Geduld

Demnächst muss ich mich ein bißchen (oder auch mehr) in Geduld üben. Heute war die Hebamme, nach einer Woche Pause, das letzte Mal hier. ImLa hat stolze 280 g zulegt. Auf meine Schilderungen hin, wie das hier so mit dem Stillen läuft, hat mir die Hebamme geraten doch nicht ganz so oft anzulegen.

In den letzten Tagen war es so, dass ImLa um die Mittagszeit so 3 Stunden schläft, meistens am späten Nachmittag auch noch mal so 2 Stunden. Nachts sind auch mal 5 Stunden am Stück Ruhe. Alles bestens. Doch dazwischen sind die Stillabstände mal eben nur 2 Stunden (davon wird aber mindestens 45 Minuten gestillt) Pause. Einschlafen funktioniert meistens nur mit Schnullern an der Brust und schlafen im Laufgitter oder eigenem Bett ist eh doof. Nachts schläft zwischen mir und dem Beistellbett, dass ist einfach “zu weit” weg. Da wird dann gequakt.

So nun der Rat von der Hebamme, dass Schnullern zum Einschlafen ist nicht so gut. Das weiß ich auch, ist eigentlich auch nicht so mein Weg. Denn eigentlich bin ich sehr gerade aus, aber irgendwie funktioniert das gerade nicht so. Egal. Ich soll es mal mit Einwickeln in ein Tuch und ablegen ins warme Bett versuchen, ohne Einschlafschnullern an der Brust. Wir haben es vorhin versucht. Es endete darin, dass ImLa sich quasi heiser geschrieen hat. Und? Sie ist seit dem im Tragtuch und schläft. Hat nicht mal eine Minute gedauert und es war Ruhe. Wäre ich alleine gewesen hätte, ich bestimmt den Mamaschnuller benutzt. Aber nein, eigentlich will ich das ja nicht. Nähe ist gut, Klammern nicht. ImLa ist auf jeden Fall ein Tragling, Mamas Nähe muss sein, was auch das Einschlafverhalten abends zeigt (Ehebett ja, Beistellbett nein).

In Zukunft werde ich versuchen doch eher mindestens 3 Stunden Stillabstand zubekommen, durch Beruhigen auf andere Weise oder auch mal einen Schluck Tee nach dem Stillen. Zu Essen bekommt sie auf jeden Fall genug, was ja die Gewichtszunahme zeigt. Ich muss mir also deswegen keine Sorgen mehr machen. Die Milch reicht wohl. Schön. Jetzt wäre ein kleines bißchen mehr Freizeit zwischen dem Stillen nett. Also, die Nerven ölen und auch mal etwas länger versuchen das Quaken (kein wirkliches Schreien) zu ertragen.