Einkochen

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Gläser auswählen

In den letzten Monaten habe ich ab und zu mal ein Glas mit Schraubdeckel zu Seite gestellt. So habe ich Gläser und auch einige Flaschen (vom Sirup und so) gesammelt, also die klassischen Twist-Off-Gläser. Einige große Bügelgläser vom Möbelschweden habe ich auch, die im Umzugskarton auf dem Dachboden leben und wenige Mini-Weck-Gläser sind auch vorhanden. Die Gläser reichen aber längst nicht, deshalb habe ich aufgestockt, mit Gläsern von Weck, mit Glasdeckel, Gummiring und Klammern zum Fixieren, bis alles eingekocht ist. Warum? Den größten Vorteil bieten die Weck-Gläser mit ihren Gummiringen und Klammern. Die Klammern halten erst einmal den Deckel auf dem Glas. Nach dem Einkochen und Abkühlen werden die Klammern entfernt. Löst sich der Deckel, hat das mit dem Einkochen nicht funktioniert. Ein Bügelglas hält den Deckel des nicht richtig eingekochten Inhalts aber immer zu. Auch so ein Schraubdeckel fällt nicht von alleine ab. Auf jeden Fall muss aber immer der Glasinhalt vor dem Verzehr auf Schimmel und andere Indizien für Verderb überprüft werden.

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Gläser und Utensilien vorbereiten

Gläser und Deckel kontrollieren, angeschlagene oder kaputte Gläser oder verbeulte Deckel werden aussortiert. Ebenfalls Gläser nicht verwenden, die nicht mehr sauber werden. Die Gläser mit den Deckeln entweder 10 Minuten lang in sprudelndem Wasser (gerne mit ein wenig Essig) kochen oder 10 Minuten auf einem Backblech bei 140 Grad sterilisieren. Die Twist-Off-Deckel nicht mit in den Backofen legen, da die meisten nur bis 100 oder 120 Grad abkönnen. Also die Deckel bzw. die Ringe und Klammern der Einweckgläser 10 Minuten lang in (Essig-)wasser kochen. Auf Küchenpapier oder sauberem Geschirrtuch trocknen lassen. Am besten alle Löffel, Messer, Bretter und Töpfe mit kochendem Wasser säubern. Ich spüle ebenfalls die Gläser, wenn sie aus dem Backofen kommen und abgekühlt sind, immer noch einmal mit heißem Wasser vor dem Befüllen aus.

Inhalt für die Gläser

Das Gemüse und Obst vorbereiten, als erstes waschen. Mit einer Gemüsebürste z.B. die Gurken unter Wasser abbürsten. Die kleinen “Stacheln” gehen dann auch verloren. Jedenfalls jeglichen Schmutz entfernen. Kleine Stiele oder Blütenansätze (bei Heidelbeern zum Beispiel) entfernen. Gemüse oder Obst mit bereits braunen Stellen aussortieren. Alles, inklusive der Kräuter, abtropfen lassen bzw. leicht trocken tupfen.

Obst nach Rezept kochen. Das Gemüse für die Gläser vorbereiten, klein schneiden, in Streifen oder Scheiben. Die Zutaten laut Rezept vorbereiten, alles in die Gläser schichten.

Rezepte

Konfitüre, Gelee, Sud oder ähnliches bis ca 1 – 2 cm unter dem Rand in das Glas füllen. Vorsichtig das Glas ein wenig auf die Arbeitsplatte klopfen, damit eventuelle Luftblasen entweichen können. Den Gummi auf den Glasdeckel auflegen und dann den Glasdeckel mit zwei Klammern fixieren. Ich nehme drei. Bei den Twist-Off-Gläsern den Twist-Off-Deckel fest zudrehen. Die Gläser auf dem Kopf stellen, ist meiner Meinung nach ein Mythos. Der Deckel ist sterilisert und dies müsste nicht durch die z.B. heiße Konfitüre erledigt werden.

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Einkochen

Am einfachsten geht das mit einem Einkocher. Wir haben eine Kombination aus Heißgetränkeautomat und Einkocher. Der ist super. Die Gläser stehen auf einem Gitter im Einkochtopf. Dieser wird bis zu 3/4 der Glashöhe (bei zwei Schichten, zählt die obere Reihe) mit Wasser gefüllt. Das Wasser sollte ungefähr die Temperatur der Gläser haben. Deckel drauf. Dann Temperatur laut Rezept bzw. Bedienungsanleitung einstellen und nach dem Erlöschen der Kontrolllampe die Einweckdauer einstellen. Warten. Gläser entnehmen, abkühlen lassen. Der Deckel mit Gummidichtung wird erst dicht, wenn der Inhalt abkühlt. Wenn also ein Glas ggf. beim Herausnehmen schon nach Nicht-Verschlossen aussieht, dann bringe ich noch ein oder zwei Einweckklammern an. Alternativ einfach noch einmal einkochen. Vollständig abkühlen lassen. Klammern entfernen, Etiketten aufkleben (Inhalt und Datum) und im Keller, also kühl und dunkel, lagern.

Im Topf kann auch eingekocht werden. Damit die Gläser nicht im Topf hüpfen, ein kochbares Tuch, also Geschirrtuch (waschbar bei 90 Grad) in den Topf legen. Alternative zum Tuch wäre ein Siebeinsatz. Ich habe so einen für Kartoffel. Die Gläser nicht direkt auf den Topfboden stellen. Die Gläser hinein stellen und Wasser bis zur Hälfte der Glashöhe einfüllen. Bei geschlossenem Deckel einkochen. Das Wasser sollte blubbern, Gurken benötigen 20 Minuten.

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