Übernachten in Hettstedt

Mai 13th, 2013

Ein paar Mal im Jahr zieht es mich nach Hause, nach Hettstedt. Meist zu Familienfeiern, aber auch zu Feiertagen. Ostern nutzen wir immer die Chance mit Schmalspurbahn eine Osterfahrt zu machen. Dieses Jahr durfte LeLa sogar auf der Lok mitfahren.

Schmalspurbahn mansfelder Land
Älteste deutsche Schmalspurbahn – Osterfahrt 2013

Meistens übernachten wir bei der Familie, doch manchmal ist doch kein Platz und müssen uns eine andere Übernachtungsmöglichkeit suchen. Wir sind dann immer in der Pension Alter König. Letztes Wochenende war nur noch die Königssuite frei. Wir fanden es cool, die Kinder auch. Hauptsächlich wird die ehemalige Räucherkammer von Hochzeitspaaren genutzt. Aber wir hatten auch zu viert genügend Platz. Ein großes Doppelbett für die Eltern und ImLa und eine extra Matratze für LeLa, der sich ein Kuschellager gebaut hat. Leckeres Frühstück mit lokalen Spezialitäten gibt es zur Wunschuhrzeit. Einfach die Frühstückzeit an die Tafel neben die Zimmernummer schreiben. Und auf Wunsch gibt es auch Spiegel- oder Rührei. Einfach super.

Suite als Übernachtungsmöglichkeit in Hettstedt
Großes Doppelbett, 3D-Fernseher und Kinosessel, Balkon

Pension Alter König schlafen in Hettstedt
Essbereich, vollausgestattete Küche, Matratzenlager, mit Schlafbeleuchtung

Doppelzimmer in Hettstedt buchen
Bad mit Regendusche

Projekt Garten – Istzustand

Mai 3rd, 2013

Wir konnten jetzt ein Jahr lang den Garten beobachten, d.h. wir wissen jetzt wo sonnige Plätze, aber auch Halbschatten und Schatten sind. Und so haben wir angefangen zu planen. Zum Verkauf des Hauses wurden fast alle Bäume gefällt, bis auf drei Birken, eine Blutbuche, zwei so große, runde, flache Lebensbäume (oder so ähnlich), ein mittelgroßer Rhododendron, zwei komische Büsche, ein Miniflieder und eine hässliche, ungepflegte Minibuchenhecke. Diese sind auf dem ganzen Grundstück verteilt. Wir haben dann jetzt mehrere Baustellen. Eine eigene für sich ist der Vorgarten, ca 300 qm.

Hier aber mal ein Blick in den eigentlichen Garten: Das Haus ist L-förmig und schließt die Terasse und Wintergarten ein, einen Waschbetonplatten-Wüste mit großen Treppen, Sandkiste, aber genug Platz für die Terassenmöbel und Grill. Da das Haus höher liegt, ist am Hang von Terasse zum Garten ein Blumenbeet mit improvisierter Steinmauer. Der Rest ist Rasen. Zur Straße hin steht die Blutbuche und in der NW-Ecke die Birken. Dort haben wir letztes Jahr den Spielturm mit Rutsche und unser kleines Weidentipi mit Weidenzaun und -bogen aufgebaut und haben eine kleine Kinderecke geschaffen. Die linke Seite, also Südseite zum Nachbarn wir durch einen schon in die Jahre gekommenen Sichtschutz- und Maschendrahtzaun getrennt. Der Rest ist mit einem Holzzaun eingezäunt. Somit haben wir die Baustellen:

Gartenplanung selber machen

❀ Sichtschutz zum Nachbarn, um den Maschendrahtzaun zu verbergen (links oben im Bild)
❀ W-Seite vom Haus, schmaler Streifen am Haus (links unten im Bild, unter dem Fenster)
❀ Terrasse selbst
❀ Zaunzone gegenüber der Terasse (unten im Bild)
❀ Bepflanzung der Kinderecke (rechts oben im Bild)
❀ Sichtschutz von der Garageneinfahrt aus in den Garten (rechts unten im Bild)
❀ Vorgarten (lieber kein Bild vom Sorgenkind)

Gartenplanung habe ich mit Folien gemacht. Einmal das Haus im Maßstab 1:200 auf ein Blatt gezeichnet mit dem Istzustand (dem Teil, der bleiben soll). Dann in eine Schutzfolie schieben und sektorweise den Wunschzustand aufzeichnen. Dann die Folien übereinander heften. So kann auch mal eine Planung ausgetauscht werden.

Das war 2012

Dezember 30th, 2012

Same procedure as every year

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?
6

2. Zugenommen oder abgenommen?
Diesmal endlich abgenommen. Leider nur 5 kg. Es stockt, Bandscheibenvorfall kam dazwischen.

3. Haare länger oder kürzer?
Länger. Endlich wieder eine Frisur und keine Übergangslösung.

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Weder noch.

5. Mehr Kohle oder weniger?
Mehr. Aber auch mehr Potential Geld auszugeben. Was so alles in einem Haus versenken kann.

6. Besseren Job oder schlechteren?
Gleicher Job. Luxusleben. Kann machen was ich will, naja, was rauskommen muss dabei auch, also nicht Faulenzen.

7. Mehr ausgegeben oder weniger?
Mehr. Haus. Renovierung, neue Möbel, Pflanzen, Bilder, neue Möbel, Stoff, Spielzeug, neue Möbel, …

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?
Nein. Doch, ein Glückspirale-Los von unseren 4 hat 5 Euro gewonnen.

9. Mehr bewegt oder weniger?
In Summe wohl mehr, im Sommer sehr viel, jetzt kaum.

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?
Eine. Bandscheibenvorfall.

11. Davon war für Dich die Schlimmste?
Immer noch der blöde Bandscheibenvorfall, seit August permanent latenter Schmerz, bringt ständigen, erhöhten Streßpegel.

12. Der hirnrissigste Plan?
Beide Kinder in ein Kinderzimmer, jetzt hat jeder sein eigenes Zimmer. Besser so. Unterschiedlicher könnten die Einschlaf-Zur-Ruhe-Komm-Rituale nicht sein.

13. Die gefährlichste Unternehmung?
Hier war nichts gefährlich.

14. Die teuerste Anschaffung?
Küchengeräte, wenn man die Malerrechnung nicht als Anschaffung sieht.

15. Das leckerste Essen?
Immer noch Mulligatawny, im India Haus in Lüneburg.

16. Das beeindruckendste Buch?
Unheimliche Geschichten von Edgar Allan Poe mit wundervollen Illustrationen von Bejamin Lacombe.

17. Der ergreifendste Film?
Mmh, ich sehe einige Film pro Jahr. Aber so wirklich ist mir keiner im Gedächtnis hängen geblieben. Vielleicht kommt ja 2013 mal einer. Keine ergreifende Filme, aber sehr gut: Das Konzert, Iron Sky, Perfect Getaway, Dark Shadows

18. Die beste CD?
Neu dieses Jahr kamen zwei Weihnachts-CDs dazu, Thomanerchor Leipzig. Sehr cool.

19. Das schönste Konzert?
Herbert Grönemeyer – nur 2500 Leute, sehr kuschlig. Im Sommer bereits mit mehr Leuten, sonst kein Konzert

20. Die meiste Zeit verbracht mit?
Wahrscheinlich arbeiten, aber sehr viel mit Dekokrams für Events und so.

21. Die schönste Zeit verbracht mit?
ImLa, LeLa und Hagen

22. 2012 zum ersten Mal getan?
MRT der Wirbelsäule

23. 2012 nach langer Zeit wieder getan?
Ausgeschlafen. Kinderfrei.

24. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?

  • Bandscheibenvorfall
  • Steuernachzahlung
  • Streit zwischen den Kindern

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Eigentlich sich wir immer ähnlicher Meinung bzw. Anschaffungen werden gemeinsam besprochen und meistens bedarf es keiner großen Überzeugungskraft.

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Wahrscheinlich die H0-Lok, die an Hagen ging.

27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Hagen, der mir meine Wünsche erfüllt hat, nämlich ein Haus, freie Hand beim Einrichten und zu Weihnachten ein neues Messer und eine eisblaue Kitchen Aid.

28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Ich liebe Dich. (In verschiedenen Stimmen)

29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Ich liebe dich.

30. Dein Wort des Jahres?
*kaufDoch*

31. Dein Unwort des Jahres?
Bandscheibenvorfall

32. Dein Liebglingsblog des Jahres?
Habe ich nicht. Ich komme kaum selbst zum Bloggen hier auf Bloggerine. Sonst bin mit DIY-Dingen im Eigennaht-Blog zu finden.

33. Zum Vergleich: Verlinke Dein Stöckchem aus dem vorigen Jahr!
2011
2010
2009
2008
2007
2006

Lastminute – Weihnachtsgeschenk

Dezember 16th, 2012

❄ ❄ ❄ Adventsverlosung – Gewinne einen einzigartigen Muff ❄ ❄ ❄

Schnell noch ein besonderes, einzigartiges, handgemachtes Weihnachtsgeschenk für die Liebste, Freundin, Schwester, Ehefrau, Tochter oder Mama ergattern? Kein Problem, heute habt ihr die Möglichkeit im Eigennaht-Blog bei der Verlosung eine tolle Alternative zu Handschuhen zu gewinnen.

Verlosung Eigennaht-Muff

Türkis

November 30th, 2012

Ach, die letzten bunten Haare sind schon eine Weile her. War im Studium, pink mit grünen Strähnen. Jetzt sind sie türkis. Der Ehemann meinte, ich werde spießig. Das lasse ich mir nicht 2 x sagen.

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Happy Halloween

Oktober 31st, 2012

Jahre lang haben darüber gesprochen. Jetzt haben wir es getan. Dekoriert. Das die Kinder zu Halloween auf der Jagd nach Süßem sind, war klar und gruselige Dekoration finden sie auch toll (solange sie wissen was es eigentlich ist). So haben wir die Diele, den Eingang und den Vorgarten ein bißchen verschönert. Es sind Kerzen, Flaschen mit Giften und anderen Flüssigkeiten, Gläser mit eingelegten Sachen, Totenköpfe und von ImLa und mir ausgeschnittene Fledermäuse zum Einsatz gekommen. Hagen und LeLa haben sich um die Löcher im Vorgarten gekümmert.

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Elfen und Elefanten

Oktober 21st, 2012

ImLa (4) und LeLa (6) gucken mehrere Folgen Pfefferkörner, wir liegen noch im Bett.
LeLa kommt ins Schlafzimmer gerannt: Papa, gibt es Elfenbeine?
Papa: Elfenbein. Ja, das sind die Stoßzähne der Elefeanten.
LeLa: Ach so. Und geht wieder.
Ich ergänze dann noch: Ja, die gibt es, meistens im Doppelpack und mit Körper, Armen und Kopf dran.
Papa: Nur blöd, wenn daraus was geschnitzt wird.

Kreise

September 25th, 2012

Der Punkt Du kennst den Kreislauf des Lebens hat mir keine Ruhe gelassen. Denn, ich kenne ihn auch nicht. Ein Defizit meiner Kindheit?

Mathematisches Verständnis habe ich, wohl kein ethisches und religiöses. Denn Leben bezieht sich auf Zeit und Zeit ist linear in eine Richtung, kein Kreis. Und wo ist da der Kreis? Geburt, Wachsen, Tod, Ende, kein ich werde zu Staub und aus mir wird wieder Leben. Eher eine Parabel. Ja, da könnte man eine Kreis einzeichnen.

Ach, ich sollte das Heft zur Seite legen. Denn 6. Mathematisches Grundverständnis – Du kannst Messzahlen deuten. Wenn ImLa das mit 6 Jahren kann, ziehe ich meinen Hut und komme mir unglaublich dumm vor, denn mein Verständnis einer Messzahl übersteigt den Horizont eines Kindergartenkindes um einiges.

Wachsen und Reifen

September 25th, 2012

Wachsen und Reifen, so heißt das Heft, in dem ich die ersten beiden Seiten (Stammdaten) ausfüllen muss. Eine Dokumentation der Entwicklungschritte Ihres Kindes in Krippe und Kindergarten. So steht es auf dem Heft. Naja, ich sehe das eher mit einem Lächeln (und Augenrollen).

Wer sich das wieder ausgedacht hat. Jeweils ein Baum auf einer Doppelseite zu verschiedenen Bereichen, mit Wurzel für Krippe und Baumkrone für den Kindergarten. Darin sind dann die jeweiligen Fähigkeiten angeordnet. Zum Ankreuzen bzw. Wegstreichen, Unterschreichen, was auch immer. Soll die Entwicklung dokumentieren. Wobei an Ende wohl kaum erkennbar ist, wann das Kind nun was konnte. Zeigt eben einen Iststand. Dann brav Kreuze zählen und den ersten Vergleich mit anderen starten, Panik kriegen (oh, mein Kinder kennt noch nicht Kreislauf des Lebens!?) oder das Heft zu den anderen KiGa-Dingen in die Erinnerungskiste legen und warten, dass das Kind es dem Altpapier zufügt.

Für die Erzieher bestimmt eine Erleichterung, da sonst A4-Kopierblätter für die Kinder ausgefüllt zu werden, um bei den Elterngesprächen Auskunft geben zu können. Ich persönlich muss es nicht haben. Aber ich gehöre auch zu den Eltern, die Krippe oder Kindergarten aufgrund von Verfügbarkeit und Öffnungszeiten auswählen und beim Erstgespräch nicht wirklich Fragen zur pädagogischen Konzeption (okay, in der Krippe schon eher, aber wenn man keine Wahl hat, ist das auch egal) haben. Und hey, wer wohnt schon in einer Region, wo man aussuchen kann, in welche Einrichtung das Kind geht? Wohl die wenigsten (ich weiß in weit-weit-Ost-MeckPom ist das wohl so).

Makrelenmützling

August 30th, 2012

ImLa & LeLa

Oh, Makrelenmützling, liebster
hast gesaßen auf deinem eigentlichen,
ja, erwachsenen Sofa.

Oh, Makrelenmützling, liebster
trägst einen gestriffenen,
ja, Lieblingspuplover.

Oh, Makrelenmützling, liebster
hab dich unendlich lieb,
ja, dein Seeross.