Archive for the 'Mama sein' Category

Von Bienen und Blumen

Wednesday, November 9th, 2011

Als ich gerade diesen Eintrag über die Evolution las, fiel mir wieder die Unterhaltung heute morgen im Bett ein. ImLa, 3 Jahre alt, war gerade zum Kuscheln ins Bett gekommen.

ImLa: Ich habe ein Baby im Bauch
Ich in morgendlicher Umnebelung nur die Hälfte verstanden: Was hast du?
ImLa: Ich habe ein Baby im Bauch und wenn ich einen Mann habe, dann kommt das raus. Mama, wo kommt das raus?
Ich, schmunzelnd, denn auf die Frage, wo die Babys herkommen hatte ich mit: - Wenn du mal einen Mann hast und ihr euch ganz lieb habt, dann wächst irgendwann ein Baby im Bauch, was dann geboren wird - geantwortet. Also antworte ich:
Aus der Scheide kommt das Baby dann raus. Erst wird der Bauch ganz dick und wird es geboren.
ImLa: Dann, wenn ich einen Mann gefunden habe.
Ich: Ja. lache ich vor mich hin.

Also, immer raus mit der Wahrheit (also dem Alter entsprechend).

Anti-Monster-Spray

Saturday, March 19th, 2011

Nach dem Abendbrot. LeLa soll Zähne putzen gehen.
LeLa: Mama, kommst du mit? Ich habe Angst.
Ich: Warum?
LeLa: Na, ich habe eben Angst.
Ich: Musst du nicht, ich habe mit Anti-Monster-Spray gesprüht, da ist nichts vor dem du Angst haben musst, außer vor Karius und Baktus die bestimmt schon einen Zahn für ihr Haus ausgesucht haben.
LeLa: Aber kommst du mit?

Minuten später im Bad.
LeLa: Mama? Gibt es Monster in Echt?
Ich: Nein.
LeLa: Aber warum gibt es dann Monster-Spray?

Tja, gute Frage. Mal sollte eben nicht lügen. Und ein Anti-Monster-Spray muss ich auch noch besorgen. Der aktuelle Vorrat ist aufgebraucht und es muss ja zum Glück nur einmal die Woche gesprüht werden. Dann werde ich mal ein Anti-Monster Bild basteln und eine geeignete Dose (vielleicht Raumspray) kaufen.

Mist, schon wieder so eine komische Geschichte, bei der man immer aufpassen muss, damit man sich nicht in Widersprüche verstrickt. Ich sage nur Weihnachtsmann.

Nachts um halb zwei

Wednesday, March 2nd, 2011

Oh, das Bett ist wohl schon voll. Da musste Hagen erstmal die Kinder in ihre Betten tragen. Jedenfalls für ein paar Stunden. Dauerte nicht lange und ImLa lag wieder in der Mitte und für LeLa hatte ich neben dem Bett ein Lager aus einer kleinen Matratze, Kissen, Kuscheldecken und Spuckschüssel gebaut. Alle wieder zusammen in einem Raum.

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Kinderturnen

Tuesday, October 19th, 2010

Bei manchen Sachen drücke ich mich lieber. Wie beim Kinderturnen. Zum Glück, fährt Oma LeLa zum Sport und eine Stunde später eiert sie mit ImLa los. Dann habe ich zwei ausgetobte Kinder und ich kann noch 1-2 Stunden in Ruhe arbeiten. Perfekt. Ich hätte da nämlich keinen Bock drauf.

Irgendwie hat sich da auch in letzter Zeit ein manchmal straffer Terminplan eingeschlichen. Sport hier, Musikgarten da, hier zu diesem Spielfreund, dann zur Spielfreundin, manchmal auch einfach bei uns. Mmh, Eigentlich habe ich solche Situationen immer belächelt. Aber was soll’s? Die Kinder aus seiner Kindergartengruppe kommen aus mindestens vier verschiedenen Orten, gleichaltrige Kinder im Dorf gibt es, aber einen Vierjährigen lasse ich noch nicht alleine laufen, auch wenn hier kaum Verkehr ist. Die Sport- und Kursangebote sind auch weit weg.

Irgendetwas wollte ich mit ImLa machen, nur den ganzen Tag zuhause ist auch blöd. LeLa war auch mal mit zum Kinderturnen und vom Sport begeistert und darf jetzt bei den größeren, ohne Eltern, mitmachen. Tja, und schwupps hat mein iCal mehrere Gruppen ImLa, LeLa, Familie, Eigennaht, eLoonas usw und sieht in der Wochenübersicht lustig bunt aus.

Ausgespielt

Thursday, September 23rd, 2010

Nach 11 Monaten mit unendlichen Gesprächen, Tränen trocknen, Anwaltsbesuche, tausenden von Buchstaben, hunderte von Wörtern, einige (fast) schlaflose Nächte, Kündigungen, Hausverbote. Nach 11 Monaten - Game over.

P.S. nicht für die Eltern

Nikolaus

Saturday, December 6th, 2008

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Bastelmaus

Wednesday, November 5th, 2008

Heute reicht es längst nicht mehr aus als Mutter für sein Kind da zusein und den Haushalt zu schmeißen. Heute muss man einige Eigenschaften mehr mitbringen:

  • kochen (nicht nur Kartoffelbrei und Fischstäbchen, nein schonend gegartes Gemüse aus eigenem Bio-Anbau mit Fisch, natürlich selbst geangelt aus dem Biotop hinterm Haus und dazu die selbst geernteten Kartoffeln)
  • backen (immer nach den neusten Rezepten, damit der Knilch auch in der KiTa mithalten kann)
  • nähen (hier drückt ebenfalls der Gruppenzwang der KiTa, wer mit ner einfachen Plastiktüte kommt, wird kritischer beäugt. Legt die Mutti das U-Heft in seiner gelben Pracht auf den Tresen beim Arzt, outet sie sich als unkreativ)
  • singen (die Melodie von dem Lied, das du da summst, Kindchen ist aber falsch. Kann deine Mutti denn nicht singen?)
  • malen/zeichnen (wie soll denn das Kind sowas lernen, wenn die gewünschten Vorlagen nur mein einer Unmenge an Fantasie zu erkennen sind)
  • basteln (ne schnöde Einladungskarte zum Kindergeburtstag rockt nicht und die Gastgeschenke sollen auch gleich super kreativ sein.)
  • und noch viele mehr

Aufgefallen ist da mir gestern abend, die Krippe hat zum Bastelabend geladen. Dort werden dann Geschenke (Geburtstag, Übergang zum Kindergarten) gebastelt. Nähmaschine kannst du nicht bedienen? Na sowas. Wie, du hast nur zwei Schüsseln bemalt? Nein, du willst die schwarzen Konturen der Porzellanfiguren nicht ausmalen?

Nö. Will ich nicht. Ich bin froh, dass ich meine Kreativität und Fähigkeit für ein paar Wochen gesammelt habe und dann alles in die Bemalung der beiden Schalen gesteckt habe. Die eine gibt es dann zum dritten Geburtstag von LeLa und die andere habe ich für eine Betreuerin gemacht. Da sie meine Katze so toll fand. Manche finden eben Unglücke schön.

Jedenfalls ist mir da die Super-ich-muss-eigentlich-alles-können-Mutti wieder eingefallen.

Besetzt

Wednesday, October 8th, 2008

Letzte Woche haben wir es endlich geschafft unsere Bequemlichkeit zu überwinden. Für LeLa gibt es nur noch eine Windel beim Schlafen. Die Waschmaschine läuft auch Hochtouren. Aber was soll’s, irgendwann klappt es auch einwandfrei.

Es kommt ja durch aus vor, dass wir mal alle zusammen in die Stadt gehen oder auch mal den Wildpark etc. besuchen. Bis jetzt war es immer bereits zu spät eine Toilette aufzusuchen. Aber, was wenn er sagt, er muss auf die Toilette?

Ich gehöre zu denjenigen, die öffentliche Klobrillen mit Toilettenpapier auslegen. Die Hock-Ich-Berühr-Nix-Haltung war spätestens in der Schwangerschaft vorbei und mit Tragetuch und Tragling geht das auch nicht. Geht LeLa in der Krippe auf Toilette, soll er sich mit den Händen auf beiden Seiten der Brille abstützen (damit er nicht reinrutscht, die Klobrille ist zwar kleiner aber nicht klein genug). Was mache ich auf einer öffentlichen Toilette? Soll ich meinen Kind zumuten, was ich niemals machen würde? Nein. Äh? Ich bin ahnungslos und brauche dringend Vorschläge.

Upgrade

Tuesday, September 16th, 2008

Ich hätte gerne das Upgrade zur Mutter, mit den Eigenschaften:

  • weitere 2 Arme
  • Augen und Ohren im Doppelpack

in der Sportausführung bitte, damit mir nicht die kleinste Anstrengung die Röte ins Gesicht treibt und mein Körper normalgewichtig, straff und dynamisch wirkt.

Wo muss ich das Kreuz setzen und die AGB bestätigen?

Na und?

Thursday, September 11th, 2008

Gerade eben beim Kinderarzt eingetroffen, zur Ult (Das hatte ich in der Arztpraxis mit dem iPhone getippt und dann eine Bekannte getroffen und lieber gequatscht als getippt)

Jedenfalls, mit ImLa gehe ich statt zum Kinderarzt zum Allgemeinarzt. Der macht auch die Vorsorgeuntersuchungen und ist froh über jede Abwechslung und jeden Patienten sehr deutlich unter 50 (mutmaße ich einfach mal so). Zur U3 gehört auch die Ultraschalluntersuchung der Hüfte. Die macht unser Arzt nicht (auch nicht unser Kinderarzt). Ich habe eine Überweisung an einen Kinderarzt bekommen. Dort bin ich letzte Woche reinspaziert und sagte, ich habe einen Termin, war noch nie mit ImLa hier und habe die Karte und den Ü-Schein vorgelegt.

Das ist aber ein Allgemeinarzt.
Ich, etwas überrascht und gleich auf den Ü-Schein schauend: Ne, Pädiatrie. Eine Überweisung zum Kinderarzt.
Aber Her * ist doch Allgemeinarzt.
Ich, endlich kapiert, dass es um unseren Hausarzt geht: Ja. Und?
Der aber nicht so viel Erfahrung wie ein Kinderarzt.
Ich, etwas angesäuert, denn ich mag es überhaupt nicht, wenn man mich bevormundet. Und so habe ich mich da gefühlt. (die erfahrene Arzthelferin, die mir frischen Mutti Tipps gibt. *würg*) Ja. Aber dort ist längst nicht so stressig. Man sieht ja hier, was hier los ist. Mein Blick fiel auf die noch weiteren drei an der Rezeption wartenden Eltern und in Richtung Wartezimmer, mit lautem Kindergeschrei. Und, dass man vor dem Termin anrufen muss, ob die Zeit eingehalten wird und man 99-%ig um mindestens eine Stunde vertröstet wird, sagt alles, meine ich.
Na, nehmen Sie mal im Wartezimmer Platz.
Habe ich und den Platz habe dann noch über einen Stunde warm gehalten.
Danke, zum Glück muss ich da nicht wieder hin. Sollte doch noch einmal eine U3 anstehen, dann geht es woanders hin. Leider hatte der andere Kinderarzt gerade Urlaub.

So, Dampf ist abgelassen auch nach über einer Woche.