Archive for the 'Mama sein' Category

Babyquilt Zickzack

Montag, Januar 18th, 2016

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Mein erster Quilt, den ich genäht habe, war ein Quilt für ein Baby mit Zickzack-Muster. Das Muster war schnell gefunden, auch die Farben.

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Die Größe, des Quilts ca 1,40 m x 0,90 m war gut, um mit dem quilten anzufangen. Ich habe mich am Muster orientiert. Perfekt. So ist ein individuelles, auf der Rückseite personalisiertes Geschenk zur Geburt entstanden.

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Beautytag für Barbie

Freitag, August 30th, 2013

Irgendwie waren die Haare meine Barbiepuppen (oh ja, ich hatte auch drei, aber erst mit 12 oder so) nicht so blöd. Die Puppenhaare von ImLa’s Barbies sind voller Knötchen und total zottelig. Also muss ein Barbie-Beauty-Tag eingelegt werden.

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Zuerst ein Haarbad. Wir haben heißes Wasser mit Weichspüler gemischt, fast 1:1. Am besten mit weniger anfangen und langsam den Weichspüler nachschütten. Dann die Barbies mit den Haaren eintauchen und einige Zeit entspannen lassen.

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Dann die Haare leicht mit einem Handtuch abtupfen und vorsichtig mit einer Bürste kämmen. An den Haarspitzen beginnen und die Haare am Haaransatz festhalten, sonst zieht man sie ggf. heraus. Etwas Geduld haben. Den einen oder anderen fiesen Knoten habe ich auch abgeschnitten bzw. einfach die Haare etwas gekürzt. Habe ich schon als Kind gerne gemacht. Eine Barbie von mir hatte einen kienlangen Haarschnitt und, wer hätte es gedacht, farbige Haarsträhnen.

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Die neue Haarpracht muss natürlich ausgefüht werden, erst nach dem Wellness zum Shoppen und dann mit neuen Hochsteckfrisuren und Ballkleidern zu einer Party.

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Von Bienen und Blumen

Mittwoch, November 9th, 2011

Als ich gerade diesen Eintrag über die Evolution las, fiel mir wieder die Unterhaltung heute morgen im Bett ein. ImLa, 3 Jahre alt, war gerade zum Kuscheln ins Bett gekommen.

ImLa: Ich habe ein Baby im Bauch
Ich in morgendlicher Umnebelung nur die Hälfte verstanden: Was hast du?
ImLa: Ich habe ein Baby im Bauch und wenn ich einen Mann habe, dann kommt das raus. Mama, wo kommt das raus?
Ich, schmunzelnd, denn auf die Frage, wo die Babys herkommen hatte ich mit: – Wenn du mal einen Mann hast und ihr euch ganz lieb habt, dann wächst irgendwann ein Baby im Bauch, was dann geboren wird – geantwortet. Also antworte ich:
Aus der Scheide kommt das Baby dann raus. Erst wird der Bauch ganz dick und wird es geboren.
ImLa: Dann, wenn ich einen Mann gefunden habe.
Ich: Ja. lache ich vor mich hin.

Also, immer raus mit der Wahrheit (also dem Alter entsprechend).

Anti-Monster-Spray

Samstag, März 19th, 2011

Nach dem Abendbrot. LeLa soll Zähne putzen gehen.
LeLa: Mama, kommst du mit? Ich habe Angst.
Ich: Warum?
LeLa: Na, ich habe eben Angst.
Ich: Musst du nicht, ich habe mit Anti-Monster-Spray gesprüht, da ist nichts vor dem du Angst haben musst, außer vor Karius und Baktus die bestimmt schon einen Zahn für ihr Haus ausgesucht haben.
LeLa: Aber kommst du mit?

Minuten später im Bad.
LeLa: Mama? Gibt es Monster in Echt?
Ich: Nein.
LeLa: Aber warum gibt es dann Monster-Spray?

Tja, gute Frage. Mal sollte eben nicht lügen. Und ein Anti-Monster-Spray muss ich auch noch besorgen. Der aktuelle Vorrat ist aufgebraucht und es muss ja zum Glück nur einmal die Woche gesprüht werden. Dann werde ich mal ein Anti-Monster Bild basteln und eine geeignete Dose (vielleicht Raumspray) kaufen.

Mist, schon wieder so eine komische Geschichte, bei der man immer aufpassen muss, damit man sich nicht in Widersprüche verstrickt. Ich sage nur Weihnachtsmann.

Nachts um halb zwei

Mittwoch, März 2nd, 2011

Oh, das Bett ist wohl schon voll. Da musste Hagen erstmal die Kinder in ihre Betten tragen. Jedenfalls für ein paar Stunden. Dauerte nicht lange und ImLa lag wieder in der Mitte und für LeLa hatte ich neben dem Bett ein Lager aus einer kleinen Matratze, Kissen, Kuscheldecken und Spuckschüssel gebaut. Alle wieder zusammen in einem Raum.

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Kinderturnen

Dienstag, Oktober 19th, 2010

Bei manchen Sachen drücke ich mich lieber. Wie beim Kinderturnen. Zum Glück, fährt Oma LeLa zum Sport und eine Stunde später eiert sie mit ImLa los. Dann habe ich zwei ausgetobte Kinder und ich kann noch 1-2 Stunden in Ruhe arbeiten. Perfekt. Ich hätte da nämlich keinen Bock drauf.

Irgendwie hat sich da auch in letzter Zeit ein manchmal straffer Terminplan eingeschlichen. Sport hier, Musikgarten da, hier zu diesem Spielfreund, dann zur Spielfreundin, manchmal auch einfach bei uns. Mmh, Eigentlich habe ich solche Situationen immer belächelt. Aber was soll’s? Die Kinder aus seiner Kindergartengruppe kommen aus mindestens vier verschiedenen Orten, gleichaltrige Kinder im Dorf gibt es, aber einen Vierjährigen lasse ich noch nicht alleine laufen, auch wenn hier kaum Verkehr ist. Die Sport- und Kursangebote sind auch weit weg.

Irgendetwas wollte ich mit ImLa machen, nur den ganzen Tag zuhause ist auch blöd. LeLa war auch mal mit zum Kinderturnen und vom Sport begeistert und darf jetzt bei den größeren, ohne Eltern, mitmachen. Tja, und schwupps hat mein iCal mehrere Gruppen ImLa, LeLa, Familie, Eigennaht, eLoonas usw und sieht in der Wochenübersicht lustig bunt aus.

Ausgespielt

Donnerstag, September 23rd, 2010

Nach 11 Monaten mit unendlichen Gesprächen, Tränen trocknen, Anwaltsbesuche, tausenden von Buchstaben, hunderte von Wörtern, einige (fast) schlaflose Nächte, Kündigungen, Hausverbote. Nach 11 Monaten – Game over.

P.S. nicht für die Eltern

Nikolaus

Samstag, Dezember 6th, 2008

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Bastelmaus

Mittwoch, November 5th, 2008

Heute reicht es längst nicht mehr aus als Mutter für sein Kind da zusein und den Haushalt zu schmeißen. Heute muss man einige Eigenschaften mehr mitbringen:

  • kochen (nicht nur Kartoffelbrei und Fischstäbchen, nein schonend gegartes Gemüse aus eigenem Bio-Anbau mit Fisch, natürlich selbst geangelt aus dem Biotop hinterm Haus und dazu die selbst geernteten Kartoffeln)
  • backen (immer nach den neusten Rezepten, damit der Knilch auch in der KiTa mithalten kann)
  • nähen (hier drückt ebenfalls der Gruppenzwang der KiTa, wer mit ner einfachen Plastiktüte kommt, wird kritischer beäugt. Legt die Mutti das U-Heft in seiner gelben Pracht auf den Tresen beim Arzt, outet sie sich als unkreativ)
  • singen (die Melodie von dem Lied, das du da summst, Kindchen ist aber falsch. Kann deine Mutti denn nicht singen?)
  • malen/zeichnen (wie soll denn das Kind sowas lernen, wenn die gewünschten Vorlagen nur mein einer Unmenge an Fantasie zu erkennen sind)
  • basteln (ne schnöde Einladungskarte zum Kindergeburtstag rockt nicht und die Gastgeschenke sollen auch gleich super kreativ sein.)
  • und noch viele mehr

Aufgefallen ist da mir gestern abend, die Krippe hat zum Bastelabend geladen. Dort werden dann Geschenke (Geburtstag, Übergang zum Kindergarten) gebastelt. Nähmaschine kannst du nicht bedienen? Na sowas. Wie, du hast nur zwei Schüsseln bemalt? Nein, du willst die schwarzen Konturen der Porzellanfiguren nicht ausmalen?

Nö. Will ich nicht. Ich bin froh, dass ich meine Kreativität und Fähigkeit für ein paar Wochen gesammelt habe und dann alles in die Bemalung der beiden Schalen gesteckt habe. Die eine gibt es dann zum dritten Geburtstag von LeLa und die andere habe ich für eine Betreuerin gemacht. Da sie meine Katze so toll fand. Manche finden eben Unglücke schön.

Jedenfalls ist mir da die Super-ich-muss-eigentlich-alles-können-Mutti wieder eingefallen.

Besetzt

Mittwoch, Oktober 8th, 2008

Letzte Woche haben wir es endlich geschafft unsere Bequemlichkeit zu überwinden. Für LeLa gibt es nur noch eine Windel beim Schlafen. Die Waschmaschine läuft auch Hochtouren. Aber was soll’s, irgendwann klappt es auch einwandfrei.

Es kommt ja durch aus vor, dass wir mal alle zusammen in die Stadt gehen oder auch mal den Wildpark etc. besuchen. Bis jetzt war es immer bereits zu spät eine Toilette aufzusuchen. Aber, was wenn er sagt, er muss auf die Toilette?

Ich gehöre zu denjenigen, die öffentliche Klobrillen mit Toilettenpapier auslegen. Die Hock-Ich-Berühr-Nix-Haltung war spätestens in der Schwangerschaft vorbei und mit Tragetuch und Tragling geht das auch nicht. Geht LeLa in der Krippe auf Toilette, soll er sich mit den Händen auf beiden Seiten der Brille abstützen (damit er nicht reinrutscht, die Klobrille ist zwar kleiner aber nicht klein genug). Was mache ich auf einer öffentlichen Toilette? Soll ich meinen Kind zumuten, was ich niemals machen würde? Nein. Äh? Ich bin ahnungslos und brauche dringend Vorschläge.