Ringelblumen – Hassliebe

Ringelblumen im Gemüsebeet

Ich liebe Ringelblumen und ich hasse sie. Im ersten Gemüsegartenjahr habe ich zwei Reihen im brachliegenden Beet ausgesät. Fehler. Großer Fehler. Denn ich wusste nicht, dass sie sich so fleißig von selbst aussäen.

Sie wachsen zuverlässig. Ja, und groß werden sie. Und bei einer Kombination aus beiden ist das Beet sehr bald sehr voll.

Sie blühen so schon, vorallem wenn man verschiedene Farben aussät. Die Blüten sind so vielfältig einsetzbar:

Sie verblühen irgendwann und bilden Samen. Nachdem die Blüte verblüht ist, ist auch der Zeitpunkt die Blüte zuentfernen. Das war letztes Jahr ziemlich aufwendig. Denn ich hatte sehr viel Ringelblumen. Im Frühjahr hatte ich dann schnell die kleine jungen Pflänzchen, die überall im Beet verteilt waren als Ringelblume identifiziert. Zum Glück lassen sie sich ganz einfach aus der Erde ziehen. Und das habe ich gemacht. Oft. Sehr oft. Einige habe ich gezielt stehen gelassen.

Samen der Ringelblume und Blüte

Auch im Gründüngungsbeet habe ich einige (10) ausgesät, übrigens von meinen Samen aus dem Vorjahr. Und jetzt bin ich wieder dabei den Samen zu ernten, Blüten abzuschneiden oder gleich die ganze Pflanze aus dem Beet zu nehmen. Übrigens habe ich mich für Mininpflanze aus der Erde ziehen entschieden, das geht leichter von der Hand, als im Beet in leicht gebückter Haltung ewig rum zuturnen und die Blütenköpfe abzuschneiden.

Sie könnten ja einfach so wachsen. Aber nein, die werden schon ziemlich groß und nehmen dann durch aus den Gemüsepflanzen den Platz und Licht. Also, weiterhin Hassliebe.

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