Babyquilt – grün grau schwarz

Oktober 20th, 2017

Ab und zu nähe ich mal einen Quilt, hauptsächlich um ihn zu verschenken. Manchmal mache ich eine Ausnahme. Hier habe ich für eine Freundin einen Babyquilt genäht, den sie dann in der Familie verschenkt hat. Vorgabe war ein Babyquilt für einen Jungen. Die werdende Mutter steht nicht so auf blau und ein grauer Stoff war schon vorhanden. Ich finde die Kombination schwarz-weiß mit einer Farbe sehr schön, neutral und halte es für ein langlebiges Design. Damit es nicht zu düster wird, haben wir grau ausgesucht in Kombination mit hellgrün. Eine weitere Vorgabe waren die Quadrate und das Freequilting. So ist dieser Quilt entstanden.

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Blythe Love – Margo – Nähen

Oktober 18th, 2017

Für Margo habe ich nicht nur für jeden Tag ein neues Outfit genäht, ich habe auch eine Tasche genäht, in der man sie und einige Utensilien gut mitnehmen kann. Die Tasche ist dann mit ihr auf die weitere (Welt-) Reise gegangen. Okay, die Tasche ist eher ein Koffer, kann aber als Umhängetasche verwendet werden.

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Butternut-Reis-Burger mit Salzzwiebeln

Oktober 16th, 2017

Einmal in der Woche ist Fast Food Tag und da steht auch manchmal ein Burger auf dem Speiseplan. Nachdem ich lange eine Rezeptur für eine perfekte vegetarische Frikadelle gesucht, haben wir bisher unsere Patties aus Kichererbsen gemacht, also eigentlich eine Falaffel. Doch der Butternut-Reis-Burger war auch sehr gut in Konsistenz und Geschmack. Auf jeden Fall wird er in der Kürbiszeit öfter auf dem Speiseplan stehen. Da man Kürbisse im Keller lange haltbar sind, kann die ja auch etwas ausdehnen. Hier eine Burgervariante, die nach Barbecuesoße schreit.

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Butternut-Reis-Burger (ca 7-8 Stück)

  • 200 g Langkorn Naturreis
  • 500 g Butternusskürbis
  • 100 g Haferflocken
  • Paprika, Pfeffer, Salz
  • 2 große rote Zwiebeln
  • 8 Gewürzgurken
  • 4 – 6 EL Ketchup (noch besser Barbecuesoße)
  • 4 – 6 EL (vegane) Mayonnaise
  • frischer Thymian

Burgerbrötchen nach diesem Rezept in doppelter Menge mit Sesam bestreut und ca 12 – 15 cm groß ausgestochen backen. Die Patty-Masse reicht für 8 große Pattys plus einige kleine, die schmecken kalt auch sehr gut. Für den Reis 450 ml gesalzenes Wasser aufkochen, den Reis zugeben und abgedeckt ca 45 Minuten leise köcheln lassen. Danach Deckel auf und abkühlen lassen. Den Kürbis schälen, würfeln und in Salzwasser gar kochen. Abgießen und auch abkühlen lassen. Die Haferflocken in einem Mixer zu Mehl mahlen und mit dem Reis, Kürbis, Paprikapulver, Pfeffer und Salz zur Burgermasse verkneten. Und mindestens 15 Minuten stehen lassen. Dann acht gleich große Pattys formen und in heißem Sonnenblumenöl von jeder Seite einige Minuten goldbraun anbraten.

Den Thymian waschen, trocknen und abzupfen, dann mit der Mayonnaise vermischen. Die Zwiebeln schälen und in acht dicke Scheiben schneiden, in Salz wälzen und in heißem Sonnenblumenöl bei hoher Hitze (fast) frittieren. Die Schnittseite der Brötchenhälften in der Pfanne anbräunen, die untere mit Mayonnaise bestreichen, Patty drauf, dann die Zwiebel, die in schmale lange Scheiben geschnitte Gewürzgurke oben drauf und dann ein Klecks Ketchup, Brötchendeckel drauf. Fertig.

Dazu, vorallem zur Mayonnaise, passen selbst gemachte Pommes. 2 kg mehligkochende Kartoffeln schälen und in Streifen schneiden und mindestens zwei Stunden in kaltem Wasser wässern. Anschließend abtropfen lassen und trocken tupfen. In zwei Durchgängen gar frittieren, dann salzen.

Mountainbike

Oktober 14th, 2017

Als ImLa zum Geburtstag ein Mountainbike bekam und sie dann mit dem Ehemann und LeLa eine Tour durch den Wald machte, habe ich mich schon geärgert nicht auch mitfahren zu können. Es dauerte nicht lange und ich mir nach 17 Jahren mein zweites Fahrrad gekauft. Denn das aus meiner Kindheit war ein abgelegtes von meiner Schwester und mein erstes eigenes habe ich mir erst mit dem Auszug von zuhause zugelegt.

Ich habe jetzt auch ein Mountainbike, eins von Canyon, so wie der Ehemann. Die Kinder haben beide ein Cube. Ich würde ja eins nach Farbe aussuchen, aber nein, der Ehemann hat mich vermessen und dann habe ich das in schwarz gewählt. Es ist die Männervariante, merkt man am Sattel, ist aber egal.

Am Anfang hatte ich voll Angst zu fahren. Warum? Ich kann nicht richtig Fahrrad fahren. Losfahren, langsam fahren, schwierige enge Stellen, anhalten, dann noch der bereitere Lenker, Sattel höher als sonst (aber an der für meine Geometrie richtigen Stelle) und einfach eigentlich fast gar keine Fahrpraxis. Nach einigen Kilometer ging es schon etwas besser. Dafür traten meine tauben Hände wieder auf. Beim ersten Ausflug schon nach einem Kilometer. Jetzt habe ich ergonomisch geformte Auflagen für die Hände, Lenker und Sattel sind richtig eingestellt und ich verkrampfe nicht so stark (meistens jedenfalls).

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Mein Helm und eine gepolsterte Fahrradunterhose waren von Anfang an dabei. Ziemlich schnell sind meine Brille und die Handschuhe dazugekommen. Die Fahrradbrille, weil ich Expertin bin mit meine Augen kleine Insekten zu fangen. Aber ich habe auch Respekt vor den kleinen Steinchen, die ggf. vor einem hochfliegen und Zuluft. Letzteres stört mich besonders beim Laufen, dann tränen mir die Augen. Die Brille setze ich auch beim Joggen auf. Im Laufladen in Lüneburg habe ich den Tipp bekommen mal beim Optiker nach Sporbrillen zu fragen. Dort gab es eine riesen Auswahl und mein vorher im Internet recherchiertes Lieblingsmodel hatten sie auch noch. Jetzt brauch ich nur noch klare Brillengläser. Auch ab der dritten Tour durch den Wald zum See dabei war mein Trinkrucksack. Ich finde es eher komisch ohne zu fahren.

Mittlerweile sind noch einige Fahrradklamotten dazu gekommen, Shirts, Hosen und zwei Regen- bzw. Wind- und Wetterjacken. Denn ich liebe das Fahrrad fahren. Ich mache mir zwar fast in die Hose, wenn es mal etwas mehr den Berg runter geht und da vielleicht noch eine Wurzel zu sehen ist. Oder noch schlimmer, ein schmal, ggf. zugewachsener Pfad, aber hey, ohne Herausforderungen wäre das Leben ja langweilig.

Blythe Love – Margo – Einhorn

Oktober 12th, 2017

In den ersten Tagen habe ich mit Margo, travelling blythe einige Fotos mit Spielzeug aus ImLa’s Zimmer gemacht. Das Lila des Einhorns passte perfekt zur Augenfarbe und zum Kleid.

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Kartoffel-Kürbis-Eintopf

Oktober 11th, 2017

Ich liebe Suppe. Kürbis gegenüber bin ich aber weiterhin skeptisch. Denn als Kind möchte ich Kürbis überhaupt nicht. Doch jetzt, da ich auf saisonale Produkte Wert lege, ist jetzt Kürbis dran. Und? Ich mag ja auch Kürbis, als ich finde sie schön. Naja, ich kaufe gerne Hokkaido, Butternut, Spaghettikürbis oder einen der andern, kleineren, dunkelgrünen oder so. Mittlerweile mag ich sie auch. Perfekt, wenn ich ein Rezept Kürbis und Suppenliebe vereint. Der Eintopf ist super vorzubereiten, auch das Brot, da es am Ende ja eh wieder in den Backofen kommt. Also, rauf auf’s Fahrrad, rein in die herbstlichen Wald und dann eine schöner heißer Eintopf.

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Kartoffel-Kürbis-Eintopf

  • 300 g Kokkaidokürbisfleisch
  • 800 g vorwiegend festkochende Kartoffeln
  • 1/2 Knollensellerie
  • 200 g Karotten
  • 2 mittlere Zwiebeln
  • 150 g Champignons
  • frischer Rosmarin
  • 1 l Gemüsefond
  • 2 EL Tomatenmark

Buttermilchbrot mit Käse

  • 500 g Dinkelmehl Typ 1050
  • 25 g frische Hefe
  • 250 ml Buttermilch
  • 1 TL Salz
  • 150 g Ziegengouda
  • Thymian

Ungefähr drei Stunden vor dem Essen das Brot vorbereiten. Dazu in der Buttermilch und 50 ml warmen Wasser das Salz und die Hefe auflösen. Das Mehl dazugeben und zu einem Teig verkneten. Dann abgedeckt ca eine Stunde gehen lassen. Den Teig in eine Kastenform geben und weitere 30 Minuten gehen lassen. Den Ofen auf Ober- und Unterhitze auf 200 Grad vorheizen und das Brot ca 40 Minuten backen. Das Buttermilchbrot aus der Form stürtzen und abkühlen lassen.

Wenn das Brot im Ofen ist, kann der Eintopf zubereitet werden. Dazu den Kürbis schälen, entkernen und in Würfel schneiden. Karoffeln, den Sellerie, die Möhren und die Zwiebeln schälen und in kleine Stücke schneiden. Die Champignons je nach Größe vierteln oder noch etwas kleiner schneiden. In einem Topf etwas Öl erhitzen und das Gemüse mit zwei Lorbeerblätter und einem Zweig (oder auch zwei, yummy) Rosmarin anbraten. Danach das Tomatenmark und den Gemüsefond (am besten selbst gemacht auch mit Lorbeer und Rosmarin) unterrühren und mit Deckel ca 25 Minuten köcheln lassen. Am Ende mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Wenn der Eintopf köchelt dann das Buttermilchbrot in Scheiben schneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtem Backblech legen. Den Käse reiben, mit abgezupften Thymian vermenge und auf den Schreiben verteilen. Ofen auf Grill vorheizen und den Käse auf dem Brot zerlaufen lassen. Noch warm zum Eintopf genießen.

Banh-Mi Sandwich

August 22nd, 2017

Bisher haben wir Sandwiches aus Toast zubereitet. Jetzt backe ich auch extra mal Baguettes. Das eingelegte Gemüse ist auch super als Beilage für Falaffel bei einer Party. Die Mayonnaise ist auch super Toastsandwiches. Wer es scharf mag, kann auch noch mit Jalapeños nachlegen.

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Sandwich mal anders (für 4 Personen)

Eingelegtes Gemüse:

  • 2 große Karotten
  • 1 Salatgurke
  • 1 Rettich (länglich)
  • 1 große Küchenzwiebel
  • 50 ml Reisessig, dunkel
  • 50 ml Reiswürzsauce, hell
  • 100 ml Wasser
  • 4 EL Rohrohrzucker
  • 2 TL Salz

Marinierter Tofu:

  • 400 g Tofu
  • 1 Lauchzwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 cm Stück Ingwer
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 TL Abrieb einer Zitrone
  • 2 EL Sojasauce
  • 1 TL Rohrohrzucker

Mayonnaise:

  • 120 g Mayonnaise
  • 1 EL Sriracha-Sauce
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 TL Sojasauce
  • 2 Baguettestangen
  • 1 Bund frischer Koriander

Am Tag vorher bereite ich die Baguettes mit dem Vorteig vor. Die Baguettes backe ich nach einen Rezept aus dem Buch von Lutz Geißler, in seinem Blog ist hier ein ähnliches zu finden. Morgens das Gemüse waschen, die Karotten, die Zwiebel und den Rettich schälen. Mit dem Sparschäler von der Gurke, Karotten und Rettich mit dem Schäler schmale, dünne Streifen schneiden. Bei der Gurke das Innere mit den Kernen aussparen. Die Zwiebel halbieren und in feine Scheiben schneiden. Es wird ausreichend Gemüse ergeben. Ich mag es, wenn etwas überbleibt und ich noch abend etwas davon essen kann. Die restlichen Zutaten für das eingelegte Gemüse in einem Topf einmal aufkochen und über das Gemüse geben. Ich nutze diese Reis-Würzsuace Mindestens eine halbe Stunde durchziehen lassen, besser länger. Das Gemüse wird immer besser.

Für den Tofu diesen etwas ausdrücken und in schmale Scheiben schneiden. Die Lauchzwiebel und die Knoblauchzehen in kleine Stück schneiden, den Ingwer reiben. Mit allen anderen Zutaten in einen Mixbecher geben und pürieren. Dann den Tofu damit bestreichen und in eine Schüssel geben. Ab und zu die Schüssel etwas schütteln.

Die Zutaten für die Mayonnaise mischen.

Die Baguette aufschneiden, ggf. die Innenseite etwas anbraten (wer grillt, dann auch angrillen). Den Tofu entweder scharf anbraten oder auch auf den Grill leben. Die Hälften des Baguettes mit der Mayonnaise bestreichen, Tofo hinein legen, Gemüse dazu und mit grob geschnittenen Koriander garnieren. Guten Hunger.

Urlaub im Elbsandsteingebirge – Tag 6

August 21st, 2017

Unseren letzten Urlaubstag haben wir im einem Besuch im DDR-Museum in Pirna begonnen. Viele Räume vollgepackt mit Kindheitserinnerungen. Die einzelnen Zimmer des Museums sind thematisch eingerichtet. Neben Bad, Wohnzimmer, Küche, Schlafzimmer und Kinderzimmer gab es Räume wie in einer Kinderkrippe oder Kindergarten, ein Klassenzimmer und vieles mehr. Einige Dinge kannte ich nicht, andere habe ich sofort wieder erkannt. Und mich hörte man öfter sagen: Oh, das hatte ich auch. Oder: Cool, ja, genau. Die Männer waren besonders an den Volksarmeedingen interessiert. Ich fand die Campingausrüstung toll, mit Zelt auf dem Trabbantdach und völlig umbaubaren Anhänger. Unbedingt sehenswert und einen kompletten Vormittag dafür einplanen.

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Zum Mittagessen hatte ich einen Tisch im Panoramarestaurant auf der Bastei reserviert. Auch, wenn wir acht Personen waren, wäre die Reservierung nicht notwendig gewesen. Aufgrund des Touristenandrangs dachte ich, das Restaurant wäre rappel voll. Aber nein. Die ganzen Touristen waren draußen. Die Besucherdichte auf der Bastei war unglaublich. Liegt vielleicht auch daran, dass man fast bis zur Aussichtsplattform, mit tollen Blick auf die Elbe und die umliegenden Felsen, mit dem Auto oder Bus vorfahren kann. Mir persönlich war das zu viele Leute. Nach dem Essen sind wir über die Basteibrücke zur Felsenburg Neurathen gelaufen. Und haben uns die Reste der größten Felsenburg der Sächsischen Schweiz angesehen. Wanderwege, wie den Malerweg haben wir nicht genutzt. Dafür war zu wenig Zeit.

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Nachdem wir uns im Brunnhäusl etwas frisch gemacht und gestärkt hatten, sind wir zur Nachtführung auf der Festung Königstein aufgebrochen. Das Parkhaus am Fuße der Festung ist auch spät abends geöffnet. Das Tor fährt hoch, wenn dicht genug heranfährt und ein Ticket zieht. Das Licht geht dann auch an. Irgendwie ne coole Sache. Wir haben auch pünktlich 22 Uhr zum Tor der Festung geschafft. Dort erwartete uns der Schließer der Burg. Nachdem er uns alle mit Laternen ausgestattet hatte, wurden wir wir auf der Festung herumgeführt. Cool. Alles Menschen leer, wo sonst sehr viele Touristen rumlaufen. Toller Blick, auch wenn es stockdunkel war. Denn Königstein ist geleuchtet und so erkannt man auch bei Nacht den Elbelauf. Nach Mitternacht waren wir wieder zuhause und morgens ging es schon auf die Heimreise.

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Urlaub im Elbsandsteingebirge – Tag 5

August 15th, 2017

Nachdem wir zwei Tage lange Städte besichtigt hatten, mussten wir endlich mal wieder raus in die Natur. Wir haben uns den Pfaffenstein ausgesucht. Vom örtlichen Parkplatz ging es gleich morgens 9 Uhr los zum Fuße des Pfaffensteins. Von da aus hat man schon einen super Ausblick u.a. auf die Festung Königstein. Wir hatten uns für den anstrengenden Aufstieg entschieden und sind unzählige Stufen (562), Metallleitern, Felsspalten und durch das Nadelöhr zum Pfaffenstein aufgestiegen. War ganz schön anstrengend.

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Oben angekommen brauchten wir erst einmal eine Trinkpause. Aber man wird mit einer gradniosen Aussicht belohnt. Auf dem Pfaffenstein selbst gibt es noch vieles zu entdecken. Neben dem Opferkessel und der Barbarine kann man durch schmale Felsspalten un in kleine Höhlen gehen. Oder auf einem 4er-Felssessel Platz nehmen. Gut gegessen haben wir im Restaurant gleich neben dem Aussichtsturm. Dort gab es eine Vielzahl an vegetarischen Gerichten. Mir persönlich sind steile Aufstiege ja lieber als Abstiege. Deshalb wählten wir den bequemeren Weg für den Abstieg und schlenderten u.a. den Klammweg entlang. Auf jeden Fall beide Wege beim Besuch des Pfaffensteins einplanen.

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Da das angesagte Nachmittagsgewitter nicht kam, hielten wir an unserer Planung fest und fuhren nach Pillnitz, um dort das Schloss und den Garten zu besichtigen. Ich wurde enttäuscht. Ich hatte ein prunkvolles Schloss erwartet und wollte im schönen Schlossgarten Kaffee und Tee trinken mit einem leckeren Stück Kuchen oder Torte. Okay, Essen gab es an einer SB-Theke am Biergarten im Schlosshotel. Von einem Schlosshotel hatte ich etwas anderes erwartet. Egal. Der Garten ist weitläufig, die vielen kleinen thematisch verschiedenen Gärten sind wunderbar und die riesen Kamelie, für die es fahrbares Glashaus für den Winter gibt, ist einfach nur cool. Aber der Garten ist nicht mit dem Barockgarten Groß Sedlitz zu vergleichen. Die Sichtachsen fehlten hier, war trotzdem schön.

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Auf der Rückfahrt haben wir in der Nähe von Langenhennersdorf einen Stopp am Felsenlabyrinth gemacht. Vom Parkplatz sind es nur wenige Gehminuten zur Ansammlung von kleineren und mitteleren Felsbrocken, vielleicht so 4 Meter hoch. Es ist ein Pfad angezeichnet, 29 verschieden Stationen. Von langer, schmaler Felsspalte, klettern über eine Felsen, durch eine niedrige Höhle sind viele verschiedene natürlich geformte Elemente zu finden. Nicht alles ist für Erwachsene geeignet. Ich hatte schon am ersten Element (eigentlich Nr. 29) Probleme. Eine ca 10 m lange, schmale Felsspalte, ich konnte meine Füße nur hinter einander verdreht aufstellen und musste mich weit auf die Zehenspitze um mit meinen Po an einer geeigneten Stelle durch zu passen. Mit tief und ruhig atmen (damit ich keine Panik bekomme) bin ich dann durch die Spalte gekommen. Die eigentliche Nr. 1 bzw. 2 war eine ähnliche Felsspalte, nur dass im Boden noch eine Spalte war. LeLa ist rein. Keiner hat sich sonst getraut. Der Rest der Stationen war einfacher. Und es hat alles unendlich Spaß gemacht. Am besten ohne Rucksäcke und Taschen ins Labyrinth gehen, die behindern nur.

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Urlaub im Elbsandsteingebirge – Tag 4

August 14th, 2017

Neben wandern und aktiv sein, wollte ich auch Städte im Urlaub besichtigen. Zur Wahl stand noch Bautzen, aber ich fand das Thema DDR-Gefängnis usw. noch etwas schwierig für die Kinder. Meißner Porzellan schien mir da greifbarer auch für unsere Pflegetochter aus dem Irak. Geschirr kennt ja jeder. Somit fuhren wir am Mittwoch nach Meißen und haben bis zum Mittag die Altstadt von Meißen auf eigene Faust erkundet. Wir schlenderten durch kleine verschlungene Gassen und haben den Kirchturm geklommen. Den Schlüssel bekommt man in der Kirche. Gut gegessen haben wir in einer der zahlreichen Restaurants und Kneipen von Meißen.

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Ich hatte die Führung für Familien Das Geheimnis des weißen Goldes für uns gebucht. Diese startet mit einem ca 1-stündigen Teil in der Albrechtsburg. Die Führung, auf Kinder ausgerichtet, startet im Keller. Dort erfährt etwas zur Geschichte des Porzellans und was die Albrechtsburg damit zutun hat. Dann werden einige Räume besichtigt. Weiter geht es in der Meißner Porzellanmanufaktur. Dort waren wir mit einer Malerin unterwegs, die uns einige Arbeitsplätze gezeigt hat und erklärte wie aus dem Rohmaterial z.B. ein wunderschöner Teller wird. Die Kinder konnten die Führung mit allen Sinnen genießen. Des darf angefasst, gerochen, gehört, gesehen und geschmeckt werden. Wir haben noch einen Besuch des Porzellanmuseums drangehängt mit einer Rätselralley für die Kinder. Ich empfehle die Papier-Variante, denn dort bekommt man eine Porzellanmedaile als Preis. Die Tabletvariante war cool (mit vielen, tollen Details zum Lesen), aber der Preis am Ende war enttäuschend, vorallem, wenn der Bruder eine tolle Medaile bekommt.

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Abends sind wir noch mit einem kleinen Picknick im Rucksack zum 472 m hohen Tafelberg, Kleiner Zschirnstein, aufgebrochen. Die Mädchen sind wieder im Ferienhaus in Kleingießhübel geblieben und haben sich dort im Garten ausgeruht. Der Aufstieg ging diesmal eher über geteerte Straßen und breite Wege, ein Kontrast zum Aufstieg am Tag zuvor. Gleich oben angekommen haben wir unser Abendbrot genossen und sind noch ein wenig auf dem Tafelberg herum gelaufen. Da die Abenddämmerung aber schon anfing, sind wir dann im Halbdunkel wieder im Brunnhäusl angekommen.

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