den Spielzeugbestand unnötig zu erhöhen.

27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Hagen, der mir meine Wünsche erfüllt hat und meine Hobbys, Vorlieben, Interessen versteht. Umgekehrt tobt er sich auch mit Modeleisenbahn und co aus.

28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Ich liebe Dich. (In verschiedenen Stimmen)

29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Ich liebe dich.

30. Dein Wort des Jahres?
Yoga

31. Dein Unwort des Jahres?
Inklusion

32. Dein Liebglingsblog des Jahres?
Habe ich nicht. Ich komme kaum selbst zum Bloggen hier auf Bloggerine.

33. Zum Vergleich: Verlinke Dein Stöckchem aus dem vorigen Jahr!
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Lebendiger Adventskalender – Das Gedicht

Mittwoch, Dezember 11th, 2013

Die Idee, auch ein kleines Licht kann das Dunkel erhellen, spiegelt sich im Gedicht wieder. Für die Tür 4 des lebendigen Adventskalenders habe ich auf der Adventsgedicht-Seite ein schönes, passendes gefunden.

In Herrlichkeit
Es geleitet dich durch die Winterzeit
Ein Licht von großer Herrlichkeit
Vier mal wird es für dich scheinen
Gedenke nun den liebsten Deinen

Vier Kerzen im Dezember steh ́n
Wenn wir auf den Kalender seh ́n
Mit guten Wünschen und Geschenken
Deine Liebsten an dich denken

Und so singen wir fröhliche Lieder
Knie ́n vor unserem Herren nieder
Der Advent in Herrlichkeit
Oh, du schöne Weihnachtszeit

ImLa hat ein Gedicht vorgetragen, welches sie im Kindergarten gelernt hat.

Lieber, guter Weihnachtsmann,
zieh die langen Stiefel an,
kämme deinen weißen Bart,
mach dich auf die Weihnachtsfahrt.
Komm doch auch in unser Haus,
packe die Geschenke aus.
Ach, erst das Sprüchlein wolltest du?
Ja, ich kann es, hör mal zu:
Lieber, guter Weihnachtsmann,
schau mich nicht so böse an.
Stecke deine Rute ein,
will auch immer artig sein!

Lebendiger Adventskalender – Theaterstück

Dienstag, Dezember 10th, 2013

Hinter der Tür 4 des lebendigen Adventskalender hat sich unser geschmückter Wintergarten verborgen. Ein Theaterstück für Kindergartenkinder und Grundschüler zu gleich geeignet zu finden, war schwierig. Aber irgendwo in den Weiten des Internets bin ich über die Geschichte vom Baumwollfaden und dem Wachs gestoßen. Wir haben aus unserer bereits vorhandenen Fotowand ein Puppentheater gebastelt. ImLa hat Figuren, mit traurigen Gesichtern gemalt. Eine hat Baumwollfäden als Haare und eine hat Wachs als Hose bekommen. Diese und die weiteren Gegenstände der Geschichte wurden an Essstäbchen geklebt. Ich habe den Text vorgelesen und die Kinder mit Hilfe von Hagen die passenden Bilder in die Bilderrahmen gehalten. Wir hatten uns absichtlich gegen Sprechrollen entschieden, ginge aber mit dem Text auch.

Lebendiger Adventskalender mit Kindern weihnachtliche Dekoration und Puppentheaterstück von Kindern

Der kleine Baumwollfaden ist völlig niedergeschlagen und deprimiert, weil er nicht als Schiffstau taugt, zu kurz für einen Pullover, zu farblos für eine Stickerei, zu hässlich als Lurexverzierung und Hemmungen hat an andere anzuknüpfen. Ebenfalls völlig am Boden ist ein kleines Klümpchen Wachs, zu wenig für eine große Weihnachtskerze, zu hässlich als Schmuckkerze und nicht ausreichend für Wärme. Beide treffen sich und haben eine Idee, sie werden zusammen ein kleines Teelicht.

Die Kinder durften dann ein Teelicht anzünden und wir haben alle gemeinsam eine Abwandlung eines Weihnachtsgedichtes gesprochen und dabei Teelichter für alle verteilt:

Seht, die kleine Kerze brennt,
und wir feiern den Advent.
Kommt ganz nah an uns heran!
Zündet eure Kerzen an!

Tragt das helle Licht hinaus,
tragt es bis zu euch nach Haus,
dass es immer in euch brennt!
Ja, wir feiern den Advent!

Lebendiger Adventskalender

Montag, Dezember 9th, 2013

In unserem Wohnort und zusammen mit den angrenzenden Dörfern wird ein lebendiger Adventskalender veranstaltet. Jeden Tag im Dezember öffnet eine andere Familie ihre Adventskalendertür und gewährt Einlass und bietet ein ca 15-minütiges Adventsprogramm mit Liedern, Gedichten, Geschichten, Gebet und gemütliches, ruhiges und besinnliches Zusammensein in der meist hektischen Vorweihnachtszeit. Vom Veranstalter, bekommt man vorab eine Sternschnuppe mit der persönlichen Zahl, Liederblätter und Kerzen. Ein Fenster, das Adventskalenderfenster, wird schön geschmückt und dann zu Beginn der eigenen Adventsveranstaltung geöffnet.

Wir haben dieses Jahr zum ersten Mal mit gemacht. Wir waren die 4. Am vierten Dezember haben wir 18 Uhr unseren Wintergarten geöffnet. Diesen haben wir weihnachtlich geschmückt. Der Garten, vorallem der Zaun neben dem Weg zu unserem Haus, war mit einigen Kerzen in Gläsern geschmückt, auf der Terasse brannte ein Feuer in der Feuerschale und drinnen wartete wunderbarer Weihnachtsduft und unser kleines Adventsprogramm.

Lebendiger Adventskalender mit Kindern weihnachtliche Dekoration

Tja, was macht man zum lebendigen Adventskalender? Vorallem, wenn man eigentlich nichts mit Kirche am Hut hat, also eher kein Gedicht und zu christlich sollte das Drumherum auch nicht sein. Sicher, warum feiern wir Weihnachten? Schon klar. Wir haben uns für das Thema Licht entschieden und Lieder vom Liederblatt ausgewählt, die auch die Kinder kennen.

Begonnen haben wir mit einer Begrüßung und kurzer Vorstellung. Dann haben wir Schneeflöckchen, Weißröckchen gesungen und sind dann zum Hauptpunkt gekommen. Das Theaterstück. Eines für Kindergartenkinder und Grundschulkinder. Nicht zu schwierig, zu lang und auch ohne Sprechrolle. Ich habe die Geschichte vom Baumwollfaden und dem Klümpchen Wachs ausgesucht. Anschließend haben wir Lasst uns froh und munter sein gesungen, ein Gedicht vortragen (von mir und von ImLa) und Verabschiedung. 15 Minuten rum. Dann wurden die Becher mit Kinderpunsch und Glühwein gefüllt. Es hat allen gefallen und es war sehr gemütlich.