Archive for the 'Hausfrau' Category

Pfannkuchen aka Eierkuchen

Sonntag, November 22nd, 2015

Ich sage Eierkuchen und meine eine Eier-Mehl-Zuckermischung, die in der Pfanne gebraten wird. Daher Eierkuchen. Der Ehemann sagt Pfannkuchen und meint die in einer Pfanne gebackene Eier-Mehl-Zuckermischung. Aber Pfannkuchen sind doch eigentlich Eierkuchen. Egel. Sagen wir doch Pancakes. Wir lieben sie. Immer schon fluffig, mit leichter Vanillenote mit frischen Apfelmus, einfach nur Zucker oder einer Joghurt-Quarkmischung darüber mit dünnen Bananenscheiben mit Ahornsirup darüber oder mit frischen Früchten. Lecker.

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Eierkuchen (ca 12 Stück) mit Apfelmus

  • 500 ml Milch
  • 4 Eier
  • 75 g Rohrohrzucker
  • 1 Vanilleschote
  • 300 g Mehl (Typ 550, gerne auch ein Teil Buchweizenmehl
  • Pr. Salz
  • Rapskernöl zum Braten
  • 6 große Äpfel
  • 1/2 Glas Apfelsaft
  • 2 EL Rohrohrzucker

Eier trennen. Eigelb mit dem Zucker und dem Mark der Vanilleschote verrrühen und die Milch unterrühren. Langsam das Mehl ein rieseln lassen. Gut verrühren. 10 Minuten ruhen lassen. Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und unter die Mehlmasse geben. Öl in einer kleinen Pfanne erhitzen und eine Kelle Mischung hineingeben. Solange auf fast höchster Stufe braten bis der Teig Blasen schlägt, dann wenden.

Parallel die Äpfel schälen, entkernen und klein schneiden. Mit dem Apfelsaft und dem Zucker in einen Topf geben und ca 20 Minuten weich kochen. Wer mag püriert das Apfelmus, wir stampfen nur.

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Scones – meine neue Liebe

Mittwoch, November 18th, 2015

Wie konnten sich die Scones eigentlich so lange vor mir verbergen? Als ich vor über 20 Jahren zum ersten Mal in England war, haben sie sich gut versteckt. Und auch bei meinen darauf folgenden Besuchen. Bis zu unserem diesjährigem Londonurlaub. Da habe ich endlich mal welche probiert und gleich einen Glücksgriff gemacht. Die waren so lecker. Bis jetzt konnte keine weiterer Scone diese übertreffen. Ich bin verliebt.

So musste ein Rezept her. Ich habe mich für ein kleines Büchlein, mit unzähligen Scones-Rezepten, entschieden. In englisch, mit englischen Maßeinheiten. Egal. Mittlerweile haben auch Cup-Abmessbecher in meine Küche Einzug gehalten. Ich habe zuerst ein Grundrezept ausprobiert. Waren gut. Aber noch nicht perfekt. Die Scones waren etwas zu trocken. Aber Versuch macht klug und ich werde weitere Rezept probieren.

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Scones (ca 12-14 Stück)

  • 450 g Weizenmehl (Typ 550)
  • 175 g Butter, kalt
  • 75 g feiner Zucker
  • 2 Pr. Salz
  • 1 TL Vanillepuddingpulver
  • 2 Eier (Gr. L)
  • 6 TL Buttermilch

Backofen auf 190 Grad vorheizen. Das Mehl und die klein geschnittene, kalte Butter mit dem Salz in eine Schüssel geben und mit den Händen bröslig zusammenfügen. Darauf achten, dass die Butter komplett mit dem Mehl verbunden ist. Dann den Zucker und das Vanillepuddingpulver dazu geben. Alles fein verrühren.

In einer weiteren Schüssel die Eier und die Buttermilch (Milch geht auch) verrühren. Es soll eine homogene Masse entstehen. Diese dann zum Mehlmix geben und gut verkneten. Hier kann weiterhin mit den Händen gearbeitet werden. Sollte der Teig zu trocken sein, dann etwas Buttermilch hinzugeben. Bzw. wenn er zu feucht ist, Mehl hinzufügen. Weiterhin gut kneten, bis eine schöner, angenehmer Teig entsteht.

Dann den Teig auf einer leicht bemehlten Unterlage ausbreiten. Dafür den Teig kneten oder noch besser einfach nur flachdrücken, wenden und wieder mit den Händen flachdrücken. Das Ganze ca 3 – 5 mal wiederholen. Mit einem bemehltem Nudelholz den Teig ca 3 cm dick ausrollen und die Scones ausstecken. Ich habe ein Glas als Maß genommen. Die Scones gehen noch ein wenig beim Backen auf, so mit kann man gut seine gewünschte Größe variieren. Die Scones auf ein Backpapier ausgelegtes Blech legen und etwas mit Buttermilch bestreichen.

Die Scones auf mittlerer Schiene mindestens 20 Minuten backen. Den Backofen nicht öffnen, bis die Scones leicht hellbraun geworden sind. Dann auf einem Gitter abkühlen lassen und innerhalb von zwei Tage aufessen. Und wenn nötig den Rest einfrieren. Die halten sich dann ungefähr einen Monat.

Dazu passt entweder clotted cream, also eine Mischung aus Mascarpone und Puderzucker kommt dem schon sehr nahe oder einfach nur Butter und vielleicht Marmelade oder einfach nur so. Auf jeden Fall zum Tee.

Heißes Minzgetränk

Freitag, November 13th, 2015

Gegen den Novemberblues hilft, wenn man sich mal etwas gönnt. Wie wär es mit einem leckeren Heißgetränk. Da kann man sich auf das Sofa kuscheln und ein Buch lesen. Ganz einfach zubereitet, vielleicht hat der eine oder andere noch Minze im Garten. Noch gab es (hier zu mindest) noch keine längeren Nachtfröste.

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Minzgetränk (4 Gläser)

  • 1 kleine Orange
  • 1 Zitrone oder Limette
  • 20 Minzblätter
  • Ahronsirup

Die Orange und die Zitrone gründlich waschen. Wer nicht, so wie wir eh immer Bioprodukte kauft, sollte hier auf jeden Fall auf die Biovariante der Früchte zurückgreifen. Die Orange und Zitrone viertel bzw. achteln. Die Minzblätter auch gründlich waschen. Die Orange, Zitrone und Minze gleichmäßig auf vier Gläser verteilen. In jedes Glas 1 – 2 TL Ahornsirup geben und mit heißem Wasser auffüllen. Einige Minuten ziehen lassen. Genießen. Ggf. eine zweiten Aufguss machen.

Zwiebelkuchen

Mittwoch, November 11th, 2015

Morgen keine Zeit um lange am Mittagessen rumzubasteln? Noch einige Zwiebeln auf Vorrat im Keller? Perfekt. Dann wird es Zeit für einen Zwiebelkuchen. Der Teig muss eh über Nacht in den Kühlschrank. Die Zwiebelmasse lässt sich auch gut am Tag vorher zubereiten. Dann einfach am nächsten Tag nur noch alles zusammenfügen und ab in den Ofen.

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Zwiebelkuchen

  • 30 g Hefe
  • 1 TL Zucker
  • Sonnenblumenöl
  • 350 g Mehl (Typ 550)
  • 800 g Zwiebeln
  • 1 TL Kümmel
  • Pfeffer
  • 200 ml Apfelsaft
  • 2 Eier
  • 100 g Bergkäse oder anderer Geschmacks intensiver Käse
  • 200 g saure Sahne
  • 1 EL Kartoffelmehl
  • 2 – 3 TL Majoranblätter

Am Tag vorher den Teig vorbereiten. In 200 ml lauwarmen Wasser die Hefe und Zucker verrühren. Bis die Hefe aufgelöst ist. Dann das Mehl, 2 EL Sonnenblumenöl und 1 TL Salz hinzugeben. Den Teig auf niedrigster Stufe ca 5 Minuten kneten. Abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Die Zwiebeln schälen und in Scheiben schneiden. 3 EL Sonnenblumenöl in einer Pfanne erhitzen. Die Zwiebeln und die Kümmelsaat (einfach Kümmel geht auch) hineingeben. Alles mit Salz, Pfeffer und etwas Zucker würzen und alles ca 15 Minuten bei mittlerer Temperatur schmoren. Dann mit Apfelsaft ablöschen und kurz kochen bis die Flüssigkeit verdampft ist. Abkühlen lassen.

Die Eier mit der Sahne und etwas Kartoffelmehl glatt rühren. Die Masse mit den Zwiebeln und dem geriebenen Käse vermischen. Majoranblätter untermischen.

Den Teig auf einer bemehlten Unterlage zu einem Rechteck ausrollen, so dass er auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech passt. Rundherum einen kleinen Rand formen. Die Zwiebelmasse gleichmäßig darauf verteilen. Den Backofen auf 220 Grad vorheizen. Den Zwiebelkuchen auf der untersten Schiene ca 25 – 30 Minuten backen. Etwas abkühlen lassen und genießen. Dazu ein Glas Apfelsaft.

Rosen im Herbst

Samstag, November 7th, 2015

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Wirsing-Kartoffeln

Donnerstag, November 5th, 2015

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Wirsing-Kartoffeln

  • 600 g festkochende Kartoffeln
  • 500 g Wirsing
  • 150 g kleine, runde Tomaten (Cherry, Kirsch)
  • 150 g Roquefort Käse oder anderer, romatischer zum Überbacken
  • 650 ml Milch
  • 1 Zwiebel
  • 50 g Butter
  • 2 – 3 EL Mehl
  • Salz, Pfeffer,
  • Chili, Kümmel, Muskat

Kartoffeln waschen und kochen. Zwiebel schälen und in feine Streifen schneiden. Wirsing vom Strunk und äußeren Blättern befreien und dann in Streifen schneiden. Die Hälfte der Butter bei mittlerer Hitze in einer Pfanne schmelzen und die Zwiebeln darin farblos andünsten. Wirsingstreifen dazugeben und mit Salz, Pfeffer, Chili und Kümmel würzen.

Kartoffeln pellen und würfeln. Kartoffeln mit dem Wirsing in eine Auflaufform schichten. Den Backofen auf 170 Grad vorheizen.

Die restliche Butter in einem Topf zerlassen und das Mehl zugeben und anschwitzen. Die Milch langsam zugießen und unter Rühren aufkochen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Die Sauce ca 5 – 8 Minuten köcheln lassen.

Die gewaschenen Tomaten mit der Sauce und dem Käse über dem Gemüse verteilen. Den Auflauf auf der mittleren Schiene ca 20 – 25 Minuten backen.

Mangold-Tarte

Montag, November 2nd, 2015

Im Spätsommer, wenn es Mangold gibt, kommt mindestens ein Mangold-Gericht in der Woche auf den Tisch. Diesmal eine Mangold-Tarte. Das erste Mal, dass ich eine Tarte gemacht habe, aber nicht das letzte Mal. Übung macht ja bekanntlich den Meister. Und Mangold ist quasi immer köstlich.

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Ricottatarte mit Mangoldblättern

  • 250 g Weizenmehl Typ 550
  • 125 g kalte Butter
  • 75 ml kalte Milch
  • 1 Mangold
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 große Zwiebel
  • 1 TL getrockneter Thymian
  • 1 Knoblauchzehe
  • 100 g Ricotta
  • 4 Eier
  • 200 ml Creme fraiche
  • 200 ml Vollmilch

Kalte, gewürfelte Butter in gesiebtes Mehl und einer Prise Salz mit der Kitchen Aid einarbeiten. Die kalte Milch langsam dazugeben, bis ein Teig entsteht. Das Ganze zu einer Kugel kneten und ca 30 Minuten in den Kühlschrank stellen und ruhen lassen. Dann den Teig ausrollen und in einer Tarteform legen, einen Rand formen. Mit Backpapier belegen und bei 180 Grad ca 15 Minuten mit Bohnen blindbacken. Dann die Bohnen entfernen, Teig mit einer Gabel einstechen und noch weitere 10 – 15 Minuten backen.

Den Mangold waschen. Die Stängel hacken und die Blätter klein schneiden. Die Zwiebel in feine Scheiben schneiden und in einer Pfanne mit Öl zusammen mit den Thymian ca 10 Minuten dünsten. Den Knoblauch und die Stängel hinzugeben und unter häufigen Rühren ca 10 garen, bis die Stängel weich sind. Dann die Blätter zugeben und garen. Das Ganze mit Salz und Pfeffer würzen.

Das Gemüse auf dem Tarteboden verteilen. Den Ricotta darüber krümmeln. 2 Eier und 2 Eigelb mit Creme fraiche und Milch verrühren. Gut mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Mischung über den Mangold gießen. Die Tarte bei 180 Grad ca 35 Minuten backen. Die Tarte schmeckt warm und kalt.

Happy Halloween

Samstag, Oktober 31st, 2015

Süßes oder Saures

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Heute gibt es bei uns, wenn es endlich dunkel ist, süßes. Wir wollen nichts saures. Wenn die kleine Geister, Hexen, Monster und Vampire den Weg zu uns finden und sich trauen, dann gibt es auch eine kleine Süßigkeit. Wie jedes Jahr haben wir versucht ein wenig gruselig zu dekorieren. Seit einigen Tagen schon brauen zwei Hexen über ihren Kessel ein leckeres Hexengebräu. Manchmal hört man sich in der Dunkelheit auch Zaubersprüche murmeln, besonders bei Vollmond waren sie aktiv.

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Gebackene Auberginen

Donnerstag, Oktober 29th, 2015

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Auberginen aus dem Backofen

  • 3 große Auberginen
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 kleine Chilischote
  • 4 – 5 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • Koriandercreme

Gleich mal den Backofen auf 190 Grad vorheizen. Die Auberginen waschen und halbieren. Dann die Hälften mit einen spitzen Messer mehrfach schräg ca 1-2 cm tief einschneiden. Den Knoblauch und die Chilischote (ggf. nur die Hälfte) fein hacken und mit 3 EL Olivenöl mischen. Dann die Einschnitte der Auberginenhälfte öffen, dazu die Hälften quer zusammendrücken, dann die Ölmischung in die Einschnitte füllen. Die Auberginen in eine gefettete Auflaufform setzen und mit dem restlichen Öl beträufeln, salzen und pfeffern und ca 50 Minuten im Ofen backen.

Die Auberginen etwas abkühlen lassen. Dann etwas Koriandercreme darauf verteilen. Alternativ einfach Joghurt und ein paar frische Petersilienblätter daraufgeben.

Halloween

Mittwoch, Oktober 28th, 2015

Unsere diesjährige Deko zu Halloween bedient sich der Element, die wir bereits in den vergangenen Jahren gebastelt haben. Bewährt haben sich ja recycelte Flaschen. Diese Jahr kam eine echte Apothekerflasche und einige Pillengläser und mehrere Reagenzgläser dazu. Da bin ich ganz froh, dass ich immer die Gläsröhrchen der Vanilleschoten aufhebe. Gefüllt mit Reis, Amaranth, Curry, Kakaopulver, Pistazien oder Pinienkernen sieht das manchmal ganz schön eklig aus. Vorallem, wenn man noch kleine beschriftete Schilder dranhängt. Wie Zaubermaden, Zwergenzähne, Wunschpulver, Koboldpopel uvm. Einfacher loser Kräutertee in einem Schnapdeckelglas ist auch schon toll. Dann hier und da einen Kerze, perfekt.

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Dieses Jahr zum resten Mal dabei, ein Kürbis. Den hat ImLa bei einer Freundin geschnitzt. Toll. Vorallem, da ich mich nicht darum kümmern musste. Ich habe da ein bißchen Angst so großes, scharfes Messer und blöder, harter, störrischer Kürbis. Da habe ich Respekt. Außerdem neu, die Küchenfensterdeko. Die Monster der letzten Jahre sind ein Fenster weiter gezogen und in der Küche konnten die Küchenutensilien einziehen. Was man eben so braucht. In einer Halloweenküche.

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